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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 24.03.19 14:56
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 89293
neuester Beitrag: 24.03.19 14:56 von: Shlomo Silbe. Leser gesamt: 12971130
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bewertet mit 101 Sternen

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20752 Postings, 5600 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    
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04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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89267 Postings ausgeblendet.

2051 Postings, 575 Tage Shlomo SilbersteinJa ziemlich dämlich der MP

 
  
    
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23.03.19 23:00
da lob ich mir die Merkel, die kehrt sich einen Sch*** was das Volk will. Alle 4 Jahre soll der Pöbel das Kreuz machen und ansonsten die Klappe halten.

"Es ziemt dem Untertanen nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen."  - Gustav von Rochow

Die Briten sehen das anders, darum treten sie auch aus, die Glücklichen. Die Schweizer ebenso, deswegen traten sie nie ein. Die EU ist nämlich das Gegenteil von Demokratie. Sieht man schon an der EU-"Wahl" mit der man Null, Null % Einfluss auf die EU-Politik nehmen kann.  

38035 Postings, 3942 Tage FillorkillDas Volk hatte abgestimmt

 
  
    
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24.03.19 02:23
Es hatte auch schon mal mit deutlichen Mehrheiten pro EU abgestimmt. Existentielle Fragen der Gesellschaft mit einfachen Fragen und einfachen Mehrheiten entscheiden zu wollen ist nicht nur unrealistisch. Sondern kann auch wenn die Mehrheiten wie beim Brexit knapp ausfallen einen Sprengsatz in der Gesellschaft zünden. Weshalb sollten sich Regionen wie Metropol-London oder Schottland mit deutlichen Mehrheiten für Remain dem Diktat aus der Provinz und den Altenheimen beugen ? Sind die vielleicht kein 'Volk' ? Sie werden das nicht machen und dann wird May zeigen können ob ihr das einen Bürgerkrieg wert ist. Vorbereitet hat sie den ja schon.  
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seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes

38035 Postings, 3942 Tage Fillorkilllebensentwürfe: einsamer wolf im hass-schwarm

 
  
    
24.03.19 02:26
..Attentäter wie Breivik und Tarrant entspringen einer tödlichen, besonders radikalen Form der Identitätspolitik, die der amerikanische Professor Francis Fukuyama als die prägende politische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte diagnostiziert hat: der Zerfall der Gesellschaften in Gruppen und Grüppchen, die miteinander um Anerkennung und Vorherrschaft ringen. Islamismus und weißer Nationalismus seien "zwei Seiten der Medaille", sagt Fukuyama. Die Identitätskrise des Westens führe vom...  https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/...ie-rechtsextreme-szene
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seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes

2194 Postings, 2164 Tage gnomonIch persönlich liebe die EU nicht

 
  
    
24.03.19 08:54
warum eigentlich nicht?  

37725 Postings, 6549 Tage Dr.UdoBroemmeWarum soll man sie auch lieben?

 
  
    
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24.03.19 09:22
Es reicht doch, dass durch die vielfältigsten Verknüpfungen, egal ob es jetzt um gemeinsame Forschungsprogramme, Stipendien oder sonstwas handelt, etwas für die Völkerverständigung getan wird. Je mehr Menschen international miteinander verknüpft sind, umso größer die Chance, den anderen und seine Anliegen zu verstehen und die anfallenden Probleme zu lösen.

Dazu kommen natürlich noch die wirtschaftlichen Vorteile des gemeinsammen Binnenmarktes.


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Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth

17808 Postings, 4632 Tage Malko07Bekanntlich wird in

 
  
    
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24.03.19 09:58
Großbritannien das Unterhaus nach dem Mehrheitswahlrecht bestimmt. Man braucht also bei weitem keine 50 % um die Mehrheit zu erreichen. 30% reichen im Regelfall weit für die absolute Mehrheit. In diesem Sinne sind über 50% beim Referendum für den EU-Austritt eine überwältigende Mehrheit. Diese unterschiedlichen Ergebnisse zeigen aber auch die Unverträglichkeit des Mehrheitswahlrechtes mit Volksabstimmungen.

