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Zinserhöhungszyklus und Rezession

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neuester Beitrag: 23.01.20 00:14
eröffnet am: 04.03.17 20:18 von: Instanz Anzahl Beiträge: 410
neuester Beitrag: 23.01.20 00:14 von: Instanz Leser gesamt: 103831
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508 Postings, 1058 Tage InstanzZinserhöhungszyklus und Rezession

 
  
    
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04.03.17 20:18
Die Vergangenheit der letzten gut 60 Jahre zeigt recht deutlich auf, was stets im Anschluss an einen angestossenen Zinserhöhungszyklus durch die Fed passierte: In den ganz allermeisten Fällen folgte darauf unmittelbar eine Rezession (Zeiträume dazu im angefügten Chart grau markiert). So gilt denn auch für die in der Finanzwelt definitiv maßgeblichen US-Börsen, dass Bullenmärkte eigentlich eben nicht an Altersschwäche sterben, sondern ihr Ende in einer Rezession finden werden. Wobei man zudem im Hinterkopf behalten sollte, dass jeder republikanische US-Präsident seit Ende des zweiten Weltkriegs in der ersten Hälfte seiner Amtszeit mit einer Rezession konfrontiert wurde. Ein gutes Omen für Donald Trump sieht da wohl sicherlich anders aus.

Das generelles Problem in diesem Zusammenhang wird sicherlich sein, dass eben auch die hochgetriebenen Preise für Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und Immobilien praktisch in 8 Jahren quasi zinsloser Zeiten eben durch die Ultra-Tiefzinsen bzw. gar Negativzinsen gebildet worden sind. Erhöht die Fed die Zinsen also recht zügig, werden sich dementsprechend für die Vermögenspreisbewertungen auch recht rasch die Relationen verschieben. Sollte die Fed jedoch z.B. aus Angst vor einem Börsen-Crash eine Kehrtwende einlegen bzw. vollziehen und die Zinsen wieder kurzfristig absenken, so wird sie hierdurch definitiv eine heftigere Inflation lostreten.  
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508 Postings, 1058 Tage InstanzOT: Die Umwelt-Killer

 
  
    
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25.06.19 20:46
Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit führt sich das Militär als einer der schlimmsten Umweltsünder auf.

Dass im Krieg Menschen getötet werden, ist schlimm ? und allgemein bekannt. Die Schäden, die militärische Aktionen an Pflanzen und Tieren, an den Böden und unserer Atemluft anrichten, sind jedoch noch kaum untersucht. Brände, Explosionen, Pulverdampf, entlaubte Wälder, verseuchte Gewässer, CO2-Ausstoß in unfassbaren Mengen ? das ist die furchtbare Umweltbilanz der Kriege und vorbereitenden Militärübungen. Es ist bedenklich, dass man darüber wenig hört. Nicht umsonst wurde das Militär als einer der größten Umweltsünder aus dem Kyoto-Protokoll gestrichen ? auf Betreiben der NATO-Staaten.

?Das Klima gefährdet den Weltfrieden? heißt es unisono beim Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und Fridays for Future (FFF) oder wie es auf der Webseite von FFF formuliert ist:

?Die Klimakrise stellt für die Stabilität der Ökosysteme unseres Planeten und für Millionen von Menschen eine existenzielle Bedrohung dar. Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit.?

Aber welche Rolle spielen denn nun Militär und Krieg?

Es sollten schon alle Alarmglocken angehen: Militär wurde als Klimakiller bewusst aus dem Kyoto-Protokoll und den andern UN-Klimadokumenten einschließlich der Charta von Paris ausgeklammert ? auf Druck der USA und der NATO-Staaten.

Ist Militär und Krieg nicht nur für Flüchtlingsströme, für Zerstörung und Tod verantwortlich, ist Militär ein Umweltterrorist?

Hier geht's weiter zu einer doch recht aufschlussreichen Polemik, zu welcher die Leid-Medien hierzulande wohl kaum instande sind.

https://www.rubikon.news/artikel/die-umwelt-killer
 

508 Postings, 1058 Tage InstanzOT2: Wenn Idioten drohen...

 
  
    
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25.06.19 23:24
Viel Spekulation um einen Krieg, der möglicherweise nie stattfindet...

Zum Einen ist das iranische Internet relativ gut abgeschottet. Ähnlich wie China.
Von Stuxnet haben viele Leute was gelernt. (Ja, Stuxnet ging via USB. Ist der Vektor bekannt, ist er tot.)

Zum Anderen: Iran ist völlig anders als Irak.
Irak ist hauptsächlich Wüste, gut für Panzer.
Iran hat auch Wüste, aber auch haufenweise Gebirge. Schlecht für Panzer. Siehe Afghanistan.

Ist ein Krieg gegen Iran gewinnbar? Ja. genauso wie gegen Afghanistan oder Vietnam. Braucht nur genügend Atomwaffen. Für jedes Tal eine. 20.000 reichen da nicht. Der schlimmste Feind von Atomwaffen und Panzern ist das Gelände.
Hiroshima und Nagasaki waren Holzhäuser auf flachem Land.
Irak war flach genug - außer im Norden. Da hat man die Kurden gebraucht.

