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Wirecard - beste Aktie 2014 - 2025

Seite 1 von 2991
neuester Beitrag: 10.12.19 03:28
eröffnet am: 21.03.14 18:17 von: Byblos Anzahl Beiträge: 74761
neuester Beitrag: 10.12.19 03:28 von: Alterbar12 Leser gesamt: 13063263
davon Heute: 1616
bewertet mit 117 Sternen

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6183 Postings, 7101 Tage ByblosWirecard - beste Aktie 2014 - 2025

 
  
    
117
21.03.14 18:17
Hier wird die beste Aktie aus dem Techdax "Wirecard" besprichen, beschworen und .....

Kursziel :

2014 - 68 Euro
2015 - 87 Euro
ab 2016 - über 100 Euro !!!

 
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74735 Postings ausgeblendet.

184 Postings, 292 Tage JustoxFazit: Wir befinden uns im Irrenhaus.

 
  
    
3
09.12.19 21:09
Egal wo man hinschaut, irgendwie ist alles aus dem Ruder gelaufen.

Was für ein Zweck haben Leerverkäufe? Was wird damit an Mehrwert geschaffen? Wie profitiert die Öffentlichkeit davon?

Die Befürwortung, dass Kursspitzen oder sonstige Irritationen geglättet werden ist doch nur vorgeschoben. Es geht eigentlich nur um Profit. Je mehr desto besser, egal wie und egal von wem.

Das Schlimme ist nicht, dass Fehler im System auftreten oder gemacht werden, das Schlimmste ist, dass, die an den Stellrädern sitzen, nichts dagegen unternehmen. Oder gar nicht Fähig dazu sind, weil sie in den Klauen irgendwelcher Interessen gefangen sind.

Siehe leerverkauf, Klima,  Rente, bezahlbarer Wohnraum, Lohnpolitik, Hartz4, und und und

Hier wird nicht Zukunft gemacht, hier wird Zukunft zerstört.  

10 Postings, 1 Tag Henry1234jigajig

 
  
    
1
09.12.19 21:10
Profil jigajig auf wallstreet:online
2 erstellte Diskussionen
6.624 erstellte Beiträge
1 Freund

na einen Freund hat er!
wer das wohl ist?  

38 Postings, 160 Tage tofuSchonmal merken...

 
  
    
2
09.12.19 21:23
das wird bestimmt irgendwann auchnochmal breit durchgekaut. Der Asien 2018er Jahresabschluss ist da. Mca hat schonmal vorgestochert... tja, danke an butschi! https://www.mca-mathematik.com/family-business/  

488 Postings, 1215 Tage StrohimKoppWieder Dampf in allen Kesseln

 
  
    
18
09.12.19 21:25
Heute war wieder so ein Tag, wo es gleich zu Beginn richtig zur Sache ging. Mit Kursen bis unter 110,-?, die viele nicht mehr für möglich gehalten haben. Kurz darauf setzte eine Kehrtwende ein, die den Kurs schon kurz nach dem Mittagsgeläut über 115,- ? hievte, bevor er sich bald für den Rest des Tages auf ein Niveau rund um 114,- ? einpendelte.

So weit, so gut. Ein Blick auf die Umsatzzahlen zeigt noch genauer, was wirklich los war.

Die hohen Umsätze gleich in der ersten Stunde haben den Kurs per saldo nur verhältnismäßig leicht nach unten drücken können. Anders gewendet: Das niedrige Kursniveau hat viele Käufer veranlasst, hier (wieder zuzugreifen). Das kann man an der Kennzahl dK/dU erkennen.

Vielleicht kann man daraus die sehr vorsichtige Schlussfolgerung ziehen, das es sehr schwer bzw. teuer ist, den Kurs nachhaltig unter 110 ? zu drücken.

Auf der anderen Seite sollte man auch nicht ignorieren, dass der Kurs in den letzten 6 Tagen von 120 auf eben jene 114 ? gesunken ist. Ohne dass sich die Nachrichtenlage oder die Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung von Wirecard verschlechtert hätten. Das ist eben auch ein Faktum, das man nicht verdrängen sollte.

Die letzte Schlacht steht uns noch bevor.
 