Gäbe es ein Proporzwahlsystem würden die britischen Wähler sich sicherlich anders verhalten als beim heutigen Mehrheitswahlrecht. Bei manchem Wahlrecht vergibt man etwas leichtsinniger seine Stimme, bei manch anderem Wahlrecht wird man gezwungen etwas zu wählen was man eigentlich nicht will (das kleinere Übel - she. z.B. die französischen Präsidentschaftswahlen).

Um das potentielle britische Wählerverhalten bei einem Proporzsystem zu erahnen, kann man z.B. die Ergebnisse der Wahlen zum Europaparlament von 2014 betrachten:

http://www.europarl.europa.eu/...ults/de/country-results-uk-2014.html

Sicherlich würden bei rein nationalen Wahlen die Ergebnisse nicht identisch sein, allerdings auch nicht so weit entfernt sein. Wenn man berücksichtigt, dass es sowohl bei den Konservativen als auch bei Labour reichlich EU-Gegner gibt, so sind ist die Mehrheit bei der Volksabstimmung nicht mehr so verwunderlich.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die jetzige Regierung stürzt und eventuell Großbritannien sein Austrittsgesuch zurück zieht. Es wäre dann nicht unwahrscheinlich, dass dann nach den nächsten und baldigen Unterhauswahlen UKIP die britische Regierung stellen würde.  Viel Spaß dann in der EU!

Es war noch nie eine gute Idee den Volkswillen zu ignorieren und so lange wählen zu lassen bis es passt. Das Wahlvolk mag das nicht und will sich nicht an der Nase durch die Arena führen lassen.  Dass bei der Volksabstimmung gelogen wurde - von allen Seiten - ist unbestritten. Auch bei unserer letzten Bundestagswahl wurde gelogen dass sich die Balken biegen. Aus dieser Sicht dürfte dann ja nicht gewählt werden? Bei Wahlversprechen geht es immer um die Zukunft, eine Zukunft die immer anders als gedacht kommt. Es sind also die üblichen Sprüche der Verlierer. Und in diesem Fall ist man besonders entrüstet, sowie bei den US-Wahlen, weil die Verlierer ja zu den moralisch Guten gehörten und sich im Besitz der Mehrheit wähnten - "times are changing".  

2194 Postings, 2164 Tage gnomonfür nationalismus

 
  
    
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24.03.19 10:14
als kurzsichtige ich-bezogenheit kann man, in kenntnis des bestenfalls duchschnittlichen horizontes von bevölkerungsmehrheiten noch verständnis haben, obgleich sich wohl jedem die frage stellen müßte, welche zukünftig tragfähigen positionen europäische  einzelstaaten innerhalb des asiatisch-amerikanischen spannungsverhältnisses  einnehmen könnten.

spannend hingegen wäre zu erfahren,  welche rationalen argumente  der  einzelne bürger gegen die gemeinschaftswährung sprechen läßt.  wo will man landen wenn man den euro verläßt,  was soll für den einzelnen in welchem lebensbereich mit einer nationalen währung besser werden?  welche geld-,  finanz- und wirschaftspolitischen kenntnisse befähigen eine wählerstimme zur mitbestimmung?  natürlich besteht hier kein interesse an vorgebeteten doktrinen, sondern allein an einer persönlich formulierten begründung für die gegnerschaft.  also laßt hören, vielleicht gewinnt man so einen neuen mitstreiter?


 

2194 Postings, 2164 Tage gnomonden Volkswillen zu ignorieren....

 
  
    
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24.03.19 10:23
damit meint ein exremistischer kleingeist, den willen einer radikalisierten minderheit zu ignorieren, die er für das volk hält.  wie soll ein derart verstopftes gehirn noch einen klaren gedanken fassen?  

2051 Postings, 575 Tage Shlomo SilbersteinWarum soll man sie auch lieben?

 
  
    
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24.03.19 10:31
Fragt mal die Upload-Filter-Demonstranten, ob die die EU lieben. Und das sind keine rechtsnationalen Sumpfbewohner.