Im Iran gibts nur Iraner (oder Perser). Keine nenneswerte Volksgruppen, die man aufhetzen kann. Krieg im Gebirge braucht Infantrie ohne Ende. Krieg im Gebirge produziert Blechsärge ohne Ende.

Es mag in den USA eine Fraktion geben, die einen solchen Krieg führen möchte (die Nachfolger von Wolfowitz und Rumsfeld).
Andere haben aus Afghanistan gelernt und versuchen es mit einem "kalten" Krieg. Sanktionen und Drohungen.

Ein Trump, der die Bomber "10 Minuten vor dem Finale" ganz plötzlich stoppt, ist ein guter Hinweis auf einen "kalten" Krieg.

Mein Glückwunsch geht an die iranische Luftabwehr. Diese nervende Drohne mußte da weg. Gut gemacht. :-)

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/...ing-34747556/show/  
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508 Postings, 1058 Tage InstanzDie Wahscheinlichkeit einer Rezession in den USA

 
  
    
10.07.19 09:03
hat sich signifikant erhöht.

Ein Prognose-Modell, welches von der New Yorker Fed zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den nächsten 12 Monaten verwendet wird, erreicht aktuell mit 32,9 %, den höchsten Stand seit 2009.

Ein Wert von über 30 % ist allen Rezessionen in der jüngeren Vergangenheit vorausgegangen.

"A critical recession indicator used by the Fed just hit its highest level since the financial crisis"

A key recession tracker just hit its highest level since 2009, sending a signal that an economic downturn may be looming on the horizon.

The New York Federal Reserve's probability model, which predicts the probability of a US recession in the next 12 months, delivered a reading of 32.9% for June.

https://markets.businessinsider.com/news/stocks/...-2019-7-1028338398
 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzDas dümmliche Geschwafel von "Zinsphantasie"

 
  
    
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10.07.19 21:39
Gemäß meinem "Old School-Verständnis" kündigt eine Zinserhöhung ein höheres Wachstum an und eine Zinssenkung ein niedrigeres Wachstum. Right?

Jedoch wohl triftig: Man kann die möglich eintretenden und heftigen Konsequenzen der aufgetürmten Überschuldung wohl nur mit weiterer Liquidität aka Gelddrucken vermeiden.

Dieser Chart benimmt sich dazu im Tagesverlauf entsprechend.  
Angehängte Grafik:
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508 Postings, 1058 Tage InstanzLöschung

 
  
    
15.07.19 22:48

Moderation
Moderator: jar
Zeitpunkt: 16.07.19 18:09
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

508 Postings, 1058 Tage InstanzDie Hausse, ja hossa...

 
  
    
22.07.19 21:58
Seit Beginn des Jahres 2018 tendieren die US-Börsen im Seitwärts-Modus. Die restlichen relevanten Aktienmärkte dieser Welt wie z.B. der Nikkei 225, Hang Seng, Euro Stoxx50, DAX, etc., die liegen im Vergleich zu dem Jahresbeginn 2018, welcher eben nunmehr seit über 18 Monate zurückliegt, schon teilweise kräftig im Minus.

Wer hier noch über eine Hausse oder reifen Bullenmarkt labert, der hat die Zeichen der Zeit scheinbar wohl nach seinem eigenen Gutdünken umgedeutet.

Aber in Zeiten der massiv wachsenden Zentralbank-Eingriffe erscheint der Aktienmarkt doch noch "sichere Wetten" anzubieten. Wobei es sich scheinbar um die üblichen Verdächtigen handeln dürfte.

Na dann!

"Investors keep buying glamorous growth stocks in a bet they are a ?sure thing?"

https://www.cnbc.com/2019/07/22/...harebar%7Ctwitter&par=sharebar

"Tech Rally Powers Record Gains for Stocks"

Together, Microsoft Corp. MSFT +1.29% , Apple Inc., Amazon.com Inc. AMZN +0.86% and Facebook Inc. have accounted for 19% of the S&P 500?s total return this year, according to S&P Dow Jones Indices data through Thursday. That rate is roughly in line with the contributions made by the biggest tech stocks in 2017 and much of last year, before a fourth-quarter reversal helped roil markets.

https://www.wsj.com/articles/...s-record-gains-for-stocks-11563701401  

508 Postings, 1058 Tage InstanzHört man das Trump-Gebrüll

 
  
    
01.08.19 01:11
so sollte schon klar sein, worauf der Immobilien-Tycoon zielt und schielt. Die Medaille hat jedoch bekanntermaßen zwei Seiten. Uli Pfauntsch zitiert hier aus einem aktuellen Comment von Ray Dalio.

"Ray Dalio warnt vor Paradigmenwechsel"

Wie Sie vermutlich wissen, ist Ray Dalio Manager von Bridgewater, dem weltgrößten Hedgefonds. Er steht nicht ohne Grund an der Spitze der Wall Street. Denn Dalio hat die Fähigkeit, massive Bedrohungen und Chancen frühzeitig zu erkennen. Es ist bemerkenswert, welche Mühe der Selfmade-Milliardär darin setzt, seine Erkenntnisse zu teilen und die Menschen aufzuklären. In einem umfassenden Artikel via LinkedIn warnt Dalio vor einem "neuen Paradigmenwechsel". Sein Rat: "Kauft Gold, verkauft Aktien".