Angehängte Grafik:
wirecard_191209.png (verkleinert auf 99%) vergrößern
wirecard_191209.png

48 Postings, 43 Tage WRLongiAktien Neuling

 
  
    
1
09.12.19 21:28
Da Wirecard ihren Kunden (Verkäufer) es ermöglicht das Leute mit Applepay bezahlen können werte ich das positiv. So kommt diese Form des bezahlen auch aufs "Land" und es wird immer Bargeldloser, die Einzelhändler müssen sich Partner suchen die die Zahlungen abwickeln (Wirecard) und diese erhöhen somit den Umsatz. In ein paar Jahren kannst in jeder Dorfkneipe mit deinem Handy bezahlen. Bin mal gespannt wann die ganzen Zigarettenhändler/Automaten kommen. Das sind ja auch große Umsätze möglich.
Es ist also egal ob mit Boon oder ner Applepay/ virtuellen Sparkassen Karte bezahlt wird. Wirecard verdient am Händler nicht primär an der App oder wieviel mit der App umgesetzt wird. Aus diesem Grund ist ja Boon auch nicht der große Umsatzbringer sonder nur eine Ergänzung.
Zumindest ist das mein Verständnis.    

2 Postings, 1 Tag MakyoWirecard - Rufmord ?!?

 
  
    
13
09.12.19 21:31

Hallo zusammen. Ich bin zwar seit > 20 Jahren an der Börse aktiv, allerdings mit mäßigem Erfolg, da ich zu oft nervös werde. Aber ich schreibe heute das erste Mal etwas in einem Forum. Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren intensiv mit den Taktiken der Lügen- und Lücken-Presse (siehe z.B. Bücher von Udo Ulfkotte: Gekaufte Journalisten oder Markus Gärtner: Lügenpresse oder Joseph Plummer: Geheime Machtstrukturen und etliche seriöse Analysen auf Youtube). Was ich beim Bashing von Wirecard erkenne, ist wieder dasselbe Muster: Man will die Reputation von Wirecard zerstören, weil WDI immer gefährlicher für die Banken wird. Dazu scheint es (für diese Bande) wirksamer, den Ruf zu zerstören, um neue Kunden zu vergraulen. Diese Taktik gab es schon immer (Hexenverbrennung: Sie ist eine Hexe! / Einführung von ?Made in Germany? Ende des 19ten Jahrhunderts / etc.)

Den WDI-Kurs bekommen sie nämlich nicht so richtig herunter (sehen wir ja :-) ), aber die ZUKÜNFTIGEN Interessenten/Kunden/Geschäfte sollen dadurch abgeschreckt bzw. gefährdet werden. Weniger Neukunden als gedacht würde ja aufs Wachstum gehen und die Bewertung nach unten ändern. Denn ? ähnlich wie in den Neunzigern bei SAP - entsteht hier gerade ein Weltkonzern, der der DeuBa, Commerzbank und evtl. auch den amerikanischen Banken sowie Paypal und Konsorten die Butter vom Brot nimmt. Wie schon von Einigen festgestellt, gibt es nur noch ein paar große Konzerne, die sich fast alle in Händen von Megamultimilliardären befinden, die eben diese Waffenhersteller, Banken und Medienhäuser besitzen. Deswegen heißt es z.B. auch nicht mehr Angriffskrieg, sondern ?peace keeping operations?. Auch das Privatleben des Herrn Braun so primitiv anzugreifen, passt zum Spiegel (= Bildzeitung für Studierte). Da ich dieses Muster zu erkennen geglaubt habe, lehne ich mich zurück und warte auf steigende Kurse.

 

10 Postings, 1 Tag Henry1234@ tofu

 
  
    
1
09.12.19 21:37

236 Postings, 201 Tage Trimmermer versuchens och ma

 
  
    
09.12.19 21:39

10 Postings, 1 Tag Henry1234Freigabe erforderlich

 
  
    
09.12.19 22:03

Freigabe erforderlich
Grund: Möglichkeit eines Regelverstoßes.
Ein Mitarbeiter-Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließend freischalten oder entfernen.


 

10 Postings, 1 Tag Henry1234danke an Duckandbear

 
  
    
4
09.12.19 22:10

22 Postings, 46 Tage ProllexFraser Perring Chronicles of Deceit, Part One Sirf

 
  
    
09.12.19 22:27
Was ist eigentlich mit dem versprochenen  statement von Perring
geworden? War wohl ne Luftnummer mit dem öffentlichen Statement.
Oder weiß jemand mehr? Er ist auch was Wirecard betrifft, auffallend
ruhig geworden.  