Die EU war eine Super Idee und ich steh auch hinter der EU bis in die 2000er. Was danach mit Merkel und Juncker kam hingegen nicht mehr. Es ist nur noch ein totalitäres bürokratisches Monster, das  in immer mehr Lebensbereiche hineinregieren möchte. Mittlerweile geht nationale Politik kaum noch, der Bewegungsspielraum der deomokratisch gewählten Regierungen ist minimal geworden. Jeder Europäer haftet für die anderen.    

Auch Rosen müssen ab und zu geschnitten werden, damit sie hübsch bleiben. Die EU hat unseren Garten mittlerweile so zugewuchert, dass kein Durchkommen mehr ist. Die Briten taten gut dran, diesen "Garten Eden" zu verlassen um wieder frei durchatmen zu können.  

2051 Postings, 575 Tage Shlomo SilbersteinDiktat aus der Provinz und den Altenheimen beugen

 
  
    
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24.03.19 10:38
Nanu, gibt esin London und Schottland keine Altersheime?

Demokratie heißt: One Man- One Vote. Die Stimme eines Rentners ist nicht weniger wert als die Stimme eines 18jährigen.

Ich beschwer mich ja auch nicht darüber, dass die Altersheime zu 90% CDU oder SPD wählen, Merkel also nur noch deshalb da ist, weil Rentner das wählen was sie immer wählten und glauben, was im ÖR zusammengelogen wird.

Sollte es eine weitere Brexit-Abstimmung geben, was ich mir nicht vorstellen kann, weil die Briten Demokratie besser verstanden haben, kann ich mir gut vorstellen, dass die Remainers noch deutlicher unterliegen. Der Brite mag es nicht, veralbert zu werden.  

17808 Postings, 4632 Tage Malko07Es geht nicht darum die EU abzuschaffen

 
  
    
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24.03.19 10:43
sondern so zu reformieren dass die Akzeptanz in breiten Bevölkerungsschichten wieder ansteigt. Die EU-Kommission hat mehrere Vorschläge für den Weg in die Zukunft vorgeschlagen die absolut diskussionswürdig sind. Dabei gibt es den Weg der weiteren Integration notfalls mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Finde ich nicht so gut, da die Partikularisierung immer stärker würde und damit die Interessenvertretung im internationalen Wettstreit immer schwächer und die Koordinierung immer komplexer. Als weiteren Weg hat sie auch vorgeschlagen den Regionen und einzelnen Staaten das selbständig tu zu lassen was mit übernationaler Interessenvertretung nichts zu tun hat und sich in der EU auf  Letzteres zu konzentrieren. Diesen Weg würde ich besser finden weil das europäische Bewusstsein in der EU-Bevölkerung fehlt das einen EU-Nationalstaat rechtfertigen würde. Auch sind die wirtschaftlichen und kulturellen Unterschiede dazu zu groß. Eventuell mal in ferner Zukunft aber nicht jetzt. Der Druck zu weiteren Integration führt nur zu einer weiteren nicht demokratisch legitimierten Bürokratie und letztendlich zur Sprengung der EU. Die EU hat sich etwas verrannt und gehört reformiert. Dabei gehören etliche Sektoren zurück gebaut und andere zügiger weiter getrieben.

Eine gemeinsame Währung hat für einen gemeinsamen Markt sicherlich Vorteile. Bei regional stark unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen stellt sie aber einen Sprengsatz und Spaltpilz dar. Auch hier wären geordnet gekoppelte Währungen die sich im Einvernehmen bewegen können der bessere Weg. Gegenüber außen können sie dann wie eine gemeinsame Währung fungieren, ein Weg den sicherlich alle EU-Staaten bereit wären mitzugehen.  

