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SNB : Billigste boersennotierte Notenbank

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neuester Beitrag: 18.04.19 20:22
eröffnet am: 22.02.17 15:02 von: finanzanalys. Anzahl Beiträge: 94
neuester Beitrag: 18.04.19 20:22 von: upholm Leser gesamt: 23143
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22 Postings, 790 Tage finanzanalyseSNB : Billigste boersennotierte Notenbank

 
  
    
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22.02.17 15:02

SNB : Billigste boersennotierte Notenbank 

           WERT    und    BEWERTUNG


Boersenbewertung :  160 Mio CHF  


SNB : Schweizerische Nationalbank



Es gibt nur vier börsennotierte Notenbanken. 

Das ist kaum bekannt, 

noch viel weniger bekannt sind ihre Bewertungen 

und weitgehend unbekannt sind die krassen Bewertungsunterschiede.


Die Börsenbewertung der   

schweizerischen  ist     160 Mio CHF

griechischen        ist     260 Mio CHF    

japanischen         ist     350 Mio CHF

belgischen           ist  1.200 Mio CHF.


Die SNB ist also die billigste. 

Warum ist das so ?


Die SNB  hat                                     100.000 Aktien   a  ca. 1.600 CHF 

Davon 

Öffentlich-rechtliche Aktionäre : Ca.    55.000 Aktien   a  ca. 1.600 CHF

Privataktionäre                         : Ca.    45.000 Aktien   a  ca. 1.600 CHF 


Privataktionäre sind auf 100 Aktien stimmrechtsbeschränkt, 

öffentlich-rechtliche Aktionäre dagegen sind voll stimmberechtigt. 

Trotz unterschiedlichen Rechteumfangs finden sich beide 

Gruppen in einer gemeinsamen Valorennummer wieder. 

Durch Eigentümerwechsel, bspw. via Börsenhandel, 

leben Stimmrechte auf oder gehen unter, je nach Aktionärsstatus. 

Dennoch wird die Privataktionärsbeschränkung vielfach als 

Bewertungskriterium angeführt, obwohl die Privataktionäre 

von den öffentlich-rechtlichen Aktionären dominiert werden, 

noch dazu in einer einzigen Wertpapierkennnummer,

und sich die Stimmrechtsanzahl je nach Börsenhandel ändert. 

Hinsichtlich der beschränkten Dividende gibt es keine Unterschiede.  


Vielfach wird das Risiko der SNB mit Blick auf ihre hohen 

Dollar- und Eurobestände erwähnt, 

obwohl sie einen hälftigen Verlust dieser ausgleichen könnte.

Sie hat nämlich "sichere" Anlagen in 

Gold           ( 40 Mrd CHF ) , 

Rücklagen  ( 85 Mrd CHF ) ,

Aktien        (150 Mrd CHF ) 


und tauscht weiterhin risikobehaftete Anleihebestände im Gegenwert 

von ca. 550 Mrd CHF in Aktien um, und das mit Kursgewinnen auf 

dem Anleihenhochpreisniveau.  

Die anderen Notenbanken dagegen kaufen keine Sachwerte, 
da sie über den Kauf von Anleihen eine als Antideflationspolitik  

vermarktete Staatsfinanzierung betreiben.
Die SNB dagegen betreibt eine Frankenschwächungspolitik.

Die SNB wirtschaftet über längere Zeit per Saldo 

gewinnträchtig und wird  
am Ende nicht nur das eigentliche Ziel der 

Frankenschwächung erreicht haben, sondern 
dieses sogar mit erheblichen Gewinn abschliessen. 


Die Schweizerische Nationalbank ist also eine reiche Notenbank 

eines reichen Landes und kostet 160 Mio CHF.

Im Gegensatz dazu gibt es die teurere griechische, 

die defizitäre, mehr als doppelt so teure japanische und 

die mehr als siebenmal so teure belgische als Teil des 

fragilen Eurosystems. 


Einflussmöglichkeiten der Eigentümer von Aktiengesellschaften sind 

grundsätzlich beschränkt.

So stellt die SNB für einen reinen Finanzinvestor keine Ausnahme dar. 


