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COOP News (ehemals: Wamu /WMIH)

Seite 1 von 3232
neuester Beitrag: 19.05.19 09:42
eröffnet am: 20.03.12 19:41 von: Pjöngjang Anzahl Beiträge: 80777
neuester Beitrag: 19.05.19 09:42 von: ranger100 Leser gesamt: 16923164
davon Heute: 1734
bewertet mit 157 Sternen

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4480 Postings, 3586 Tage PjöngjangCOOP News (ehemals: Wamu /WMIH)

 
  
    
157
20.03.12 19:41
WMI Mortgage Reinsurance Company abzuwickelnde (WMMRC) Versicherung und Finanzdienstleistungen, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von WMI, mit Sitz auf Hawaii soll später zur Abwicklungerlösen der runoff notes dienen.

Die WMI Holdings Corp.
ist Ausgestattet mit 75 Millionen Dollar an Eigenkapital, und einer Kreditlinie von 125 Millionen Dollar.

Dieses Geld soll und (kann) für evtl. Übernahmen genutzt werden.

Geleitet von
Michael Willingham,

Unterstützt von
Diane Glossman, Mark Holliday, Gene Davis, Timothy Graham, Steve Scheiwe und Michael Renoff.

Registration der Neuaktien:
http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/933136/.../mm03-1812_8a12g.htm

Charter WMI Holdings
http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/933136/...03-1812_8a12ge31.htm

Bylaws WMI Holdings
http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/933136/...03-1812_8a12ge32.htm  
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80751 Postings ausgeblendet.

50 Postings, 3534 Tage johnmurat@Planetpaprika

 
  
    
16.05.19 22:22

Meine Frage zu dein Kurs Vorstellung in denn nächste Jahren

Ende 2020 Coop 20 - 30 $ Kurs
Ende 2022 Coop 20 - 40 $ Kurs

Und wie viel Aktienanzahl hat Coop Ende 2020  

7228 Postings, 2680 Tage rübiWer kann mir

 
  
    
1
17.05.19 12:31
dazu etwas mitteilen ?

Bei Steinhoff  ( WKN  A14XB9 )  ist die " Old Mutual  Unit Trust Managers"
mit 12,2 Mio Aktien involviert .
Hat das etwas mit unserer WAMU zu tun.  

6140 Postings, 3423 Tage odin10deCurrent Report Filing (8-k)

 
  
    
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17.05.19 12:41

3210 Postings, 3056 Tage zocki55ich mache jetzt mal Urlaub bis 2022

 
  
    
4
17.05.19 14:08
dann werde Ich zur Kasse gehen und die verbrannte Kohle abholen !!
Die hätte ich aber schon viel früher haben können..

Diese Zeit mit der  .... WMIH und COOP  ... war wirklich eine total verlorene !!



Ich hoffe noch auf die Escrows.  

37 Postings, 1165 Tage edwinherrm3zur Lage...

 
  
    
3
17.05.19 15:25
..kann hier mal einer der den Durchblick hat  dem"Volk" erklären, wie der Stand nach der HV
Ist ? Warum diese Niedergeschlagenheit in I-hub und hier ?
Sind die letzten  10 Jahre meines Lebens nun wirklich vergebens ?!!
Mit fast 81 darf man das schon mal in den Raum stellen. Aber 50% einer nicht geringen
5-stelligen Summe einfach anschreiben will ich auch nicht !! Also weiterhin tiiieff Luft holen
und hoffen!
Wurden die riesigen Gehälter der Bosse einfach so durchgewunken ??  

37 Postings, 1165 Tage edwinherrm3abschreiben

 
  
    
1
17.05.19 15:32

6294 Postings, 3357 Tage Staylongstaycool@Edwin

 
  
    
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17.05.19 16:59

Immer daran denken: Dein Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer... wink

 

788 Postings, 3160 Tage Planetpaprika#neverenough

 
  
    
1
17.05.19 17:36
Ich hatte den April miteinbezogen, wegen diesen Filings-Daten,  ich habe den Denkfehler entdeckt ?
...denn die Filings unten sind IM April, aber NUR für Q1 veröffentlicht, innerhalb der Frist.
Sagen also nichts über die Käufe/Verkäufe  ab 1.4.2019 aus.
Also spät filen, spätestens am 15.5., um sich nicht in die Karten schauen zu lassen....
Sorry für meinen momentanen Starrsinn und danke für die Richtigstellung.