Nachfolgend die wichtigsten Passagen: "Während meiner rund 50-jährigen Tätigkeit als globaler Makroinvestor habe ich beobachtet, dass es relativ lange Zeiträume (etwa 10 Jahre) gibt, in denen die Märkte und Marktbeziehungen auf eine bestimmte Art und Weise funktionieren (die ich als "Paradigmen" bezeichne), an die sich die meisten Menschen anpassen und sie extrapolieren, so dass sie übertrieben werden, was zu einem Wechsel zu neuen Paradigmen führt, in denen die Märkte mehr entgegengesetzt als ähnlich wie im vorherigen Paradigma agieren.

Das Erkennen und taktische Navigieren dieser Paradigmenwechsel ist für den Erfolg des eigenen Portfolios von entscheidender Bedeutung als Investor.

Weiter geht's hier

https://www.goldseiten.de/artikel/...radigmenwechsel~-Kauft-Gold.html
 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzDumm, dümmer, blond?

 
  
    
14.08.19 19:49
Die entsprechende Zinskurve in den USA läuft bereits seit Mai diesen Jahres invers. Hier in diesem Thread wurde das auch recht oft als als eine Situation charakterisiert, nach welcher die Wahrscheinlichkeit einer nachfolgenden Rezession in den USA gemäß historischer Betrachtung dieses Fakts sehr groß ist. Nur merkwürdig, dass diese Thematik ausgerechnet heute zur Argumentation für sinkende Kurse hergenommen wird. Eben Schreiberlinge halt, die Tag für Tag die Börsen-Journale mit Zeilen füllen müssen.

Wer's mag...
 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzEs ist angerichtet.....

 
  
    
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02.10.19 18:48

Der Zutaten-Mix für eine US-Rezession ist angerichtet. Neben den aktuell veröffentlichten Zahlen zum ISM-Index, welche so schlecht wie seit 2009 nicht mehr ausfielen, haben wir die invertierte Zinskurve sowie das sinkende Verbrauchervertrauen der US-Konsumenten, welches im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.

Der hier beigefügte Chart veranschaulicht, was in der Vergangenheit oftmals passierte, wenn diese drei Faktoren zusammentrafen.  
Angehängte Grafik:
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508 Postings, 1058 Tage InstanzKurzer personalisierter Einwurf

 
  
    
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13.10.19 00:12
Mir kommt es fast so vor, als wenn sich das Börsen-Casino mit allen "Hoffnungs-Klammerhaltern" nur noch selbst abfeiert. Sehr schön auch an den US-Indices zu beobachten, die sich ja wohl für den Nabel der Welt halten, obwohl bereits immer noch hoffnungslos überbewertet.

Wir alle sehen die mannigfaltige Risiken jedweder Art, aber es scheint mehrheitlich der unerschütterliche Glaube an die Fähigkeit der Notenbanken vorzuherrschen, welche jeden Einbruch bei den Vermögenspreisen mit zusätzlichen Maßnahmen zu verhindern wissen. Dies könnte sich womöglich als ein trügerisches Sicherheitsgefühl erweisen.

Von daher bleibe ich, wie hier im Thread bereits auch kundgetan, weiterhin defensiv ausgerichtet. Was bedeutet, dass sich in meinem Aktien-Portfolio die möglichst qualitativ besten Titel aus den Sektoren Nahrungsmittel und Getränke, Konsum, Versorger und Pharma, welche sich in Rezessionen erfahrungsgemäß ein Stück weit besser schlagen, befinden. Die Cash-Quote sowie der Edelmetall-Anteil sind in den vergangenen knapp zwei Jahren hier zudem sukzessive peu a peu erhöht worden.

Ach ja, noch kurz zum Thema:

"Deutschland steckt schon längst in der Rezession"

https://www.welt.de/wirtschaft/article201777662/...der-Rezession.html
 

508 Postings, 1058 Tage InstanzVom All-Time-High in die Rezession?!

 
  
    
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19.11.19 20:46
Lakshman Achuthan vom Economic Cycle Research Institute äußert sich bei CNBC-Interview dahingehend, dass die Rezessionsrisiken in den USA keineswegs vom Tisch gekehrt worden sind.

Achuthan, ein ehemalig selbsternannter Superbulle, hat zwei gemeinsame Downtrends in US-Schlüssel-Sektoren ausgemacht, in welchen er die aktuellen Daten als recht negativ bezeichnet.

Zum einen befindet sich die US-Industrieproduktion auf einem dreieinhalb Jahres-Tief, zum anderen sinken die Einzelhandelsumsätze. Hier gebe es zwar Hoffnung, dass die US-Konsumenten nochmal kräftig zur Weihnachtszeit aufdrehen, was jedoch nichts daran ändere, dass belastbare Wendepunkte nicht auszumachen sind, so Achuthan.