2023 Postings, 2168 Tage Volker2014Zerlegung des FT Artikels

 
  
    
2
09.12.19 22:38
Hier die Schlussfolgerung:

Mccrums ?House of Wirecard? ist ein schräges Gebilde, dass auf einem äußerlich stabil erscheinenden, aber innerlich hohlen Fundament steht. Um seine Artikel glaubwürdiger zu machen, hinterlegt er sie mit gehackten internen Dateien. Allein dieser Fakt ist, gelinde gesagt, schräg. Es werden keine Fakten präsentiert, sondern nur Vermutungen mit dem einzigen Ziel, Unsicherheit zu schaffen und dem Unternehmen Wirecard, seinen Mitarbeitern und seinen Aktionären zu schaden. Die Mehrheit der Leute akzeptiert wohl seine Artikel, so wie sie sind, denn der Glücksspiel- und Porno zahlungsdienstleister Wirecard wurde endlich überführt und entlarvt. Doch bevor man sich eine Meinung bildet, sollte man die Fakten überprüfen. Diese sprechen eine eindeutige Sprache, sind sie doch klar anhand der Dateien belegbar. Es wird Zeit, sich der Wahrheit zu verschreiben und Mccrums ?House of Wirecard? niederzubrennen.

Burn Baby burn!

Original Link mit dem kompletten Bericht bzw. Zerlegung, bitte selbst lesen und bewerten:
https://sharewizard.de/...se-of-wirecard-zerlegung-eines-ft-artikels/

 

372 Postings, 306 Tage Dom09Prollex,

 
  
    
1
09.12.19 22:45
Ich konnte weder etwas von einem Fraser Perring Statement noch etwas von einem SIRF Chronicles of Deceit, Part TWO lesen. Die LV Manipulateure konnten ihre zwischenzeitlichen Unstimmigkeiten wohl nochmals intern beilegen....  

410 Postings, 272 Tage BackInStockVielen Dank @StrohimKopp!

 
  
    
09.12.19 22:51
An dieser Stelle auch mal ein Wort des Dankes an StrohimKopp für die inzwischen (fast?) tägliche Auswertung der Kursentwicklung und -Volumina!

Danke dass Du Dir diese Mühe machst!  

1019 Postings, 1776 Tage Back2014Toller Link von henry1234

 
  
    
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09.12.19 22:55
https://sharewizard.de/die-wahrheit-uber-die-al-alam-und-die?

Ich finde dass sollte man echt hervorheben. Da werden die Dateien der FT analysiert. Super interessant, denn es zeigt wieder mal wie die FT arbeitet.. al slam hat 50% des Umsatzes, in der zweiten Datei stehen aber nur 5%.   Aber das blendet die FT einfach aus, denn sonst kommt ja nicht das Richtige raus....

 

80 Postings, 1865 Tage grimluHandelsblatt wurde hier leicht zerrissen...

 
  
    
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09.12.19 22:57

aber sooo schlecht ist der nicht. Am Anfang recht reißerisch. Aber mit Blick auf die sonstige Presse schon fast "gut". Vor allem am Ende gibt es eine interessante Information:

"Darüber hinaus will der Konzern seine Kapitalmarktkommunikation verbessern. ?Wir sind aus unserer Sicht schon jetzt das transparenteste Unternehmen unseres Sektors. Gleichzeitig suchen wir ständig nach Optimierungsmöglichkeiten?, erklärte eine Sprecherin am Montag. Wirecard will laut Insidern die Rolle seiner Drittpartner in den kommenden Tagen noch besser erklären und arbeitet an einer entsprechenden Darstellung ? diesbezügliche Schritte hatte der Konzern bereits in der Vergangenheit angekündigt."

Vielleicht wird da ja der ein oder andere Vorwurf "behandelt" - siehe diverse Artikel über nicht existierende Unternehmen. Wenn das wahr ist, steht in den nächsten Tagen noch etwas bevor.