Der Wert einer Notenbank bemisst sich nach dem Eigenkapital      

plus Zentralbankguthaben; dies deshalb, da letzteres nur ein 

bilanzielles jedoch kein ökonomisches Passivum darstellt. 

http://www.snb.ch/de/ifor/public/qas/id/qas_bilanz#t16


Das sind wohl 530 Mrd CHF aufgeteilt auf 100.000 Aktien 

und kontrastieren mit der Börsenbewertung von 160 Mio CHF.

Die SNB ist also eine wohlhabende, gut geführte, 

gewinnträchtige Notenbank. 

Ihre  Eigentümerschaft fusst auf 100.000 Aktien a  1.600 CHF, 

von denen nur 45.000 Aktien in privater Hand sind. 

Der Grossteil der Notenbanken ist in Staatseigentum. 

Eine Überführung der Nationalbank in Nationalvermögen 

würde bereits bei 45.000 Bürgern beendet sein, und das 

bei nur einer einzigen Aktie pro Bürger. 


Warum also ist die SNB als mutmasslich beste die 

billigste börsennotierte Notenbank ?  

Dem weitverbreiteten Nichtwissen geschuldet über 

-die Notierungen der vier Notenbanken 

-die SNB als billigste der vier Notenbanken.

-die Gesamtbewertung der SNB von 160 Mio CHF 

-den Wert der SNB von mutmasslich 530 Mrd CHF 


Auch gibt es kein Research und keine Analyse zu 

der "Anlageklasse Notenbanken".  


Ferner kann unzureichende Publizität zu geringen 

Aktienumsätzen, hohen Kursschwankungen und zur  

Unterbewertung von Aktien führen.


Zudem wird für die Bewertung weitverbreitet die Dividenden- und 

Stimmrechtsbeschränkung der Privataktionäre angeführt.  

Dieser Bewertungsansatz dürfte jedoch verfehlt sein, bedeutet er doch die völlige 

Loslösung der Bewertung der SNB von ihrer "Geschäftstätigkeit", also von 

Gewinn und Verlust, Vermögen und Verbindlichkeiten. 

Dieser Logik zufolge könnte die SNB mit ihrem elektronischen Geld 

Werte in bedeutendem Ausmass aufkaufen, die Bewertung 

bliebe bei 160 Mio CHF. 

Richtig ist wohl vielmehr, der Wert der SNB muss geteilt werden durch die 

Anzahl der 100.000 Aktien. 

Eine Aufgabe für Banker, Wirtschaftsprüfer, Gutachter.

So geschehen mit der BIZ, der Notenbank der Notenbanken; 

sie wurde 2001 dekotiert, und das mit dem doppelten Bewertungspreis des 

Börsenkurses aufgrund eines Bewertungsgutachtens von JP Morgan. 

Zudem wurde als Delistingbegründung die Kollision 

der Privataktionärsinteressen mit den hoheitlichen Aufgaben angeführt.  

http://www.bis.org/press/p010108g.htm


 
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68 Postings ausgeblendet.

55 Postings, 2615 Tage bgld123@finanzanalyse, würde

 
  
    
20.02.19 19:57
mich freuen wenn es zu einer Erhöhung der Aktienzahl kommen würde. Hans Bernecker spricht ja das auch bei jedem seiner Vorträge das dies zwingend erforderlich ist. Ist halt nur die  Frage wann, nächste Woche oder im nächsten Jahrzehnt?  

55 Postings, 2615 Tage bgld123@finanzanalyse, ich glaube

 
  
    
20.02.19 20:16
erst müsste erstmal ein Aktionär klagen. Aber wer soll das sein ? die Kantone? sicher nicht wegen paar Millionen die Ihnen zufallen würden , ein Privater? wer hat die Mittel, das Wissen um so eine Prozess durchzustehen? Deshalb bin ich sehr skeptisch das dein (für mich logisches, auch wie es Hr.Bernecker argumentiert)  Szenario eintreten wird. Ich glaube "freiwillig"  wird es keine Umwandlung / Split geben

 

5 Postings, 139 Tage FameshakeSNB

 
  
    
22.02.19 09:31
glaubt ihr nicht, dass wir gerade durch Herr Bernecker eine Person haben, die genügend Einfluss/Macht hat, um hier endlich eine Wende einzuleiten?

Ich bin fest davon überzeugt, dass er das schaffen wird. Und wenn er nicht mehr, dann sein Sohn!!!