2194 Postings, 2164 Tage gnomongeistesblitze, welcher ist besser?

 
  
    
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24.03.19 10:47
malko07:  "die ukip wird in gb die regierung stellen"
deute:   "höcke wird bundeskanzler"  

38035 Postings, 3942 Tage Fillorkillüber existentielle Veränderungen der Gesellschaft

 
  
    
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24.03.19 10:49
kann man nicht mit einfachen Mehrheiten entscheiden. Das war das Argument. Es funktioniert nicht. May liefert seit Jahren dazu den empirischen Beweis. Erst gestern haben das roundabout 1 Mio Briten in den Strassen Londons kräftig unterstrichen.  
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2051 Postings, 575 Tage Shlomo Silberstein1 Mio Briten in den Strassen Londons

 
  
    
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24.03.19 10:54
Es benötigt 18 Mio, um dagegen zu sein.

Es ist klar, dass kurz vor Ultimo die Mobilisierungsrate der Remainers in die Höhe schnellt. Beeindruckend sind die Zahlen angesichts dessen aber nicht.  

2051 Postings, 575 Tage Shlomo Silbersteinkann man nicht mit einfachen Mehrheiten entscheide

 
  
    
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24.03.19 10:56
Warum hast du dann nicht 2015 im Zuge der Masseneinwanderung - die unsere Gesellschaft EXISTENTIELL verändern wird - zumindest nach einer einfachen Mehrheit der Bevölkerung verlangt?

Es wurde GARNICHT abgestimmt, nicht mal im Bundestag.

Erstaunlich, wie der fill vom Saulus zum Paulus wird, wenn es mal gegen ihn läuft.  

17808 Postings, 4632 Tage Malko07Kleine Geister, die des Lesens und des

 
  
    
24.03.19 11:57
Verstehen von Texten nicht fähig sind haben laufend Blitze im Gehirn und die fordern sie auf die Unwahrheit zu behaupten. Sie fühlen sich dabei stark und glauben etwas zu bewirken. Dabei geben sie sich der Lächerlichkeit preis und haben hier nur einen Fan der laufend Nazis sieht.  

17808 Postings, 4632 Tage Malko07#89281: Wie entscheidet man dann?

 
  
    
24.03.19 12:01
Immerhin repräsentiert die heutige Regierung weit weniger als 50% des Wahlvolkes und das ist der wesentliche Grund wieso sie nichts auf die Reihe kriegt.  Sogar unser Grundgesetz sieht bei wesentlichen Veränderungen eine Abstimmung des Volkes vor.  

17808 Postings, 4632 Tage Malko07Als man Irland die

 
  
    
24.03.19 12:08
Unabhängigkeit zugestehen musste konnte man den Norden der Insel im "Vereinigten" Königreich halten. Diesbezüglich haben die Iren eine Rechnung offen. Sie wollen die Vereinigung mit dem Norden.

Die EU-Regularien sehen nun mal vor, dass ein Austrittsvertrag einstimmig angenommen werden muss. Dazu ist Irland nur bereit, wenn keine Grenze zum Norden entsteht. Also muss man den Norden aufgeben oder drin bleiben, entweder mit oder ohne Mitsprache. Ist letztendlich keine Frage der Mehrheiten sondern der Bereinigung der Geschichte. Eine Einigung unter Zwang hält nur begrenzte Zeit. Gilt für Großbritannien, für Spanien und etliche andere Länder. Sollte der EU eine Warnung sein.  

38035 Postings, 3942 Tage Fillorkillunsere Gesellschaft EXISTENTIELL verändern wird

 
  
    
24.03.19 12:10
Beschreib doch mal, was sich in deinem Leben durch die 'Masseneinwanderung' existentiell verändert hat. Arbeitsplatz oder Wohnung an einen Migranten verloren ? Kräftige Lohneinbussen, um ungebildeten, gewalttätigen und nicht vermittelbaren jungen Männern aus dem Orient ein schönes Leben zu ermöglichen ? Auf dem Amt oder im Klinkum abgelehnt, weil Migranten Vorrang haben ? Sonstwie Opfer geworden ? Was mich angeht, so hat sich ehrlich gesagt eigentlich gar nichts verändert, mal von höheren Einkünften abgesehen. Selbst Rechte sind nicht in mein Leben getreten. Ich kenne sie ausnahmslos nur digital, aus den Hassforen, in die ich mich gelegentlich verlaufe.  
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38035 Postings, 3942 Tage FillorkillAkzeptanz in breiten Bevölkerungsschichten wieder