PS: 110,5 heute bekommen :-)


 

74 Postings, 237 Tage MutenroshiAlleine dieser Abschnitt zerlegt die FT komplett

 
  
    
2
09.12.19 23:17
Relevanz von Al Alam für Wirecard?
Nein. Schon die Überschriften sind zweideutig, denn es gibt zwei Überschriften: Al Alam und Card Systems bzw. WD UK & Ireland. Woher soll man wissen, ob es nun um Al Alam oder Card Systems geht? Es ist wahrscheinlich, dass die Überschrift Al Alam nur dazu dient, die Verbindung und Bedeutung des Knotenpunktes Al Alam zu verdeutlichen
Die Werte für Umsatzerlöse auf der gleichen Seite entsprechen nicht den tatsächlichen Umsätzen mit Al Alam. Die Werte weichen extrem stark von den Werten in der Datei (2) ab, die aber viel mehr Details enthält und daher glaubwürdiger ist
Eine Detailanalyse der Umsätze in Datei (2) hat gezeigt, dass Al Alam nur einen Umsatzanteil von 5% in 2017 hatte und nicht wie von der FT behauptetet 50%

Die FT widerlegt sich quasi selber mit einer zweiten Exel dabei die sie netterweise gepostet haben.

Laut wirecard liegt der Umsatz auch im einstelligen Prozent Bereich mit al alam. Das passt ins Bild und für so einen Artikel ging es von 140 auf 110? runter.

Der Link wurde weiter oben gepostet.  

410 Postings, 272 Tage BackInStockSharewizard-Artikel zitiert

 
  
    
8
09.12.19 23:21

Das Jahr 2019 wird für Wirecard Aktionäre, wie für Wirecard Mitarbeiter als eines der schwierigsten überhaupt in die Unternehmensgeschichte eingehen. Nicht, dass es dem Unternehmen schlecht ginge oder dass man sich um abwandernde Kunden Sorgen machen müsste. Ganz im Gegenteil, das Jahr 2019 wird ebenfalls als eines der erfolgreichsten für Wirecard enden mit allein 16 neuen Großkunden in diesem Jahr, so viele wie man in der gesamten Unternehmensgeschichte zuvor nicht gewinnen konnte. Darunter sind weltweit bekannte Unternehmen, deren Partnerschaft andere Unternehmen vor Neid erblassen lassen würden. Schon eine einzige solche Erfolgsmeldung hätte bei jedem anderen Dax Unternehmen für Kurssprünge gesorgt, der Wirecard Kurs jedoch dümpelt auf dem Niveau von vor zwei Jahren herum, wenn man die immensen Schwankungen außer Acht lässt.  

Trotz all dieser Erfolgen reichte ein einziger Artikel kritischer Artikel der Financial Times (https://www.ft.com/content/19c6be2a-ee67-11e9-bfa4-b25f11f42901) mit dem Titel ?Wirecard?s suspect accounting practices revealed? (aus, um all alles andere nichtig erscheinen und den Aktienkurs abstürzen zu lassen. Anstatt sich als Aktionär über die phantastischen Erfolge in diesem Jahr und den grandioses Ausblick der nächsten Jahre freuen zu können und jubelnd durch die Straßen zu rennen, führt jeder neue Tag zu bangen Blicken in die neuesten Medienberichte und auf den schwankenden Aktienkurs.

Die Wahrheit ist so unspektakulär?
und so wenig medienwirksam, dass sich die Deutschen Medien und professionellen Journalisten kaum dafür interessieren. Mit Wörtern im Titel wie Skandal, Absturz, oder Betrug lockt man viel wirksamer verunsicherte oder skandalgierige Leser an als mit ?Analyse der Excel Files, die die FT veröffentlicht hat?. Klingt einfach langweilig. Wir Menschen lieben Skandale, sie locken uns wie Motten das Licht. Wer schon einmal an einem brennenden Autowrack in einer Schlange mit Tempo 30 auf der Gegenseite der Autobahn entlanggefahren ist, weiß wovon ich rede. Aus diesem Grund habe ich die folgende Analyse des FT Artikels durchgeführt.