 

55 Postings, 2615 Tage bgld123@fameshake:

 
  
    
22.02.19 14:13
Bin mir nicht sicher ob das Hrn. Bernecker so leicht gelingen wird, immerhin ist er mit der Schweiz auch wirtschaftlich verwoben. Kann mir auch vorstellen das die Schweiz einen "Angriff" auf die SNB als einen Angriff auf die Schweiz sieht, da reicht es auch nicht wenn er aktienrechtlich Recht hat. Wenn hier die Politik nicht will bewegt sich garnichts (meine Meinung). Obwohl ich die Argumentation von Hrn.Bernecker zur SNB nachvollziehen kann, bin ich nicht sicher ob das alles in nächster Zeit umgesetzt wird. Ob sein Sohn die gleichen Themen weiter/-behandelt wie er weis ich nicht.
Ich mache es halt so wie Hr.Bernecker bei seinem Seminar gesagt hat: Aktien für die Kinder/Enkelkinder an die Wand nageln.  

13289 Postings, 5257 Tage pfeifenlümmelNix mit Macht

 
  
    
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28.02.19 14:52
"die genügend Einfluss/Macht hat, um hier endlich eine Wende einzuleiten?"
------------------
80% der Stimmrechte bei der SNB liegen bei öffentlichen Institutionen, außerdem hat ein Privatanleger maximal 100 Stimmrechte. Für jede Aktie gibts 15 Franken Dividende, nur genug für ein Mahlzeit im Jahr an einer Würstchenbude mit Cola.  

13289 Postings, 5257 Tage pfeifenlümmelDie Gewinne

 
  
    
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28.02.19 15:07
der SNB gehen auf ihre Möglichkeit zurück,  selbst Franken zu drucken wie sie selbst will, also ein Art AG mit eigener Gelddruckmaschine im Keller.
Die noch frischen feuchten  Franken werden in Euro und US Dollar gewechselt und zum Einkauf von renditestarken Aktiengesellschaften verwendet.
Der Privatanleger erwirbt also eine Aktien mit traumhaftem Substanzwert, hat aber real  einmal jährlich nur das Vergnügen an der Würstchenbude.  

55 Postings, 2615 Tage bgld123Lt.Hrn.Bernecker ist eine Umwandlung

 
  
    
28.02.19 15:17
der "stillen Reserven" lt.den Bilanzierungsregeln nach IFRS zwingend notwendig. Hier geht's meiner Meinung nach nicht um den Anteil der  Stimmrechte, sondern um die Anwendung der Bilanzierungsregeln.
Aber hier handelt es sich halt auch um politische Interessen, und die Schweiz ist halt in vielen Belangen etwas anders als der Rest der Welt oder zumindest Europa (die lassen sich halt nicht gerne dreinreden)
Andererseits:  vor ein paar Jahren hat die SNB gesagt Sie wertet den Franken nicht auf (macht alles dagegen) und Anfang 2015 wertete der Franken um ca.15% auf. Ohne Vorzeichen.
Ist für die SNB ja auch schwierig damit umzugehen bis vor ein paar Jahren (Finanzkrise) war Sie ja noch nicht so reich, kann mir vorstellen wenn Sie Andeutungen machen würden das oben angeführten Szenario durchführen zu wollen dann wäre der Kurs alleine auf diese Ankündigung hin sofort um einiges höher
 

55 Postings, 2615 Tage bgld123Heute Ergebnisse

 
  
    
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04.03.19 15:41
Gewinnausschüttung an Bund und Kantone >>>1 Milliarde Franken und Zusatzausschüttung mit weiterer Milliarde , und die Privataktionäre erhalten 15Franken / Stk . Eine Ungleichbehandlung sondergleichen  

15361 Postings, 1968 Tage GalearisLümmi, wie kannst du dir anmassen, da mitreden zu

 
  
    
11.03.19 22:02

668 Postings, 3957 Tage upholmStarke Kurs- und Umsatzentwicklung

 
  
    
12.03.19 17:58

55 Postings, 2615 Tage bgld123vielleicht ist das auch ein wenig

 
  
    
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12.03.19 20:57
dem Kommentar auf bernecker.info geschuldet wo steht (heute noch einsehbar) das ein Kanton den Wert der SNB Anteile nun erstmals mit 7,1Mrd. Franken in den Büchern angibt.  