2019-04-30 13F DUPONT CAPITAL MANAGEMENT Corp 52,315 52,315 0.00 611 502
2019-04-30 13F DIAMOND HILL CAPITAL MANAGEMENT INC 7,382,185 8,106,520 86,150 77,742
2019-04-30 13F Gables Capital Management Inc. 7 0
2019-04-29 13F QUADRANT CAPITAL GROUP LLC 32 32 0.00 0 0
2019-04-29 13F Zurcher Kantonalbank (Zurich Cantonalbank) 4,768 4,768  usw.  

788 Postings, 3160 Tage Planetpaprika#johnmurat

 
  
    
3
17.05.19 17:55
Das wüßte ich auch gerne. Neue Aktien = neue Verwässerung aber neue Wertbemessung.
S4V ? Eigenes Thema.
Prefs ?  Umwandlung ?
CH  11 - Wmih -> COOP _> bleibt was für COOP ? Werden Werte gekauft ? Von  uns, von wem, womit ?
Hier etwas vorauszusagen, schwer und spekulativ, unmöglich.
Bbanbob hat einige Theorien dazu.

Ich gehe von stark steigenden Kursen aus, bei bekannter momentaner Sharestruktur- und menge.
Nicht weil ich es mir wünsche, sondern weil alles dafürspricht. Außer dem Kurs. Noch. Aber ich kann mich auch irren. Ob der Preis um die 9 Dollar derzeit dort gehalten wird, weil....?
Auch da Bbanbobbt es auf Ihub.....
Und bin jederzeit bereit, falsche Fakten oder Schlußfolgerungen von mir öffentlich zu revidieren.
Wer so viel schreibt, nicht nur Links einstellt ( auch wertvoll ! ), macht halt den einen oder anderen
Denk- oder Tippfehler. Sorry dafür und dankbar für jede neue Erkenntnis,
PP  

37 Postings, 1165 Tage edwinherrm380760...

 
  
    
4
17.05.19 18:09
...wenn Du sonst nichts zu sagen/erklären kannst (Häme),darauf kann ich verzichten !  

8719 Postings, 3110 Tage ranger100Wo justice Recht hat, hat er Recht:

 
  
    
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17.05.19 18:40
https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=148880286


* Der implizite Buchwert von COOP beträgt ~$20 und dieses Ding handelt bei unter 50%!
* COOP hat 5,9 Milliarden Dollar(!) in NOLs und der BOD ist nicht in der Lage, mindestens einen Dollar davon zu verwenden.
* COOP ist seit der Fusion um mehr als 50% gesunken.
* Für diese brillante Leistung hat Jay Bray was bekommen? 25 Millionen Dollar? Lächerlich!
 

841352 Postings, 3386 Tage unionJein

 
  
    
8
17.05.19 19:57
Von den NOLs konnte zwar noch nichts genutzt werden, doch ist das der anfänglichen Investitionsphase geschuldet... Gewinne machen ist in der Zeit so gut wie unmöglich.


"Für diese brillante Leistung hat Jay Bray was bekommen? 25 Millionen Dollar? Lächerlich!"

Welche brillante Leistung ist gemeint? Dass der Kurs da ist, wo er ist? Daran hat Jay Bray keine Schuld! Er hat ganz klar die Investitionen kommuniziert und den Weg bisher deutlich dargestellt. Deswegen ist es im Moment noch so, wie es ist. Wer jetzt schon bei dem Kurs ne Krise bekommt, der ist für die Börse eher nicht geschaffen.


Das Posting von Justice enthält aber noch mehr: "Egal, ich kaufe mehr! Ich bin mir sicher, dass dies in Zukunft ein Geldautomat sein wird ...

ICH BIN SEHR LONG BEI COOP, KEINE ANLAGEBERATUNG!"


Ich bin ganz bei ihm
union  

8719 Postings, 3110 Tage ranger100@union

 
  
    
12
17.05.19 20:38

"Wer jetzt schon bei dem Kurs ne Krise bekommt, der ist für die Börse eher nicht geschaffen."

Sehe ich etwas anders. Wir haben nun wirklich genug Geduld bewiesen. Durchhalteparolen ziehen nach vielen Jahren nicht mehr und der Vertrauensvorschuss ist endgültig aufgebraucht. Das was uns hier aber präsentiert wird ist eine absulute Frechheit (um nicht noch drastischere Vokabeln zu benutzen). Wie Du selbst schon oft genug festgestellt hast wurde (und vermutlich auch wird) alles unternommen um uns auszubooten und bis jetzt sehe ich nur Entwicklungen die unser Anlagekapital schädigen, reduzieren und vernichten. Gleichzeitig wird die Eigenversorgung maximiert. Der BOD hat nichts getan um Vertrauen aufzubauen und vertröstet allenfalls auf eine zukünftige positive Entwicklung. Das ist mir zu wenig !
Und deshalb werde ich auch kein "gutes Geld" dem schlechten Geld hinterher werfen.