Analyse der Dateien, die die FT veröffentlicht hat und als Basis für ihre Anschuldigungen dienen
Klug von der FT gewählt, steht im Zentrum des Artikels das Unternehmen Al Alam, ein Partnerunternehmen von Wirecard, über welches Wirecard über ein Lizenznetzwerk verfügen kann. Schon alleine der Name ?Al Alam? verbreitet Angst und Schrecken und verunsichert in einer Welt, in der fast hinter jeder Ecke ein Terrorist lauern kann. Mit Bedacht hat man auch nicht einfach Behauptungen unterstellt, sondern diese anfassbar und real gemacht, indem man echte interne Wirecard Dokumente hinterlegte und als Argumentationsgrundlage verwendete.

Sind die Dateien echt und wie ist die FT überhaupt an diese internen Dokumente gekommen?
Die Echtheit der Dateien wurde mir telefonisch durch die Investor Relations Abteilung von Wirecard bestätigt. Fraglich ist, wie die FT überhaupt erst an die Dateien gelangen konnte. Bisher habe ich keinen einzigen Zeitungsartikel oder Medienbericht gesehen, in dem diese Frage gestellt wurde, obwohl es eigentlich die erste Frage ist, die man sich stellen sollte. Immerhin handelt es sich um Geschäftsgeheimnisse, die Externen aus gutem Grund nicht zugänglich sein sollten.
 Auf Seiten Wirecards vermutet man, dass die Dateien durch einen Hack an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Die zweite Frage, die man sich vor diesem Hintergrund stellen sollte ist, ob es für eine ?seriöse? und bekannte Zeitung wie die Financial Times vertretbar ist, sich auf Dokumente zu stützen, die auf kriminelle Art und Weise erlangt wurden.Welche Aussagekraft haben solche internen Dokumente?
Aus jahrelanger Erfahrung als Controller in vielen verschiedenen Unternehmen kann ich sagen, dass interne Dokumente eine sehr begrenzte Aussagekraft haben, weil:

sie keine offiziellen Dokumente sind
,
 die in gleicher Art und Weise und mit gleicher Sorgfalt erstellt und gepflegt werden
sie oft als lediglich als Kalkulationswerkzeug dienen und sie keine relevanten Schlussfolgerungen zulassen
sie Szenarioanalysen enthalten können, die möglichen Szenarien darstellen, aber nicht die Realität wiederspiegeln müssen
sie oft unvollständig sind, nicht alle relevanten Daten enthalten, die Daten veraltet sind oder Fehler enthalten
aus verschiedenen Datenquellen und Systemen stammen können, die nicht miteinander abstimmbar sind und es deshalb Diskrepanzen gibt
Wenn ich wollte, könnte ich seitenweise Gründe aufzählen, was aber zielführend wäre. Der Punkt ist hoffentlich klar geworden.

Im Grunde kann nur ein absoluter Insider, der die Dateien selbst erstellt hat oder diese im Detail kennt eine sinnvolle Aussage darüber treffen, ob sie relevante Informationen enthalten.

Internes und externes Rechnungswesen ? aus gutem Grund getrennt

Es gibt gute Gründe, warum man das interne vom externen Rechnungswesen unterscheidet. Während das interne Rechnungswesen Informationen für das Management liefert und Reports erstellt, die bei der Steuerung und Entscheidungsfindung helfen sollen, dient das externe Rechnungswesen als Informationsgrundlage für externe Adressaten. Diese völlig unterschiedlichen Zwecke erfordern völlig unterschiedliche Anforderungen.
 So unterliegen interne Dokumente beispielsweise keinen rechtlichen Beschränkungen, müssen aber steuerungsrelevante Zahlen liefern und das möglichst zeitnah. Externe Veröffentlichungen wie Jahresabschlüsse müssen hingegen eine breite Palette von Rechnungslegungsstandards erfüllen und dienen dazu, externe Stakeholder in regelmäßigen Abständen über das Geschäft des Unternehmens zu informieren

Welche Dateien wurden veröffentlich und welche sind relevant?
Der Hauptkritikpunkt des FT Artikels ist folgender: ?A focal point of the FT?s inquiries into Wirecard is one of these partner companies, a Dubai-based intermediary called Al Alam Solutions, which documents indicate contributed half of the German company?s worldwide profits in 2016.?

