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Sehnsucht, auf die Bremse zu treten

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neuester Beitrag: 03.10.15 15:57
eröffnet am: 03.10.15 15:57 von: Jorgos Anzahl Beiträge: 1
neuester Beitrag: 03.10.15 15:57 von: Jorgos Leser gesamt: 1987
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21250 Postings, 4940 Tage JorgosSehnsucht, auf die Bremse zu treten

 
  
    
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03.10.15 15:57
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-einen-boom-13834477-p3.html

Es gibt nur noch Vollgas. Vor nicht einmal einem halben Jahr hat Martin Winterkorn den Machtkampf gegen den früheren Volkswagen-Patriarchen Ferdinand Piëch gewonnen. Auch bei diesem Duell im Frühjahr ging es hysterisch zu: Zuerst ging Piëch ?auf Distanz? zu Winterkorn ? dann musste Piëch unter Beobachtung einer elektrisierten Öffentlichkeit das Feld räumen. Am Ende stand mit Winterkorn ein Mann als strahlender Sieger da, der den Höhepunkt seiner Macht erreicht hatte. Jetzt, im Herbst, ist Winterkorn ein 68 Jahre alter Mann von gestern. Von einem Extrem ins andere. In Rekordzeit.
Erst Hysterie, dann kollektiver Enthusiasmus

Zwischen dem Triumph Winterkorns und seinem tiefen Fall haben andere Themen das Land nicht weniger in Atem gehalten: die griechische Schuldentragödie, in der die Zukunft Europas auf dem Spiel gestanden haben soll. Dann die Schwäche der Schwellenländer und die Zweifel an Chinas Wirtschaftsstärke. Plötzlich musste man sich angeblich um die Weltwirtschaft fürchten.

Und dann ist da natürlich noch die Flüchtlingskrise, bei der angeblich gleich alles auf dem Spiel steht, was uns lieb und teuer ist: unsere Kultur, unser Geld, unser Wohnraum. Auch in der Flüchtlingsfrage pendelt die Gesellschaft zwischen hysterischen Gemütszuständen. Als es in Freital und Heidenau zu rechtsradikalen Attacken kam, sahen viele darin schon den Rückfall in düsterste Zeiten. Ein paar Wochen später, als die Kanzlerin die Arme ausbreitete und alle Welt willkommen hieß, verfiel das Land in kollektiven Enthusiasmus. Auf den Willkommensrausch folgte Ernüchterung und man fragt sich, in welche Richtung das Pendel als nächstes ausschlagen wird. Der Ausnahmezustand, er ist längst zum Normalfall geworden.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,­,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
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"Lebbe geht weiter"

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