 

8719 Postings, 3110 Tage ranger100Da es sonst keiner macht...

 
  
    
8
17.05.19 22:46

Hier ein paar Details aus der HV:

Proposal 1: Election of Directors


Stockholders elected eight directors to serve a term expiring at the Company?s annual meeting of stockholders to be held in 2020.







Nominee

Votes For

Votes Against

Abstentions

Broker Non-Votes

Jay Bray

70,208,223

2,789,107

89,901

13,161,060

Busy Burr

68,706,080

2,000,945

2,380,206

13,161,060

Robert Gidel

65,821,560

4,879,365

2,386,306

13,161,060

Roy Guthrie

68,690,119

2,012,350

2,384,762

13,161,060

Christopher Harrington

68,668,752

2,033,054

2,385,425

13,161,060

Michael Malone

68,634,329

2,068,028

2,384,874

13,161,060

Tagar Olson

58,672,517

12,033,391

2,381,323

13,161,060

Steven Scheiwe

68,583,786

2,116,846

2,386,599

13,161,060

 

8719 Postings, 3110 Tage ranger100Vergütung genehmigt:

 
  
    
7
17.05.19 22:48

Proposal 2: Advisory vote to approve named executive officer compensation


Stockholders approved on a non-binding advisory basis the compensation of the Company?s named executive officers.






Votes For

Votes Against

Abstentions

Broker Non-Votes

41,778,540

28,993,713

2,314,978

13,161,060

 

 

8719 Postings, 3110 Tage ranger100Einmal im Jahr wird darüber neu abgestimmt..

 
  
    
8
17.05.19 22:53

Kommentar ranger: wie groß darf das Kuchenstück denn nächstes Jahr sein ?...


Proposal 3: Advisory vote on the frequency to hold an advisory vote on executive compensation


The frequency of voting every year on executive compensation was approved on a non-binding advisory basis.







1 Year

2 Years

3 Years

Abstentions

Broker Non-Votes

53,224,225

402,443

17,098,088

2,362,475

13,161,060

As a result of the stockholder advisory vote and other factors, the Company will hold future non-binding advisory votes on executive compensation every year until the next advisory vote on the frequency of stockholder votes on executive compensation.

 

8719 Postings, 3110 Tage ranger100und der Plan ist natürlich genehmigt:

 
  
    
8
17.05.19 22:55

Proposal 4: Approve the 2019 Omnibus Incentive Plan


Stockholders approved the 2019 Omnibus Incentive Plan.






Votes For

Votes Against

Abstentions

Broker Non-Votes

40,100,194

30,656,903

2,330,134

13,161,060

 

8719 Postings, 3110 Tage ranger100Wirtschaftsprüfer auch genehmigt:

 
  
    
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17.05.19 22:56

Proposal 5: Ratification of Appointment of Ernst & Young LLP


Stockholders ratified the selection of Ernst & Young LLP as the Company?s independent registered public accounting firm for the year ending December 31, 2019.





Votes For

Votes Against

Abstentions

82,923,500

830,421

2,494,370

 

8719 Postings, 3110 Tage ranger100und Delaware

 
  
    
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17.05.19 22:59

als Gerichtsstand für Streitigkeiten gewählt (Anm. ranger: gute Beziehungen zu Gerichten und lasche Gesetze ?)

Proposal 6: Ratification of an amendment to our Bylaws to designate Delaware as the exclusive forum for the adjudication of certain disputes

Stockholders ratified an amendment to the Company?s Bylaws to designate Delaware as the exclusive forum for the adjudication of certain disputes.






Votes For

Votes Against

Abstentions

Broker Non-Votes

56,153,212

14,515,608

2,418,411

13,161,060

 

841352 Postings, 3386 Tage unionDurchhalteparolen, Frechheit und Ausboootung

 
  
    
12
18.05.19 10:36
Danke erst einmal @ranger für die aufschlussreichen Informationen zu den Abstimmungsergebnissen!

Ich spreche auch nochmal rangers letzten Beitrag (#80766) an, denn einiges ist mir aus dem Posting nicht klar geworden.

Bei den Durchhalteparolen kann es sich nur um die Zeit der WMIH handeln, als lange versprochen wurde, eine Firma zu kaufen. Das ist ja mittlerweile geschehen.
Sonst gibt es noch eine Art Durchhalteparolen auf iHub. Aber die beziehen sich auf die Escrows und haben nichts mit COOP zu tun.