 
  
    
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24.03.19 12:54
Das Gegenteil ist der Fall. Die Akkzeptanz für die EU nähert sich dem Alltime High - selbst in den völkischen Vorzeigestaaten des Ostblocks. Der Grund dafür ist freilich ein negativer und findet sich im Versprechen identitärer Politiker auf identitätsbildende harte Zeiten und allerlei heroischen Amok. Eine Alternative, die offenbar nur eine Minderheit verführen kann. Dass eine andere etwas weniger destruktive nicht verfügbar sein wird, hat May nicht nur für das UK unter Beweis gestellt.

Eurobarometer survey shows highest support for the EU in 35 years:

http://www.europarl.europa.eu/news/en/headlines/...the-eu-in-35-years
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2051 Postings, 575 Tage Shlomo Silbersteinmal von höheren Einkünften abgesehen

 
  
    
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24.03.19 12:59
Dann vermietest du wohl Wohnungen an die Gemeinde. Das sind die Krisengewinnler, somit bist du ab jetzt raus aus der Debatte wegen Befangenheit.

Vorteile habe ich persönlich nicht.

Meine Nachteile sind
- Bei Umzug kein Haus gefunden, wegen fehlendem Angebot (unsere recht kleine Gemeinde hat für ihre Gäste ca. 40 Häuser und Wohnungen vom Markt weggemietet, Folge ist ein knappes Angebot und steigende Preise)
- Steigende Steuern, keine Senkung in Sicht. Grund ist die Explosion des Haushaltes für Soziales. Wer 2 Mio Arbeitslose zusätzlich für die kommenden 50 Jahre durchfüttern muss, dem bleibt kein Spielraum.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/...deshaushalt.html

- Deutlich schlechtere gefühlte Sicherheitslage. Mein Bewegungsspielraum ist somit eingeschränkter als vor 2015, man achtet mehr auf Gefahrenpotenzial, insbesondere abends. Spazierengehen wie früher ist an vielen Orten nicht mehr möglich ohne Angst im Nacken.

- Zunehmende, sehr schwerwiegende Probleme mit "Kunden" in meinem Berufsalltag (Ich werde nicht konkreter wegen Doxxinggefahr)

Diese Faktoren sind nicht meßbar, aber spürbar. Die Veränderungen betreffen jeden in fast jedem Lebensbereich. Krisengewinnler wie fill sind selten, fast alle sind Krisenverlierer.

 

2051 Postings, 575 Tage Shlomo SilbersteinUnd noch etwas

 
  
    
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24.03.19 13:46
Wir haben viele Bekannte mit kleinen Kindern. Die berichten, dass die Situation in den Kindergärten und Grundschulen katastrophal ist:

Die Kindergärten sind durch die kleinen Gäste komplett überlaufen, es sind - für unsere Bekannten - keine Plätze mehr zu finden. Sie müssen auf teure Tagesmütter ausweichen, aber auch da gibt es Mangel. Wer kann, drängt in den einzigen ev. Kindergarten vor Ort, aber diese Plätze sind noch schneller weg. Die Ironie ist: Die berufstätigen, steuernzahlenden Mütter finden keinen Platz, während die arbeitslosen Mütter den Platz umsonst angedient bekommen. Wem da nicht der Hut hochgeht, dem ist nicht mehr zu helfen.

In den  Kindergärten der Gemeinde gibt es sehr häufig Konflikte mit anders sozialisierten und fremde Sprachen sprechenden Kindern. Die Betreuerinnen sind komplett überfordert und beschäftigen sich weniger mit den Kindern unserer Bekannten.