5 Postings, 139 Tage FameshakeDepot/Kapitalerhöhung

 
  
    
13.03.19 08:09
Ja, sehr sicher ist es dem Kommentar von Herr Bernecker zuzurechnen, dass die Aktie in der Spitze ca. 20% gestiegen ist.

Ich war schon öfters am überlegen ob ich mir in der Schweiz ein Konto und Depot eröffne. Da es für mich ziemlich sicher ist, dass ich nach meinem Studium irgendwann in der Schweiz leben und arbeiten möchte. Habt ihr irgendwelche Erfahrungen, wie es ist, als Deutscher (Wohnsitz etc. in DE) in der Schweiz ein Depot zu eröfnnen?

Dann ist mir noch aufgefallen nach ein bisschen Recherche, dass wenn es je zu dem Fall kommen sollte und Gratisaktien via Kapitalerhöhung ausgegeben werden, dass diese sowieso steuerfrei sind. Im Internet wird immer darauf hingewiesen, dass der Kurswert der Bestandsaktien dann sinkt und der Aktionär sowieso nichts "geschenkt" bekommt.
Weiß zufällig jemand wie das mit der Besteuerung von solchen "Gratisaktien" läuft, bei einer eventuellen Kapitalerhöhung von Rücklagen in Aktienkapital?  

22 Postings, 790 Tage finanzanalyseSNB : Meinungskartell zur Niedrigbewertung ?

 
  
    
22.03.19 10:39

SNB

Bernecker 16.03.19 Nr. 11

Meinungskartell zur Niedrigbewertung ?



■ Zürich steht vor einem besonders interessanten Termin:

Am 26.04., ab 9:00 Uhr,
findet die Generalversammlung der SCHWEIZER NATIONALBANK statt.

Jeder, der
etwas sagen möchte, muss sich an diesem Termin als persönlicher Aktionär

in eine Liste
eintragen und die Redezeit ist voraussichtlich mit einer Minute pro Person berechnet

und
Vollmachten zählen nicht.

Diesmal wird es brisanter, weil:
Ausweislich der Bilanz beträgt das

Eigenkapital offen 120 Mrd. CHF.

Dieser Betrag
ist auch aus der eidgenössischen Statistik

erkennbar und allen kantonalen Geschäftsberichten
für 2018.

Größter Aktionär ist Bern, zweitgrößter Kanton Zürich mit 5.200
Stück und

einem Wert von 7,1 Mrd. CHF.

Somit liegen sämtliche tatsächlichen Werte dieser
Aktie der Öffentlichkeit vor.

Aktueller Marktwert an der Börse jedoch nur 490 Mio.
CHF
. Darin liegt die Brisanz.

Infolge der beschränkten Redezeit verzichten wir auf unseren Besuch,

weil es keinen
Sinn macht.

Die Weiterungen gehen jedoch in eine andere Richtung:

Inzwischen bildeten
sich mehrere Interessengruppen, sowohl privat wie auch auf der Ebene der Gemeinden,

die sich auf die Schweizerische Verfassung berufen und der Offenlegungspflicht

nach Schweizerischem Recht, wonach allen Schweizern gemäß Satzung der SNB

das Recht zusteht, sich an der SNB zu beteiligen. Doch dafür gibt es nur 49.000 Aktien

für über 8 Mio. Schweizer. Was dann?

Der Kurs wird zurzeit bei etwa 5.340 CHF von zwei oder drei Banken festgehalten
bzw. gesteuert.

Durchschnittlicher Tagesumsatz höchstens 50 Stück.

Ein Sprung über
5.340 CHF wäre voraussichtlich ein neues Kaufsignal im Vorfeld der GV.

Unsere
Empfehlung lautet weiterhin:

Bauen Sie vorher Stück für Stück die Positionen aus.
Bezeichnend zudem:

Keine Schweizer Zeitung nimmt die besonderen Umstände rd. um
die

SCHWEIZER NATIONALBANK kritisch zur Kenntnis.

Gibt es ein Meinungskartell?