Die US-Börsen "feuern zwar noch aus allen Rohren", aber davon sollte man sich nicht unbedingt täuschen lassen. Desöfteren hatten die US-Aktienmärkte in der Vergangenheit direkt vor dem Start einer Rezession neue All-Time-Highs markiert.

"This economic trend could hurt Wall Street?s bullishness and revive recession fears"

Economic forecaster Lakshman Achuthan is detecting a stark disconnect between Wall Street and the economy.

As stocks continue to hit new highs, he?s worried investors are wrongly assuming an economic revival is underway.

?The actual data itself is just decelerating pretty hard actually,? the Economic Cycle Research Institute co-founder told CNBC?s ?Trading Nation? on Monday. ?I don?t think we can remove recession risk from the table. It?s still out there as long as you?re slowing.?

Achuthan sees the downtrend particularly affecting two key parts of the economy: retail sales and industrial production. He highlights the issue in this chart:
?On the manufacturing side, you have IP [industrial production] at a 3½-year low. It?s deeply negative,? he said. ?On the retail sales front, you?re having deceleration.?

Achuthan, a former self-proclaimed super bull, began noticing slowdown signs in early 2018.

?All the hopes are the consumer is somehow going to rev up, and that?s coinciding with the holiday season here,? said Achuthan. ?But when we look at all of our leading indexes that anticipate turning points in the U.S. economy, it?s not there yet. So, we have more slowdown to go.?

Yet, stocks are firing on all cylinders. But don?t let that fool you, he says.

?A couple of months before the Great Recession, markets hit an all-time high. In 1990, right when that recession was starting, markets hit an all-time high,? he noted. ?In ?01, they actually hit a high after the recession started. So, the market could be a little off on recession timing.?

For investors who have to be in the stock market, he recommends staying defensive or looking abroad.

?You could look outside of the U.S. where we do have some real signs of cycle bottoming,? Achuthan said. ?I would particularly look at the eurozone and maybe a couple of places in Asia, ex-Japan.?

https://www.cnbc.com/2019/11/19/...-could-revive-recession-fears.html
 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzGewinnrezession und Inflation an den Aktienmärkten

 
  
    
05.12.19 11:51
Das Geldgepumpe der Notenbanken sorgt aktuell für den eigentlich eher irritierenden Effekt, dass Anleger bereit sind, bei anhaltend sinkenden Profits der Firmen für deren Anteile jedoch wesentlich mehr Geld auf den Tisch zu legen. Die nette Umschreibung hierzu lautet "Bewertungsexpansion".

So ist der gegenüber dem DOW breiter gefasste S&P 500-Index seit Jahresbeginn um 25% gestiegen, die Firmengewinne hingegen sind jedoch deutlich rückläufig!

Der S&P 500-Index hat für alle drei Quartale des Jahres 2019 ein negatives Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, wie die US-Bank Morgan Stanley berichtet. Auch die Prognose für das vierte Quartal 2019 deutet auf ein negatives Gewinnwachstum hin.

Gewinnrückgänge in diesem Ausmaß traten übrigens auch in den Jahren 2002 und 2009 im Zusammenhang mit Rezessionen auf, siehe hierzu auch den beigefügten Chart.

Die weiterhin laufende Ausweitung der Zentralbank-Bilanzen von Fed, EZB und BoJ könnte die Aktienkurse jedoch durchaus noch eine gewisse Zeit lang in die Höhe treiben. Wobei sich die Hoffnungen auf ein stärkeres globales Wachstum aufgrund der lockeren Geldpolitik bislang allerdings eben nur sehr bedingt erfüllt haben.

Verpufft die bekundet angedacht stimulierende Wirkung der laxen Geldpolitik auch künftig weitgehend wirkungslos in der Realwirtschaft, so wird daher eines schönen Tages folglich die Abkoppelung der Aktienkurse von der Realwirtschaft dann doch all zu offensichtlich sein.

Bedenklich erscheint zudem, dass wenn weiterhin massiv in eine Blase hinein manövriert wird, in stringenter Konsequenz gedacht sich diese Blase eigentlich niemals mehr entleeren dürfte. Denn die realwirtschaftlichen Konsequenzen wären wohl nicht tragbar und die Notenbanken dürften kaum mehr in der Lage sein, entsprechend gegensteuern zu können. Die Kosten für den Blasentransfer aus 2008, welche bekanntermaßen ja eben nicht gerade unerheblich waren, steigen mit dem Platzen der nächsten Blase sehr wahrscheinlich auf ein unhaltbares Niveau. Wobei bislang jede Blase in der Historie eines Tages dann eben doch stets geplatzt ist, ungeachtet jedweder wohlmeinenden Expertise.