In der Grundschule dann noch schlimmer: Die Konflikte zwischen den Kindern potenzieren sich, da Klassen "gemischt" zusammengesetzt werden. Die Lehrer(innen) sind komplett überfordert und gestresst, können sich oft nicht verstäandlich machen, weil sie nicht ausländisch sprechen. Die Folge sind häufige Ausfälle durch lange Krankheiten und vor allem: Eklatanter Lehrermangel. Wer und vor allem welche junge Frau  will diesen Job auch schon haben, jetzt wo er noch viel schwerer geworden ist?

Soweit der Bericht unserer Bekannten im Ort.  

20612 Postings, 6725 Tage modMalko07, zu # 279

 
  
    
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24.03.19 14:04
Vereinfacht gesagt:

Es geht bei der EU um die Organisationsform

entweder Zentralismus à la Frankreich
oder
Föderalismus à la Deutschland.

Ich verstehe als überzeugter Europäer nicht, wie man sich auf
das Bürokratie-Monster "Brüssel" einlassen konnte.
Die Mehrheit der Briten hatte davon und der Dominanz der deutschen Mutti genug.
Kohl als Historiker war da klüger:
"Angesichts der leidvollen Geschichte sollten wir Deutschen uns in der EU
zurückhalten!"
... aber auf welchem Gebiet hat eigentlich die Dame nicht versagt?
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Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit !

38035 Postings, 3942 Tage FillorkillDiese Faktoren sind nicht meßbar, aber spürbar

 
  
    
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24.03.19 14:27
Du sagst es selbst, vieles ist 'gefühlt', manches kommt vom Hörensagen. Das Einwanderung auch Probleme aufwirft und Konflikte erzeugen oder offenlegen kann bestreitet allerdings niemand. Ebensowenig, dass so mancher unter 'Asyl' segelt, obwohl er da streng genommen nicht hin gehört, mithin dass Asyl ein wenig geeignetes Ticket für Einwanderung sein kann. Sowohl die zyklischen Migrationsströme auf dem Globus wie der Bedarf fortgeschrittener Industriegesellschaften an Einwanderung sind empirische Realität, im Westen ist das in der Mehrheitsgesellschaft auch längst angekommen. Die damit einhergehenden Konflikte und Probleme rationaler anzupacken und zu steuern als bisher ist deshalb die Tageslosung, ihre Überdramatisierung das Gegenteil davon.  
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2051 Postings, 575 Tage Shlomo SilbersteinIllegale Einwanderung

 
  
    
24.03.19 14:56
ist kein Schicksal was man hinnehmen muss. DieFrage ist, wo bei jedem die individuelle Schmerzgrenze wo die echten (nicht gefühlten) Einschränkungen im Alltag schwerer wiegen als das wohlige Gefühl des Gutmenschentums.

Bei mir ist diese Grenze längst überschritten und im Gespräch mit Bekannten fällt mir auf: Bei denen auch.

Sicher kann man nicht jedes Problem auf die Migranten schieben, z.B. ist die Wohnungsnot auch den Zinsen geschuldet. Nur: jedes Problem wird deutlich verschlimmert, wenn der Kuchen zum Verteilen kleiner wird. Es geht nicht spurlos an einem Land vorbei, wenn 2 Mio Arbeitslose vollkommen fremder Kulturen aufgenommen werden und uns fortan bis zu deren Ableben auf der Tasche liegen.

Und im Gegensatz zu dir denke ich nicht, dass sich die Problem langfristig lösen lassen, das hat weder in Frankreich, noch in NL oder Schweden funktioniert, ganz im Gegenteil. Es bleibt nur der Protest und/oder das sich-dran-gewöhnen. Ich persönlich werde es nicht hinnehmen, dass es jährlich 200k+ mehr werden und der Kahn somit noch schneller absäuft als ohnehin schon.

Ihr Linken jedoch werdet es als Preis für euer Gutmenschentum hinnehmen müssen, dass sich nun analog zu Frankreich eine rechte Protestpartei mit 15%+ etabliert hat, und zwar für die nächsten Generationen. Die ist gekommen um zu bleiben denn die Migranten und die verursachten Probleme bleiben ja auch. Schon bei Merkel bedankt, fill?  

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