Mit "Das was uns hier aber präsentiert wird ist eine absolute Frechheit" kann ich auch nichts anfangen, denn was uns präsentiert wird sind Geschäftsberichte, die genau die Ziele und Gegebenheiten der Firma zeigen. Investitionen werden gemacht, damit die sich in der Zukunft bezahlt machen... im Sinne der Aktionäre. So wird es kommuniziert und dem kann ich bisher auch nur zustimmen.
Wahrscheinlich meint ranger (wie wir wahrscheinlich alle) die Gehälter in Bezug auf den Aktienkurs. Nun, die Gehälter sind üppig... in unseren Augen. Aber nicht in den Augen der Wirtschaft. Interessant aber wäre ein Vergleich zu Managergehältern ähnlicher Firmen oder Firmengrößen.

Diese Ausbootung, die ich auch selbst schon erwähnt habe, bezieht sich auf die Insolvenzverhandlungen und die Reorgpläne 1-6. Darüber hinaus sind wir Kleinaktionäre natürlich immer noch "Unkraut" in den Augen der "Großen" und werden von Rosen auch imemr noch so behandelt. Aber seit dem wir durch den POR7 teilhaben, kann uns niemand mehr ausbooten... es sei denn, jemand von uns bekommt beim Anblick des Kurses kalte Füße und schmeißt seinen Aktien in den Rachen der "Großen". Deswegen schrieb ich: "Wer jetzt schon bei dem Kurs ne Krise bekommt, der ist für die Börse eher nicht geschaffen."
Wir müssen klar festhalten, dass uns jetzt keiner mehr ausbooten kann, weil wir durch die Escrows und Aktien genau so teilhaben wie die "Großen". Diese Gleichstellung kann uns niemand mehr nehmen.
In allen Foren, wo der Aktienkurs eher am Boden ist, finden wir die Aussagen, dass "die" uns rausdrängen wollen ... soll heißen, "die da oben" manipulieren den Aktienkurs nach unten, damit wir schmeißen. ...also so in etwas liest man es dann immer wieder. Wenn ich da logisch ran gehe, dann ist es doch hirnrissig, teuer gekaufte Aktien bei Niedrigstand zu verkaufen!?! (wenn wir mal den Fall einer drohenden Insolvenz ausschließen).
Also mich könnte man aus der COOP-Aktien schon rausdrängen... wenn der Werte der Hundertermarke nahe käme, gleichzeitig keine Dividenden zu erwarten wären und sich eine megagroße Finanzkrise ankündigen würde. Das ist mein Ausstiegsszenario (für alle "Großen", die mich gerne rausdrängen würden :-))

Ich bin zwar insgesamt vom Aktienkurs nicht gerade angetan, aber derzeit liegt der Wert für mich, in Anbetracht der Firmensituation, im tolerierbaren Bereich. Ein bis zwei Jahre sollten ausreichen, um auch wieder schönere Werte zu sehen.


LG
union
 

788 Postings, 3160 Tage PlanetpaprikaGehälter....

 
  
    
9
18.05.19 15:28
DAIMLER Chef Zetsche 2,7 Mio Euro / Jahr ( + üppige Pension )
SAP Chef Bill McDermott 13,8 Mio Euro / Jahr
AXEL SPRINGER Matthias Döpfner  19,3 Mio Euro / Jahr
(aus 2016)

Zu den USA, aus 2015 (!)

   Die Top-CEOs verdienen 300-mal so viel wie typische Arbeiter. 1965 verdiente ein CEO 20-mal so viel wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter, im Jahr 2000 376-mal so viel.
   Der durchschnittliche Verdienst eines AMERIKANISCHEM CEO betrug 16,3 Millionen Dollar
(etwa 14,7 Millionen Euro) in 2014. Das sind 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

   Verglichen mit 1978 stieg das Einkommen der Vorstandsvorsitzenden inflationsbereinigt um 998 Prozent. Die Aktienkurse stiegen in dieser Zeit um etwa die Hälfte. Und das Einkommen eines typischen Arbeiters steigerte sich in dieser Zeit um bescheidene 11 Prozent.

   In den letzten drei Jahrzehnten stieg die Vergütung der CEOs weitaus schneller an als die von anderen hochbezahlten Spitzenkräften. Vergleicht man die Gehälter der Spitzenverdiener, die das höchste Promille der Einkommenspyramide ausmachen, mit denen der CEOS, verdienen letztere das 5,8-fache des topverdienenden Rests."