Stock prices have reached what looks like a permanently high plateau. (Professor Irving Fisher, October 15, 1929)

Am Vorabend des kommenden Krisenschubs sind die Zinsen immer noch allergrößtenteils im Keller, die Bilanzen der Notenbanken immer noch mit Schrottpapieren vollgestopft, und die wichtigsten Metropolenstaaten - insbesondere die USA und weite Teile der EU - sind heutzutage weitaus höher verschuldet als in 2008. Aktuell ist dazu bei Blumbärch zu lesen:

"A decade of easy money has left the world with a record $250 trillion of government, corporate and household debt. That?s almost three times global economic output and equates to about $32,500 for every man, woman and child on earth."

https://www.bloomberg.com/news/articles/...oked-on-debt-yet-more-debt

Na dann: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran! Wir schaffen das!
 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzGundlach: Rezessionswahrscheinlichkeit in den USA

 
  
    
12.12.19 17:32
Bond-King Jeffrey Gundlach sieht eine Rezessionswahrscheinlichkeit in den USA für das Jahr 2020 bei  nur noch 35%, wobei er diese Wahrscheinlichkeit im September noch mit 75% veranschlagt hatte. Das Verbrauchervertrauen der US-Konsumenten sei weiterhin recht stabil und die maßgeblich ökonomischen Indikatoren lieferten weiterhin keine belastbaren Anhaltspunkte für eine bevorstehende Rezession.

Gundlach, der 2016 auch die Wahl Trumps zum US-Präsidenten prognostizierte, sieht die Wiederwahl Trumps im kommenden Jahr bei Vermeidung einer Rezession in den USA als recht wahrscheinlich an. Das Feld der Bewerber aus den demokratischen Reihen sei schwach, so Gundlach, und die einzig ernsthafte Gegenkandidatin für Trump, Hillary Clintom, wird wahrscheinlich nicht in das Rennen um das Amt im Weißen Haus einsteigen.

Desweiteren äußerte sich Gundlach in dem Webcast zu der unsteten Vorgehensweise von Fed-Chef Powell (Vier Zinserhöhungen in 2018 und drei Zinssenkungen in 2019 sind wilde Ritte ins Niemansland und waren so nicht nötig) und zu den lauernden Gefahren am US-Kredit-Markt.

"Gundlach Lowers Recession Risk Odds, Warns on Credit Market"

Jeffrey Gundlach said the odds of a recession have fallen and warned investors to steer clear of corporate debt because of rising risks of a weak dollar.

There?s a 35% chance of a recession by the end of next year, the bond manager said Tuesday. In September, he predicted 75%.

?We?re clearly at a lower level now,? Gundlach said in a webcast about the DoubleLine Total Return Bond Fund. That view is ?based upon consumer confidence holding up. Based on the leading economic indicators have not gone below zero and they have always gone below zero prior to any recessions.? he said.

While the bull market shows no signs of abating, investors and analysts have been watching closely for any weakness in the economy. Gundlach?s forecast is in step with economists who see the recession odds at 33%.

Gundlach also reiterated long-standing warnings about the dangers in the U.S. credit market, particularly with BBB-rated debt.

On politics, Gundlach, chief investment officer of DoubleLine Capital, said it?s likely that President Donald Trump will win re-election because the economy will likely avoid recession and the field of Democratic candidates is weak. He said the strongest candidate would be Hillary Clinton, though he doubts she?ll enter the race. Gundlach was among the few money managers to accurately predict that Trump would win the 2016 election.

Speaking on CNBC on Wednesday, Gundlach said it?s hard to have confidence in Fed Chair Jerome Powell, because he?s reversed policies.

?He raised rates four times in 2018 and cut rates three times in 2019,? Gundlach said. ?Basically, we?ve gone nowhere, just put ourselves on a wild ride, which I believe was unnecessary.?

Here are some other takeaways from the webcast:

Gundlach focused a lot on credit risks. He said if BBB-rated debt was to be downgraded, these issues would fall from the investment grade category into high yield, which could cause forced divestments from fund managers

?It?s certainly not too early to be acting on these facts,? he said, which are ?pretty damning? for the asset class

The Fed will probably remain on hold regarding rates until the second half of 2020, citing Fed funds futures. He said this is keeping the front of the yield curve flat

Gundlach expects that, in the long term, rates will move higher. He cited the gap between the low unemployment rate and elevated deficit as a share of GDP, suggesting the latter will blow out in the next downturn

Gundlach?s high conviction call for dollar softness also carries associated risks for investment grade credit. Unhedged foreign flows into U.S. corporate bonds because of global ?yield starvation? would reverse in the event that the world?s reserve currency suffered a material bout of weakness

https://www.bloomberg.com/news/articles/...020-as-recession-odds-fall
 

508 Postings, 1058 Tage InstanzAbgekoppelt

 
  
    
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15.12.19 12:33
Ergänzend zum Post #397 hier anbei noch zwei Charts, die die Entwicklung der mittlerweile doch recht überdehnten Aktien-Kurse zu der Gewinnentwicklung der im S&P500 gelisteten Unternehmen abbilden.

Gemäß den Angaben von Standard & Poor's haben US-Konzerne zudem ein Rekordvolumen an Schulden auf ihren Bilanzen angehäuft. Jeffrey Gundlach macht ja aktuell darauf aufmerksam, dass von dem  Anteil der Schuldner, die wie z.B. McDonald?s, AT&T, General Electric oder Kraft Heinz mit einem BBB-Rating im untersten Bereich dieses Anlagesegments angesiedelt sind, bei einem Downgrade in den Bereich des Junk-Status fallen werden. Was mit entsprechenden Konsequenzen verbunden sein dürfte, denn dieses wäre "pretty damning for the asset class", so Gundlach.