 

2 Postings, 29 Tage KJS114Schweizerischen Nationalbank (SNB)

 
  
    
1
25.03.19 11:24
Warum sind die SNB-Aktien in der Schweiz derart billig? Es besteht ein Macht- und Meinungskartell der massgeblichen Vertreter der öffentlichen Hand (Kantone und Kantonalbanken) und der wichtigsten nationalen Schweizer Medien (NZZ, Tagesanzeiger, Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft SRF), wonach die Bewertungspraxis der SNB-Aktien „seit Jahren bekannt ist“ und nicht hinterfragt werden soll. Damit liegen ¾ der Stimmrechte bei Vertretern der öffentlichen Hand, ¼ in den Händen privater Aktionäre. Sie unterliegen einer künstlichen Stimmrechtsbeschränkung, die im Gegensatz zu dem steht, was die Gründer Bank im Jahr 1907 wollten: Eine Nationalbank für das Volk.

Während die SNB in ihrer Bilanz korrekte Bewertungsgrundlagen für ihre Aktie liefert, haben die Schweizer Kantonsregierungen und Kantonalbanken entschieden, diesen Wert von rd. 130 Milliarden Franken zu nennen, ihn aber in den eigenen Bilanzen auf einen Bruchteil, rund CHF 250 Mio. abzuschreiben. Daraus ergibt sich der künstlich tief gehaltene Kurs der SNB-Aktie.

Jetzt, vor der kommenden SNB-Generalversammlung vom 26. April in der Schweizer Bundesstadt Bern, wird eine Initiative vorbereitet, die das Schweizer Volk, das in hohem Masse teilenteignet wurde, wieder in sein Recht gesetzt wird. Der Vorschlag der Initianten ist es, die Zahl der SNB-Aktien durch einen Split massiv zu vergrössern, um damit die künstliche Bewertungsbarriere zu brechen.

Hintergrund: Die Kassen der öffentlichen Hand sind in der Schweiz übervoll. Der Bundesrat, die Regierung der Schweiz, macht über die ohnehin schon gute Budgetsituation hinaus zusätzliche Milliardengewinne, die auf die gute Konjunktur zurückgehen. Fünf reiche Kantone, darunter Zürich und Zug, finanzieren aus ihren Überschüssen mehr oder weniger freiwillig die armen Schweizer Kantone, um dort den Lebensstandard anzuheben.
Für die privaten Aktionäre der Schweizerischen Nationalbank, die diesem Macht- und Meinungskartell ausgeliefert sind, ergibt sich daraus: Der nach den Regeln der Zürcher Börse freie Markt für alle existiert im Fall der SNB-Aktie nicht. Die öffentliche Hand, die 26 Schweizer Kantone, erhalten neben einer sehr geringen Dividende jährlich von der SNB Milliarden Franken an zusätzlichen Ausschüttungen. Das Schweizer Volk und die privaten Aktionäre schauen in die leere Röhre.

Klaus J. Stöhlker, Zollikon/ZH  

668 Postings, 3957 Tage upholm@kjs114

 
  
    
25.03.19 18:25
Interessanter Artikel, hast du auch eine Quelle?

Grundsätzlich glaube ich, dass es schwierig wird. Denn die Initiative müsste von den Kantonen ausgehen, da die freien Aktionäre mit Ihren Stimmrechten beschnitten sind.
Außerdem könnten die Hauptaktionäre den Beschluss ablehnen.

Aber selbst wenn der Splitt kommt, ist damit noch nicht die Bewertung angepasst.

Es bleibt spannend  

2 Postings, 29 Tage KJS114Schweizerischen Nationalbank (SNB)

 
  
    
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26.03.19 10:55
Diese Beobachtungen sind richtig.

Weil die Schweizer Wirtschafts- und Finanzmedien jetzt begonnen haben, die Rolle der Schweizerischen Nationalbank zu hinterfragen, was mindestens für die ungeheure Bilanzaufblähung zutrifft, bin ich optimistisch, dass dieser Prozess weiter gehen wird.
Niemand hat bisher die Einflüsse hinterfragt, welche die Politik und die oberste Personalpolitik der SNB steuern.
Niemand hat sich Fragen gestellt, ob die SNB überhaupt noch nach dem SNB-Gesetz aus dem Jahr 1907 geführt wird.
Die grossen Schweizer Medien, darunter vor allem NZZ, Tagesanzeiger und die staatlichen TV- und Radiomedien der SRG, haben über der SNB einen Schutzdeckel gebildet, der bis heute Bestand hat. Er hat Risse, aber dies darf erst der Anfang sein.
Deshalb hat die Schweizer Bevölkerung, das Schweizer Volk, dem die SNB bei ihrer Gründung gewidmet wurde, keine Ahnung, was sich in diesen „Heiligen Hallen“ an den Standorten Bern und Zürich abspielt. Es ist der klassische Fall eines Tabus, das zu brechen als Verbrechen bezeichnet wird.