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/...arbeiter-a-1041409.html

Also alles im Rahmen....? .....  und wenn wir 2022 bei $40 ?  stehen, von mir aus.
Trotzdem fällt es auch mir schwer, nach Re-Split UND Kurshalbierung u.a.  (und allen bisherigen Erfahrungen) das freundlich abzunicken....

 

8719 Postings, 3110 Tage ranger100Erklärungen für union:

 
  
    
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18.05.19 19:33

Ich spreche auch nochmal rangers letzten Beitrag (#80766) an, denn einiges ist mir aus dem Posting nicht klar geworden.


Mit Durchhalteparolen meine ich vor allem Beiträge in den verschiedenen Foren. Auch einige Deiner Beiträge a`la "alles wird gut" zähle ich dazu:

Mit "Das was uns hier aber präsentiert wird ist eine absolute Frechheit" kann ich auch nichts anfangen

Wenn Du die Diskrepanz zwischen den Unternehmenszielen und den Handlungen (Resplit, Kursverfall, Aktienausgaben, Nol-Nutzung, Managergehälter und Kommunikationsverhalten des BOD) nicht erkennst bedaure ich das. Ich teile Deine Meinung in diesem Punkt NICHT !

 

Wir müssen klar festhalten, dass uns jetzt keiner mehr ausbooten kann

Was macht Dich da so sicher ? Welches Etikett man an eine solche Ausbootung Schlussendlich hängt (Zwangsquezzeout, Kapitalerhöhung oder andere Kniffe mit denen man jetzt noch nicht rechnet) ist am Ende doch völlig egal solange die Wirkung auf uns identisch ist. Bislang beobachte ich nur ein Kapitalvernichtung bei meinem Anlagekapital und das ist ein Fakt den man nicht wegdiskutieren kann.

Was die Escrows angeht: Natürlich haben wir welche - Gut ! Das aber nennenswerte Gelder bei uns ankommen ist noch längst nicht ausgemachte Sache. Die Milliardentheorien sind bislang genau das: THEORIEN !!!


Mein Worst Case Szenario sieht im Moment so aus: Wir werden in irgendeiner Form aus der Aktie gedrängt oder der Wert wird Jahrzehntelang auf einem unterirdischen Niveau gehalten und bei den Escrows lassen sie uns am ausgestreckten Arm verhungern. Entweder das wir wirklich nur Krümel bekommen oder der Wasserfall vorher versiegt und der Fall offiziell beendet wird.

 

Damit wir uns richtig verstehen: Ich werde meine Aktien nicht freiwillig verkaufen (was nach dem Re-Split noch davon übrig ist).  Das Ganze aber Frohgemut zu beobachten mit einer glaubensbasierten Sicherheit - "alles wird gut" . Das bleibt mir leider verwehrt. Mit jedem Tag der ins Land geht steigt für mich eher die Wahrscheinlichkeit der anderen Richtung. Und ja, die Managergehälter haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich habe kein Vertrauen mehr in die Aussagen des BODs. Was sind die wirklichen Ziele ? Das frage ich mich immer mehr...

So, genug Frust von der Seele geschrieben, trotzdem schönes Wochenende

 

Euer ranger

 

5220 Postings, 3768 Tage landerEinblick in die Einstellung von Goldman Sachs, Gel

 
  
    
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19.05.19 08:56
Mal ein Beitrag um daran zu erinnern, wer wir sind, wo wir sind und welche Bedeutung wir im Universum der Börse haben...

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https://www.boardpost.net/forum/index.php?board=8.0
Einblick in die Einstellung von Goldman Sachs, Geld zu verdienen, obwohl er Kunden verarscht hat.
Zitat Dmdmd1:
Der folgende Artikel der New York Times, der am 18. Mai 2010 veröffentlicht wurde, IMO....gibt einen Einblick in die Einstellung von Goldman Sachs zum Geldverdienen, auch wenn es bedeutet, seine eigenen Kunden zu vögeln.

IMO....Schlussfolgerungen vom 14. Mai 2019:

1) Goldman Sachs wird alles tun, auch nicht auf der Grundlage potenzieller Insiderinformationen, um auf Kosten seiner Kunden Geld zu verdienen.

2) Wenn Goldman Sachs in einer Situation einen Hebel hat, werden sie ihn nutzen, um Geld zu verdienen.