Rutscht ein mit BBB geratetes Unternehmen per Herabstufung nur eine Stufe tiefer, zählen die Anleihen als Ramsch, den die großen Anleger nicht mehr kaufen dürfen. Dann beginnt ein Teufelskreis: Steigen institutionelle Investoren aus, klettern die Zinsen weiter ? und für Unternehmen wird es immer schwieriger, ihre Schulden zu bedienen.

Der Anteil der verschuldeten US-Unternehmen, welche mit einem BBB-Rating versehen sind, der belief sich vor zehn Jahren auf gut 30 %, wogegen es heute bereits ca. die Hälfte der Firmen sind.

Die mittlerweile recht ungesunde Entwicklung am US-Anleihemarkt mit einem massiven Anstieg der Unternehmen-Schulden wird auch mittlerweile seitens der Fed als ein bedrohlich großes Risiko für die US-Wirtschaft wahrgenommen.

Dallas Federal Reserve President Robert Kaplan is worried about ballooning levels of corporate debt and what would happen if there was a sudden deterioration in credit quality.

"We?re got a record level of corporate and to be specific BBB debt has tripled over the last 10 years,? he said on ?Squawk Box.? ?Leveraged loans as well as BB and B debt have grown dramatically.

Total corporate debt has swelled from about $5 trillion in 2007 as the Great Recession was just beginning to $9.5 trillion halfway through 2019, quietly surging 90%, according to Securities Industry and Financial Markets Association data."

https://www.cnbc.com/2019/11/26/...ld-be-next-financial-calamity.html  
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508 Postings, 1058 Tage InstanzGratulation zu 150%, wir sind angekommen!

 
  
    
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18.12.19 18:59
Letztens las ich, dass Warren Buffet bzw. sein Konstrukt Berkshire Hathaway zurzeit auch einen Rekordbestand an Cash hält. Man kann also recht wahrscheinlich davon ausgehen, dass dem alten Supa-Dupa-Investor das derzeitige Niveau an den Aktienmärkten sicherlich als nicht sonderlich lukrativ für Invests erscheint, Stichwort hier auch TMC vs. GDP, sprich Kapitalisierung des US-Aktienmarkts zum Gross Domestic Product.  Buffett zu diesem Indikator: "The Ratio of stock market capitalization to GDP is probably the best single measure of where valuations stand at any given moment."

Die Bewertung am Aktien-Markt ist also ein entscheidendes Kriterium für den Anlageerfolg.

Wenn die Bewertungen recht hoch und ambitioniert sind, und dies zeigt der Blick in die Historie ganz zweifelsfrei auf, dann werden die künftigen Erträge folglich tief sein. So einfach ist das eben.

This time is different? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohl nicht!

 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzGrenzenloser Optimismus

 
  
    
24.12.19 13:17
Die Short-Positionen auf den SPY, ein den S&P500-Index nachbildender ETF, die sind auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2018 gesunken. Daher fehlt in dem Blumbärch-Artikel auch nicht der dezente Hinweis, was möglicherweise passieren könnte, eben wenn die große Masse der Anleger nur auf einer Seite des Bootes Platz genommen hat.

Bearish bets on SPDR S&P 500 ETF sink to lowest this year

Short interest as a percentage of shares outstanding on the SPDR S&P 500 ETF Trust -- a rough indicator of bearish bets on U.S. stocks -- fell to as low as 2.4% this week, according to data from IHS Markit Ltd. That?s the smallest percentage since October 2018, just before U.S. stocks suffered the bulk of their fourth-quarter downturn.....

.....In another sign of confidence, flows into stock ETFs have surged to $75 billion this quarter, more than double the amount that?s entered bond funds.....

https://www.bloomberg.com/news/articles/...s-stocks-grind-ever-higher  
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508 Postings, 1058 Tage InstanzOT: Muss da mal etwas einwerfen...

 
  
    
26.12.19 22:52
Frau Von der Leyen ist ein "Kalte Kriegerin" und das liegt evtl. in ihren Genen, aber ist wohl auf jeden Fall der Erziehung ihres Elternhauses geschuldet. Wer zudem noch mit einer derartigen Frisur a la "Goldhelmchen" aufwartet, verstärkt die offensichtlichen Verdachtsmomente immens.

Wer heute immer noch dümmlich von noch mehr Aufrüstung labert und/oder sogar von Weltherrschaft träumt, der ist schlichtwegs entweder völlig der Blödheit anheim gefallen oder gar ein Verbrecher.

Deeskalation, Verhandlungen und Abrüstung m ü s s e n das Gebot der Stunde sein!!!

Oder hier mal sinnig den Textsprenkel des Hosenanzugs zu benutzen: "Das ist diesbezüglich absolut alternativlos".