Die FT stellt in ihrem Artikel das Bild eines dieser Dateien dar. Es handelt sich dabei um Datei (5) ?Übersicht Dritt-Acquirer 2017-06-03 Stand 20-07-2017 V1.xlsx?, Tab: ?Stand 20.07.2017?. Aus den Daten der Spalten E und F, überschrieben mit ?WD UK & Ireland?, darunter ?Al Alam? und ?Card Systems FZ LLC? darunter ?Al Alam?, Zeile 87 schließt Dan Mccrum auf einen EBITDA Effekt von 173.507.227 EUR für Al Alam, was einem Anteil von 56% des Gesamtkonzerns-EBITDA im Jahr 2016 entsprechen würde.

Folgende Dateien wurden von der FT veröffentlicht:
(1) Monitoring Customer Relationships 31 12 2016 ? some FT redactions.xlsx
(2) Q4 2017 Monitoring CR_intern (Some FT Redactions).xlsx
(3) Receivables Q2 2017.xlsx
(4) Report WCUK-Ireland 07-09.2016.xlsx
(5) Übersicht Dritt-Acquirer 2017-06-30 Stand 20-07-2017 V1.xlsx
(6) WUKI Payplugger 2016 September.xlsx

(1) Enthält keine konkreten Daten (geschwärzt, gelöscht)

?> irrelevant

(2) Enthält pro Tab Umsätze einzelner Partnergesellschaften kumuliert auf Account Ebene aus 2017 (aufgeschlüsselt in einzelne Umsatzbestandteile, FX Raten, Disagio)

Wenn es sich um die Umsätze von 2017 handelt, so lässt deren Höhe im Verhältnis zum Gesamtumsatz für 2017 möglicherweise Schlüsse über das Geschäftsverhältnis zu Al Alam zu, allerdings nur für 2017. Tab ?2017 Al Alam? enthält die relevanten Daten

?> beschränkt relevant

3.) Enthält nur Receivables (Forderungen). Forderungen sind zeitpunktbezogen und sagen nichts über Umsätzerlöse aus

?> irrelevant (keine Schlüsse möglich)

4.) Betrifft Irland

?> irrelevant, Al Alam ist nicht separat identifizierbar

5.) Tab Stand 20.02.2016 enthält zwei Spalten mit den Doppelüberschriften ?WD UK & Ireland? und ?Al Alam? und ?Card Systems FZ LLC? und ?Al Alam?.

Dies ist eindeutig ein Arbeitssheet. Es gibt keine Einzeltransaktionen, sondern enthält nur feste Werte. Es ist völlig unklar, wie hieraus Umsätze aus 2016 abgeleitet werden können. Schon die Tabbezeichnung macht wenig Sinn ?20.02.2016?. Im Feb 2016 kann man kaum auf die zukünftigen YTD Umsätze für 2016 schließen.

Wahrscheinlich wurde die Tabbezeichnung nicht einmal angepasst, was darauf hindeutet, dass es kein Excel Sheet ist, was der Vorstand gesehen haben kann. Für den Controller, der dies erstellt hat, wäre dies eine große Peinlichkeit, wenn er es nicht einmal schafft, die Tabbezeichnung richtig anzupassen.

Außerdem ist die Doppelüberschrift vieldeutig. Sind das die nun Gesamtwerte für Al Alam oder für Cardsystems mit allen Partnern? Cardsystems hat noch andere Partner als Al Alam. Es ist völlig unklar, wie man hieraus irgendwelche Schlüsse ziehen sollte.

?> irrelevant

6.) Account Balances, keine Umsätze, kein Al Alam

?> irrelevant

Zwischenfazit:
Eigentlich ist nur 2.) brauchbar, da es Umsätze von Al Alam für 2017 auf Detailebene enthält. Die Anschuldigungen der FT bezieht sich allerdings auf 2016.


Welche Schlüsse können wir nun tatsächlich ziehen
Im Jahr 2017 hat laut Datei (2) Wirecard Umsätze in Höhe von 74mio mit Al Alam erzielt. Dies entspricht etwa 5% der Gesamtumsätze von Wirecard in 2017 (1,5Mrd) und einer Verzinsung des Transaktionsvolumen von 1,7Mrd in Höhe von 4%. Das klingt beides plausibel.