3) Letztendlich ist Goldman Sachs im Geschäft, um Geld zu verdienen, und wenn sie eine Hebelwirkung haben (wie im Falle des von den Underwritern festgelegten Vergleichs), werden sie diese nutzen. Goldman Sachs hat seit Jahrzehnten kein Problem damit, zu klagen, wenn es bedeutet, dass sie Geld verdienen werden. Warum sollten sie also von WMILTs Rechtsstreitigkeiten weggehen und sich einigen, es sei denn, sie haben ein gutes Geschäft gemacht? IMO, Goldman Sachs und die Underwriter hatten in dem Rechtsstreit Einfluss. Was die Underwriter über den am 28. März 2013 abgeschlossenen Vergleich mit sich brachten, waren unbegrenzte Ansprüche der Klasse 19 anstelle von Ansprüchen der Klasse 18, die mit einer Obergrenze versehen sind.

IMO....Goldman Sachs und die Underwriter hatten Einfluss und sie kamen mit einem Deal davon, der ihnen am meisten nützt! Die Underwriter werden Geld verdienen, zusammen mit allen Kleinanlegern, die Klasse 19 WMI Escrow Marker besitzen.

https://www.nytimes.com/2010/05/19/business/19client.html

"Kunden, die sich Sorgen um Goldmans Duellziele machen.

Von GRETCHEN MORGENSON und LOUISE STORY.

18. MAI 2010

"Es wurden Fragen gestellt, die den Kern des wichtigsten Wertes dieser Institution ausmachen: Wie wir mit unseren Kunden umgehen." - Lloyd C. Blankfein, C.E.O. von Goldman Sachs, auf der Jahreshauptversammlung des Unternehmens im Mai.

Als sich die Immobilienkrise Anfang 2007 zuspitzte, war Goldman Sachs damit beschäftigt, riskante, hypothekenbezogene Wertpapiere zu verkaufen, die von seinem langjährigen Kunden Washington Mutual, einer Großbank mit Sitz in Seattle, ausgegeben wurden.

Obwohl Goldman Monate zuvor entschieden hatte, dass der Hypothekenmarkt auf einen Rückgang zusteuerte, verkaufte er die WaMu-Wertpapiere weiterhin an Investoren. Während Goldman seine Druckmittel auf dieses Angebot setzte, waren Händler derselben Goldman-Einheit nicht so zuversichtlich über die Aussichten von WaMu: Sie wetteten, dass der Wert der WaMu-Aktien und anderer Wertpapiere sinken würde.

Goldman's Wette gegen die Aktien seiner Kunden - eine Position, die als "short" bekannt ist - war groß genug, dass sie mindestens 10 Millionen Dollar Gewinn erzielt hätte, wenn WaMu zusammenbrach, so Dokumente, die kürzlich vom Kongress veröffentlicht wurden. Und bis Mitte Mai hatte Goldman's Wette gegen andere WaMu-Werte Goldman 2,5 Millionen Dollar eingebracht, wie die Dokumente zeigen.

WaMu brach schließlich unter dem Gewicht von säuerlichen Hypothekarkrediten zusammen; die Bundesregulierungsbehörden beschlagnahmten es im September 2008 und machten es zum größten Bankzusammenbruch in der amerikanischen Geschichte.

Goldmans Wetten gegen WaMu, Wetten, die stattfanden, obwohl sie WaMu geholfen haben, einen Wohnungswahnsinn zu speisen, an den Goldman bereits den Glauben verloren hatte, sind Beispiele für widersprüchliche Rollen, die seine Kritiker und einige ehemalige Kunden stören. Während Goldman viele zufriedene Kunden hat und behauptet, dass es seine Kunden an die erste Stelle setzt, scheint es manchmal auch gegen die Interessen dieser Kunden zu arbeiten, wenn sich Möglichkeiten bieten, Handelsgewinne aus ihren finanziellen Schwierigkeiten zu erzielen.

Der Zugang von Goldman zu Kundeninformationen kann seinen Händlern auch einen Vorteil verschaffen, der vielen Wettbewerbern der Firma fehlt. Und weil Wetten gegen die Aktien eines Unternehmens oder seine Schulden eine Atmosphäre des Zweifels an der finanziellen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens schaffen können, kann Goldman aufgrund seiner Größe und seiner Position auf dem Markt helfen, den Erfolg einiger seiner Wetten zu sichern.

Lucas van Praag, ein Sprecher von Goldman, weigerte sich zu sagen, wie viel die Firma mit ihren Wetten gegen WaMu's Aktien verdient hatte. Er sagte, dass seine Firma bei ihren Wetten gegen die anderen WaMu-Werte Geld verloren habe. In einer E-Mail-Antwort auf Fragen zu diesem Artikel sagte er, dass es nichts Unangemessenes an Goldmans Wetten gegen einen seiner Kunden gab. "Kurzschließen von Aktien oder Kauf von Kreditschutz zur Steuerung von Engagements sind typische Instrumente, die einem Unternehmen helfen, sein Risiko zu reduzieren."