Zur Erinnerung: Als Berlin letztmalig im vorherigen Jahrhundert die globale Ordnung mitgestalten wollte und militärisch gegen den "russisch- bolschewistischen Feind im Osten" aufrüstete und dann auch loszog, da endete dies mit dem Suizid des Reichskanzlers Hitler, der Zerstörung Deutschlands und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin. Dies zur immerwährenden Mahnung!

Deshalb: Hört nicht auf die "Kalten Krieger bzw. Kriegerinnen" und deren immer unverhohlener und unverfrorener auftretenden Propaganda!!

Die USA und die NATO-Länder geben über das Zehnfache des russischen Militärbudgets für ihr Militär aus, in 2019 sind allein die US-Militärausgaben mittlerweile schon auf Rekordniveau angelangt. Und bei Stützpunkten im Ausland ist es wohl eher ein Verhältnis 10 : 1000  zu Ungunsten der Russen oder noch extremer. Wer hier die Welt beherrschen will und andere Länder bedroht, das ist damit doch wohl eigentlich sonnenklar.

Und für die dümmlichen Greta-Fans und in Richtung Schlafmützen Habeck & Co: Das US-Militär hinterlässt aktuell einen weit größeren jährlichen CO2-Fußabdruck als die allermeisten Länder dieser Erde.
 

508 Postings, 1058 Tage InstanzOoops, Gartman wird bärisch

 
  
    
31.12.19 22:11
erscheint mir hier schon bemerkenswert und eines Postings wert. Guten Rutsch ins Neue Jahr allen Mitlesern.

"Dennis Gartman Says Goodbye With One Last Stock Market Warning"

"The coming bear market will ?do real and perhaps severe damage to portfolios everywhere.?

That dire warning comes from Dennis Gartman, editor of the Gartman Letter. He recently announced that he would bring his letter to an end on Dec. 31, after 30 years of publishing.
"Gartman describes today?s ?kids? as ?young, brash, utterly naive, ill-educated, egregiously overconfident, neophyte-yet-fearless ?investors.?? Market veterans such as himself are left to do little more than stand on the sidelines, ?fearful yet envious? of the kids? profits.

This isn?t the first kids market that Gartman has encountered in his career, of course. All have ended badly, and he?s confident the current one will too. When it does, the ?all-too-easily-made profits [of today?s] kids? will evaporate.? Out of the ashes will emerge the latest crop of poorer, but older and wiser, investors."

Weiter hier

https://www.barrons.com/articles/...he-coming-bear-market-51577790001
 

508 Postings, 1058 Tage InstanzAm Top eines jeden Zyklus

 
  
    
01.01.20 19:25
vernimmt man stets den altbekannten Sing-Sang, dass eben Dank der Zentralbanken-Moderation nun die Zyklizität der Wirtschaft überwunden wäre und es künftig keine Rezessionen mehr gäbe.

Aktuell lehnen sich Goldman Sachs-Analysten aus dem Fenster und vekünden, die US-Wirtschaft sei mittlerweile so gut wie "Recession-Proof", ein wirtschaftlicher Abschwung in den nächsten Jahren sei wenig wahrscheinlich. Na dann mal her mit den rosaroten Brillen und den fetten Gewinnen.

"Don?t look now, but Goldman Sachs is saying the economy is nearly recession-proof"

Just months after almost everyone on Wall Street worried that a recession was just around the corner, Goldman Sachs said a downturn is unlikely over the next several years.

https://www.cnbc.com/2019/12/31/...omy-is-nearly-recession-proof.html  

508 Postings, 1058 Tage InstanzBack to Bubble

 
  
    
09.01.20 14:03
Und zack, schon herrscht wieder völlige Sorglosigkeit. Risiken gibt's ja nu keine mehr, wenn man hier außer Acht lässt, dass die Fallhöhe stetig ansteigt. Der Himmel sei das Limit!

"S&P 500 Valuation Gauge Challenges Internet-Bubble Highs"

U.S. stocks have ?no room for error? after rising for more than a decade, according to Peter Boockvar, chief investment officer at Bleakley Advisory Group LLC. Boockvar cited the ratio between the S&P 500 Index?s enterprise value, reflecting debt and cash levels along with market value, and Ebitda ? earnings before interest, taxes, depreciation and amortization ? in an email Monday. The ratio spent multiple days above 14 last month for the first time since 2000, when an Internet-driven bubble in stocks burst, according to data compiled by Bloomberg. Tuesday?s reading was 14,1.

https://theonedave.tumblr.com/post/190144316407/...es-internet-bubble
 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzKann, könnte, hätte, sollte...

 
  
    
09.01.20 21:13
Nun, die Zukunft wird es definitiv klären!
 
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466 Postings, 76 Tage Aktiensammler12Eine

 
  
    
09.01.20 22:34
Rezession bedeutet jedoch nicht gleich einen Börsencrash. Wir hatten schon gute Börsenjahre trotz Rezession. Ich meine durch dass billige Geld wird es nächstes mal ähnlich...  