Wer als Privatier Aktien der SNB kauft, wird sofort als Eindringling und Spekulant gebrandmarkt, d.h. wer seine Rechte gemäss Nationalbankgesetz in Anspruch nimmt, kann nur ein Aussenseiter sein.

Soeben schrieb mit ein bekannter Schweizer Spitzenanwalt: „Die SNB ist ein besonderer Fall.“ Warum sie auch künftig ein solcher besonderer Fall sein soll, oder ob die Rückkehr in die Normalität nicht der bessere Fall wäre, muss geklärt werden.

Klaus J. Stöhlker, Zollikon
 

668 Postings, 3957 Tage upholmKanton Obwalden besitzt keine SNB Aktien mehr

 
  
    
26.03.19 19:33
Das Kanton Obwalden hat die guten Kurse im letzten Jahr genutzt um Kasse zu machen.
Alle 184 Aktien wurden verkauft. Damit besitzt das Kanton als einziges Kanton keine SNB Aktien mehr.
www.fuw.ch
 

397 Postings, 552 Tage Midas13Bernecker wird nicht kommen.

 
  
    
27.03.19 17:04
Die Redezeit ist ihm zu beschränkt  

668 Postings, 3957 Tage upholm150 Milliarden Aktienportfolio

 
  
    
28.03.19 20:25

5 Postings, 139 Tage FameshakeBernecker - SNB GV

 
  
    
01.04.19 18:12
Hey,
woher weißt du das?
Auf dem Seminar in Zürich meinte er noch sicher, dass er kommen wird.

Grüße Fameshake  

5 Postings, 139 Tage FameshakeArtikel

 
  
    
01.04.19 18:16
Hallo upholm,

hast du zufällig eine offline Version/PDF Datei von dem Artikel?
Er ist online nicht mehr verfügbar und ich würde diesen auch gerne lesen.
Vllt. kannst du mir auch eine kurze Zusammenfassung schildern.

(https://www.finews.ch/news/finanzplatz/...ment-ein-heikler-balanceakt  )

Viele Grüße
Fameshake  

668 Postings, 3957 Tage upholmLink

 
  
    
01.04.19 18:37
Also der Link funktioniert noch...

Aber hier nochmal komplett

Schweizerische Nationalbank: Balanceakt im Asset Management
Freitag, 22. März 2019 14:31
Die Asset Manager der Nationalbank investieren gewaltige Summen. Um den Verdacht
politischer Einflussnahme auszuräumen, ist sie ein passiver Investor ? und muss dafür
Prügel einstecken.
Die Schweizer Grossbanken mussten diese Woche mal wieder viel Kritik einstecken dafür, dass
sie die Förderung von fossilen Energieträgern finanzieren. Eine Gruppe von NGOs publizierte
am Mittwoch eine Liste von Finanzinstituten, die weltweit diese Industrien mit ihren Investitionen
unterstützen. Die UBS und Credit Suisse sind beide stark exponiert in solchen Projekten.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB), welche mit einem Aktienportfolio von 150 Milliarden
Schweizer Franken mittlerweile zu den Grossinvestoren zählt, fliegt derweil etwas unter dem
Radar ? aber dies ändert sich unweigerlich.
So haben die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und die Jungen Grünen letztes
Jahr eine Initiative eingereicht, welche ein Verbot von Investitionen in Firmen zum Ziel hat,
welche mehr als 5 Prozent ihres Umsatzes mit der Herstellung von Kriegsmaterial
erwirtschaften.
Mit den Schülerdemonstrationen für ein stärkeres politisches Engagement gegen den
Klimawandel ist es mehr als wahrscheinlich, dass weitere Vorstösse, welche das Asset
Management und Investitionen in klimaschädliche Aktivitäten betreffen, folgen werden. Die
SNB hat sich im letzten Jahresbericht gegen die GSoA-Initiative ausgesprochen, in
Übereinstimmung mit dem Bundesrat.
SNB: Neutrale Politik
Anders als Banken oder unabhängige Asset Manager versucht die SNB eine neutrale
Investitionsstrategie umzusetzen. Konkret investiert sie prinzipiell in Übereinstimmung mit
Aktienindexes und lehnt jegliches «Stock Picking» ab.
«Wir möchten nicht die Standards in einem politischen Sinne setzen», erklärte Andréa
Mächler, Mitglied des SNB-Direktoriums, an einer Veranstaltung der Swiss Funds and Asset
Management Association am Freitag in Bern. «Wir halten uns an breit abgestützte Kriterien».
Was bedeutet breit abgestützt?
Die SNB investiert nicht in Firmen, welche grundlegende Menschenrechte massiv verletzen,
systematisch gravierende Umweltschäden verursachen oder in die Produktion international
finews.ch - Treffpunkt der Finanzwelt - Seite 1 / 2