WaMu ist nicht der einzige Goldman-Kunde, gegen den die Firma wettete, als die Hypothekenkatastrophe an Fahrt gewann. Dokumente, die vom Ständigen Unterausschuss für Untersuchungen des Senats veröffentlicht wurden, zeigen, dass Goldmans Hypothekeneinheit auch gegen Bear Stearns und Countrywide Financial, zwei langjährige Kunden der Firma, gewettet hat. Diese Dokumente beziehen sich nur auf die Hypothekeneinheit und es ist nicht bekannt, welche anderen Wetten der Rest der Firma eingegangen ist.

Goldman wettete auch gegen die American International Group, die Goldmans Hypothekenanleihen versicherte, und National City, eine Cleveland-Bank, die das Unternehmen bei einem Verkauf eines großen Subprime-Hypothekenkreditgebers an Merrill Lynch beraten hatte.

Während niemand Goldman wegen illegaler Aktivitäten im Zusammenhang mit WaMu, National City, A.I.G. oder den anderen Kunden, gegen die er wettete, beschuldigt hat, stehen potenzielle Konflikte, die dem Geschäftsmodell der Wall Street innewohnen, im Mittelpunkt vieler der Untersuchungen, die von staatlichen und bundesstaatlichen Behörden durchgeführt werden. Transaktionen, die bei einem Fehlschlag des Hypothekenmarktes getätigt werden, können sich ergeben.

"Jetzt geht es nur noch um den Punktestand. Mach einfach den Punktestand, mach den Deal. Gehen Sie zum nächsten. Das ist die Händlerkultur", sagte Cornelius Hurley, Direktor des Morin Center for Banking and Financial Law an der Boston University und ehemaliger Berater des Federal Reserve Board. "Ihr Geschäftsmodell hat den Unterschied zwischen der Ausführung von Geschäften im Auftrag von Kunden und der Ausführung von Geschäften für sich selbst völlig verwischt. Es ist ein großes Problem."

Goldman ist in solchen Fragen besonders intensiv untersucht worden, seit der Finanz- und Wirtschaftsabschwung 2007 an Fahrt gewonnen hat, teils weil er so gut abgeschnitten hat, teils wegen der Macht, die er in Washington und an der Wall Street ausübt, und teils weil die Regulierungsbehörden ein starkes Interesse an seinen Geschäften haben.

Die Securities and Exchange Commission reichte im vergangenen Monat eine zivilrechtliche Betrugsklage gegen die Firma ein und behauptete, dass sie Kunden, die eine Hypothekensicherheit kauften, die die Aufsichtsbehörden als fehlschlagend bezeichneten, irreführte. Goldman hat gesagt, dass es nichts falsch gemacht hat und kämpft gegen den Fall. Die Gesetzgeber in Washington prüfen auch Finanzreformen, die potenzielle Interessenkonflikte in der Art und Weise begrenzen, wie Unternehmen wie Goldman handeln und ihr eigenes Geld investieren.

Dennoch haben Goldmans viele Hüte - Händler, Berater, Underwriter, Heiratsvermittler von Käufern und Verkäufern und Verkäufer - einigen Kunden das Gefühl gegeben, dass sie sich verletzt oder so vorsichtig fühlen, dass sie manchmal vermieden haben, Geschäfte mit der Bank zu machen.

In den frühen Phasen der Hypothekenkrise scheint Goldman den ehemaligen Chief Executive von WaMu, Kerry K. Killinger, verärgert zu haben, so eine E-Mail-Nachricht, die von Ermittlern des Kongresses veröffentlicht wurde.

In dieser Nachricht bemerkte Herr Killinger, dass er es vermieden habe, Goldmans Investmentbanker im Herbst 2007 zu behalten, weil er sich Sorgen machte, wie das Unternehmen das Wissen, das es aus dieser Beziehung gewonnen hatte, nutzen würde. Er wies darauf hin, dass Goldman "shorting mortgages big time" war, noch während es Countrywide, einen großen Hypothekengeber, beraten hatte.

"Ich traue Goldy dabei nicht", schrieb er. "Sie sind klug, aber das ist Schwimmen mit den Haien."

Einer von Mr. Killingers Lieutenants in Washington Mutual war genauso. "Wir müssen uns immer ein wenig Sorgen um Goldman machen", schrieb diese Person in einer E-Mail-Nachricht, "weil wir sie mehr brauchen als sie uns brauchen und die Firma von Händlern geführt wird."