508 Postings, 1058 Tage InstanzEs dreht sich nicht um Crash-Prognosen

 
  
    
10.01.20 19:20
Die Vorhersage eines kommenden Crashs ist ein Narrenspiel. Worum es mir hier eher geht, ist eine Beurteilung bzw. Identifizierung der Anfälligkeit, da eine hohe Anfälligkeit ein recht sicherer Garant für eine künftige Krise bzw. Rezession ist. Darauf zu hoffen, dass die Expansion der Zentralbankbilanzen für ewiglich steigende Börsenkurse sorgt, das halte ich eigentlich schon für so ziemlich fahrlässig. Die Expansion der Zentralbankbilanzen sind für mich mittlerweile im Wesentlichen ein gescheitertes politisches Experiment. Denn was während der Krise in 2008 funktioniert hat, das hat während der Erholung doch wohl eher versagt.

So ist das kombinierte nominale BIP der USA, der Eurozone und Japans von 2008 bis 2018 um 5,3 Billionen US-Dollar gestiegen, was nur etwa der Hälfte der Expansion der Bilanzsummen der Zentralbanken von zusammen 10 Billionen US-Dollar im selben Zeitraum entspricht. Die verbleibenden 4,7 Billionen US-$ haben schlicht und ergreifend auch mit dazu verholfen, die Vermögenspreis-Blase aufzupumpen.

Der US-Aktienmarkt ist aktuell signifikant überbewertet. Viele Indikatoren, wie z.B. die Shiller-PE (ca. 31,5) oder auch die Kapitalisierung des US-Aktienmarkts zum BIP (153,1%) belegen das eindeutig. Was jedoch nicht bedeutet, dass es hier nun umgehend zu deutlichen Korrekturen an den US-Börsen kommen muss. Möglicherweise passiert, so wie auch zur Jahrtausendwende gesehen, exakt das Gegenteil und die Kurse laufen noch ein gutes Stück weit in Richtung Norden.

Wobei jedoch als gesichert anzunehmen ist, dass ein weiterer starker Anstieg der US-amerikanischen Aktienmärkte ohne eine wesentliche Beschleunigung des Wirtschafts- und Gewinnwachstums nur der Errichtung eines noch größeren Potemkinschen Dorfes gleichkommt.

Am Ende des Jahres 2019 belief sich das reale BIP-Wachstum in den USA auf weniger als 2%, die Wachstumsprognosen für die Eurozone und Japan für 2020 liegt unter 1%. Mit anderen Worten: Die grossen entwickelten Volkswirtschaften erleben derzeit eindeutig überbewertete Finanzmärkte, setzen nach wie vor auf eine gescheiterte geldpolitische Strategie, zudem fehlt ihnen auch ein kräftiger Wachstumstreiber, welcher just exakt dann benötigt würde, wenn es aufgrund der wirtschaftlichen Situation dringend geboten ist.

Desweiteren hier anbei noch eine aktuelle Info von denjenigen Leuten, die sich sehr nahe am wirtschaftlichen Geschehen befinden:

"Nearly all corporate CFOs say the economy is going to slow and the stock market is overvalued"

Chief financial officers at big U.S. companies entered 2020 on a cautious note, with almost all anticipating an economic slowdown against the backdrop of an overvalued stock market, according to a survey released Thursday.

The Deloitte CFO Signals Survey showed that while the corporate leaders see the economy as ?good,? they anticipate that before the year is over, conditions will slow.

They see consumer and business spending slowing, and 82% anticipate taking more defensive actions, like reducing discretionary spending and headcount, as a way to stave off the looming headwinds.....

.....Stock market averages are overvalued, according to 77% of respondents.....

.....Expectations are especially dismal for Europe and China.....

https://www.cnbc.com/2020/01/09/...-slow-stock-market-overvalued.html
 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzErnüchternd

 
  
    
14.01.20 21:08
Ungeachtet der aktuell vorgelegten Zahlen von J.P. Morgan, Citi und Delta sind die Gewinn-Erwartungen lt. FactSet für das vierte Quartal eher so ziemlich dürftig. Die S&P500-Profits dürften auf Year-over-Year-Basis weiterhin schwächeln. Diese nur noch von Liquidität und nicht von Fundamentaldaten getriebene Rally kann zwar durchaus noch weiter laufen, aber die Chancen für Investoren sind jedoch keinesfalls mehr so gut, wie dies vor ein paar Jahren der Fall war.
 
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508 Postings, 1058 Tage InstanzSpektakuläre Entwicklung

 
  
    
23.01.20 00:14
Wieder einmal "grüßte das Murmeltier". In ganz typischer Art und Weise wurde die Korrektur im DAX in den Medien von immer übleren Krisenszenarien begleitet. Angebliche technische Verkaufssignale machten die Runde. Das Ende der Welt und die größte Finanzkrise der Neuzeit wurde herauf beschworen. Diese Kommentare lese ich auch heute noch reihenweise. Die Rallye der letzten Tage sollte daher wieder einmal fast alle Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben. Obwohl die Märkte kurzfristig damit schon wieder überkauft sind, halten wir in den nächsten Monaten deutliche Kursgewinne für recht wahrscheinlich. Die "zittrigen Hände" sollten wieder einmal abgeschüttelt worden sein.  

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