Datei (5), auf welche sich die FT bezieht, hat keine relevante Aussagekraft, weil sie nur Summen anzeigt, die wir nicht eindeutig allein Al Alam zuordnen können. Es ist reine Spekulation, was diese Zahlen aussagen könnten. Es gibt keine Einzeltransaktionsübersicht, die man abgleichen könnte. Die dargestellten Summen passen nicht einmal ansatzweise zu den Details und dem Anteil, den Al Alam in 2017 an den Gesamtumsätzen hatte, zumindest laut Datei (2).

Abgleich der Erkenntnisse mit der Investor Relations Abteilung von Wirecard
Niemand externes, weder wir, noch die FT sind in der Lage, reale Schlussfolgerungen aus diesen Dateien zu ziehen. Aus diesem Grund habe ich die Investor Relations Abteilung kontaktiert, ihnen diese Analyse vorgestellt und um Bestätigung gebeten.

Man sagte mir, dass man mir den Umsatzanteil von Al Alam nicht konkret nennen könne, allerdings trotzdem bestätigen könne, dass der Anteil in den Jahren 2016 bis 2018 im niedrigen einstelligen % Bereich lag. Somit passt unser Ergebnis von 4% zur Aussage von Investor Relations.

Wie im Statement von Wirecard steht, hatte der größte Partner von Wirecard einen Anteil von 12% in 2018. Al Alam ist demnach nicht der größte Partner, sondern nur einer von vielen. Laut Investor Relations handele es sich zwar nur um ein kleines Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, verfüge jedoch über ein Netzwerk zu vielen Banken und ermögliche es Wirecard deren Lizenzen zu nutzen in Teilen der Welt, in denen Wirecard keine eigenen Lizenzen halte.

Fazit:
Ich kann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass die veröffentlichten Dokumente tatsächlich die Anschuldigungen der FT untermauern. Ohne die Unterstützung dieser Dateien, ist der gesamte Artikel nur eine Anschuldigung ohne Beweise und damit kein Fakt, sondern nichts als ein mit Lametta verzierter kahler Weihnachtsbaum, den man aus dem Fenster schmeißen und vergessen sollte.

Meine Erfahrung, dass man Zeitungen und ihrer Berichterstattung immer mit einer gesunden Portion Skepsis begegnen sollte, hat sich durch den Fall FT nochmals verfestigt. Ich bin ebenfalls stark enttäuscht von der hiesigen medialen Berichterstattung in Deutschland, die sich lediglich einseitig auf das von der FT Behauptete beschränkte und das gleiche Lied spielte wie die FT, anstatt selbst die Behauptungen anhand der Dateien kritisch zu hinterfragen. Die Wahrheit ist unpopulär, aber sie sollte bekannt gemacht werden. Aus diesem Grund habe ich diesen Bericht geschrieben.

 

80 Postings, 1865 Tage grimluGedisst

 
  
    
2
09.12.19 23:23
Mein Beitrag (74752/74753) enthielt Informationen, die hier noch nicht waren. Oder ich habe es überlesen (ist ja auch viel hier).

Danke dafür 4ACNSW, das war mein erster Schwarzer.

Um dem Beitrag etwas Sinnvolles beizufügen, noch ein wenig Unwichtiges drumherum: Zeitungen brauchen Einnahmen und bekommen diese durch Klicks (für Werbung). Zum anfixen bekommen "Neukunden" gerne mal einen gratis Artikel. Wenn man also nun den Kram lesen will, aber nicht dafür zahlen will (als ob ich für den Quatsch Geld ausgeben würde!!).

Dafür geht man auf den Artikel den man lesen möchte - kann ihn nicht lesen - und kopiert einfach die Internetadresse. Diese fügt man in google ein, klickt auf den Link et voila. Man kann sich das kostenlos durchlesen. Stellt euch vor, dass ein unbefangener Mensch ein Thema in google eingibt und es kommt ein "zahle jetzt". Der würde den Browser schließen. Daher sind "Zufallskunden", die über Suchmaschinen reinkommen in der Regel frei und ohne Paywall.  Das heißt, die FT hat eingerichtet "wenn unbefangener Idiot, dann Seitenaufruf zulassen damit der dann unsere tolle Qualität sieht und abonnieren kann. Wenn jemand den Artikel lesen will, dann Paywall - der ist bestimmt bereit zu zahlen.