Schweizerische Nationalbank: Balanceakt im Asset Management
Freitag, 22. März 2019 14:31
geächteter Waffen involviert sind. Die Investitionen der SNB widerspiegeln also prinzipiell die
gängigen Aktienindexes, aber die Asset Manager der Bank schliessen bestimmte Firmen nach
eingehender Prüfung aus.
«Diese Kriterien entsprechen den akzeptierten Schweizer Werten», so Mächler. Die Frage ist
da natürlich, wie eng oder weit solche Werte definiert werden, respektive wer auf welchem Weg
solche Kriterienkataloge erstellt. Die SNB sieht sich eindeutig in einer passiven Rolle ? sie
vollzieht, was sich gesellschaftlich durchgesetzt hat. Und riskiert damit, immer wieder unter
Beschuss zu geraten.
Das Problem beginnt beim Schweizer Franken
Diese Position hat sie aber erst in jüngster Vergangenheit erlangt, da sie im Zuge der
Bilanzausweitung auch Investitionen in Aktien in ihr Instrumentarium aufnahm. Die Bilanz aber
wurde nur deshalb ausgeweitet, weil die SNB mit massiven Interventionen den Franken vor
einer weiteren Aufwertung schützen wollte.
Deshalb ist die Bilanz ? plakativ gesagt ? letztlich ein Fremdwährungsberg. Und weil die SNB
diese Mittel naturgemäss nicht wieder in Franken anlegen kann, besteht das Aktienportfolio
ausschliesslich aus ausländischen Titeln. Zudem, um jegliche Interessenskonflikte zu
vermeiden, hat sie Investitionen in mittlere und grosse Banken ausgeschlossen.
Jemand trägt das Risiko
Zur Frage, wann die SNB anfangen werde, ihre Bilanz zurückzufahren, antwortete Mächler,
dass es für die Bevölkerung wichtig sei zu verstehen, dass die SNB heute die Risiken trage,
welche der Privatsektor nicht mehr trage wolle.
Letztlich sei aber nicht der Franken das Mandat der SNB, sondern die Preisstabilität. Sobald die
Wirtschaft eine höhere Zinsrate tragen könne, werde die Bank ihren Leitzins auch erhöhen.
«Wir könnten aber durchaus wieder in eine Deflation geraten», so Mächler. «Deshalb brauchen
wir heute eine expansive Geldpolitik».
Gerade gestern Donnerstag hatte die SNB bekanntgegeben, dass der Leitzins bei minus 0.75
Prozent belassen wird und gleichzeitig ihre Inflationsprognose nach unten korrigiert.
Powered by TCPDF (www.tcpdf.org)
finews.ch - Treffpunkt der Finanzwelt - Seite 2 / 2

https://www.finews.ch/news/finanzplatz/...ment-ein-heikler-balanceakt  

397 Postings, 552 Tage Midas13@fameshake

 
  
    
02.04.19 10:44
Stand in einem seiner letzten Briefe. Mit einer Minute Redezeit sieht er darin keinen Sinn.  

668 Postings, 3957 Tage upholmUBS schätzt Quartalsgewinn SNB auf 30 Mrd

 
  
    
18.04.19 20:22

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