Grüße
Grimlu
 

678 Postings, 3976 Tage butschiWC

 
  
    
1
09.12.19 23:40
> (1) Enthält keine konkreten Daten (geschwärzt, gelöscht)
> ?> irrelevant
> (2) Enthält pro Tab Umsätze einzelner Partnergesellschaften kumuliert auf Account Ebene aus 2017
> (aufgeschlüsselt in einzelne Umsatzbestandteile, FX Raten, Disagio)
Wirecard-Antworten dazu -> alle irrelevant, da nicht vertrauenswürdig, immer nur Ausflüchte oder Teilveröffentlichungen

Das einzige was zählt sind Prüfi-Prüf:
- von KPMG, da Zugriff auf Alles und an den Prüfungsausschuß berichtet wird nicht an Schnarch-AR oder Vorstand sowie der Auftrag davon kommt
- Bafin-Prüfung von WC sowie WC Bank -> sind wohl aufgewacht da Ruf zu verlieren
- Singapur-Staatsanwalt -> da diesen WC komplett egal ist, und falls was dran ist, da keine Sentimentialitäten / Lokalkolorit ist und die WC auch leidernschaftslos komplett das Klo runterspülen und noch nicht der Dampfwalze drüberfahren würden, zur Bestrafung.


> 4.) Betrifft Irland
> ?> irrelevant, Al Alam ist nicht separat identifizierbar
Beim WC bleibt halt alles im Ungefähren oder Dunkeln.  

734 Postings, 3866 Tage aurinAch Putschi

 
  
    
10.12.19 00:01
Wirecard bringt ja nun in Kürze eine bildliche, stark vereinfachte Darstellung seiner Drittpartner heraus. Theoretisch könnten es dann sogar Leute wie du verstehen. Ich erhoffe mir da etwas auf DINGSDA Niveau wo Vorschulkinder das Konzept und Geschäftmodell von WCD erklären. Wird für dich dann zwar immer noch etliche Fragezeichen aufwerfen aber der Standard-Wirtschaftsjournalist würde sich zukünftig dann mehr als offensichtlich lächerlich machen. :j

Trotzdem tut Dummheit weiterhin weh, daran kann leider niemand etwas ändern, schon gar nicht Wirecard.  

10 Postings, 1 Tag Henry1234ja der butschi ist und bleibt ein lustiges Kerlche

 
  
    
10.12.19 00:05

342 Postings, 174 Tage effortlessButsch ..... wirst du bezahlt

 
  
    
10.12.19 02:51
für deine Verschwörungstheorien? Wieviel Geld hast Du denn schon verbrannt in WDI? Oder machst Du Gewinne bei sinkenden Kursen?
Pfui Heuschrecke aber auch ......  

671 Postings, 301 Tage Alterbar12@butschi und prüfi prüf

 
  
    
10.12.19 03:28
@ butschi das einzige was zählt ist prüfi Prüf. Da geb ich dir zum ersten mal recht. Nur prüfi Prüf hat man schon mal gemacht und nur wegen des Artikels der FT macht man Prüfi Prüf nochmal. Da jedoch der Artikel der FT größtenteils mit irrelevante Seiten, die nichts aussagend sind veröffentlicht wurde, und die Anschuldigungen ohnehin haltlos sind, wird auch prüfi Prüf (prüfi Prüf wurde von Wirecard in Auftrag gegeben ) von KPMG nicht wirklich etwas ändern. Die Zahlen bei Wirecard werden wieder bestätigt und der Spuck hat ein Ende.

Du schreibst auch noch: Bei Wirecard bleibt "alles im Ungefähren und Dunkeln". Ja butschi mit dem ungefähr und dunkel gebe ich dir auch teilweise recht, aber du verwechselt da etwas. Denn das Exel File würde ja von der FT - Veröffentlicht. Und eben genau diese Files sind gestohlen und nur Teile von irgendetwas. Also wenn etwas ungefähr und Dunkel ist, ist das woll die FT und deren gestohlene Files. Und nicht andersrum. Nicht das du noch einen Drehwurm bekommst butschi.

Und noch etwas zum Schluß. Das einzige was zählt ist wie immer Prüfi Prüf. Und die veröffentlichten Zahlen von Wirecard zählen und bis hier nichts gegenteiliges bewiesen ist, bleibt das auch so. Ich weiß das alles klingt komisch ist aber soo. Dann Kinder bis zum nächsten Mal. Und Tschüss.  

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