Herr Killinger scheint nicht gewusst zu haben, dass Goldman die Aktien seines Unternehmens verkauft hat. Sein Anwalt reagierte nicht auf Anfragen zur Stellungnahme. Aber weil Bear Stearns, National City, Countrywide und WaMu alle von der Hypothekenkrise gehämmert wurden, waren alle Wetten, die Goldman gegen jede dieser Firmenanteile machte, wahrscheinlich profitabel.

Obwohl Goldman häufig die Aktien anderer Unternehmen kurzgeschlossen hatte, setzte er sich zusammen mit einer anderen Bank, Morgan Stanley, 2008, auf dem Höhepunkt des Zusammenbruchs der Hypothek, erfolgreich für die S.E.C. ein, um Händlern zu verbieten, finanzielle Aktien zu verkaufen, indem er seine eigenen Aktien schonte.

PRINZIPIENKONFLIKT

Wenn der Handelsarm wächst, kommt es zu einem Zwist.

Wenn neue Mitarbeiter bei Goldman anfangen, sollen sie 14 Prinzipien befolgen, die die besten Praktiken des Unternehmens beschreiben. "Die Interessen unserer Kunden stehen immer an erster Stelle" ist Grundsatz Nr. 1. Das 14. Prinzip ist: "Integrität und Ehrlichkeit stehen im Mittelpunkt unseres Geschäfts."

Aber einige ehemalige Insider, die Anonymität wegen der Bedenken über Vergeltung von der Firma angefragt haben, sagen, dass Goldman ein 15. ungeschriebenes Prinzip hat, das Mitarbeiter offen diskutieren.

Sie fordert die Goldman-Arbeiter auf, Konflikte zu akzeptieren und argumentiert, dass sie ein Beweis für eine gesunde Spannung zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden sind. Wenn Sie keine Konflikte annehmen, gilt das Argument, dass Sie nicht aggressiv genug sind, um Geschäfte zu generieren.

Herr van Praag sagte, dass das Unternehmen von diesem 15. Grundsatz "nichts wusste" und fügte hinzu, dass "jedes Unternehmen in jeder Branche potenzielle Konflikte hat und wir alle die Verpflichtung haben, sie effektiv zu verwalten".

Aber ein ehemaliger Goldman-Partner, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, sagte, dass sich das Kundenbild des Unternehmens in den letzten Jahren verändert habe. Unter Lloyd C. Blankfein, Goldman's Chief Executive, und einem Kader von Top-Leutnants, die die Handelsoperation des Unternehmens hochgefahren haben, hatte sich die Konfliktvermeidung auf die Konfliktbearbeitung verlagert, sagte diese Person. Auf dem Weg dorthin seien die Führungskräfte des Unternehmens dazu gekommen, Kunden eher als Konkurrenten zu sehen, gegen die sie handeln, als als als Kunden.

Tatsächlich erinnern Herr Blankfein und Goldman die Kritiker schnell daran, dass die Wall Street mit anspruchsvollen Investoren zu tun hat, von denen sie sagen, dass sie sich selbst schützen können. Auf der Hauptversammlung der Bank Anfang dieses Monats sagte Herr Blankfein: "Wir haben es mit den anspruchsvollsten und in einigen Fällen auch zynischen Kunden zu tun."

Sogar das Compliance-Schulungshandbuch der Hypothekenabteilung von Goldman aus dem Jahr 2007 erkennt die Herausforderungen an, die sich aus der Kundenregel des Unternehmens ergeben. Die Loyalität gegenüber den Kunden ist "nicht immer einfach", wenn man bedenkt, dass Goldman mehrere finanzielle Hüte auf dem Markt trägt, so die manuellen Notizen.

Darüber hinaus erklärt das Handbuch, wie Goldman Informationen verwendet, die von Kunden gewonnen wurden, die den Markt diskutieren, Interesse an Wertpapieren bekunden oder Aufträge aufgeben, die aus "Pretrade-Informationen" bestehen. Das Handbuch stellt fest, dass Goldman auch Informationen, die es von einer Vielzahl anderer Quellen erhält, einschließlich Datenlieferanten, anderen Brokerfirmen und Wertpapierbörsen, einsetzen kann.

"Wir machen kontinuierlich Märkte und gehen Risiken ein, basierend auf einem einzigartigen Fenster auf dem Markt, das ein Mosaik aus allen empfangenen Daten ist", so das Handbuch.

Herr van Praag, der Sprecher von Goldman, sagte, dass das "Handbuch erkennt, dass wir wie viele Unternehmen und sicherlich alle unsere Wettbewerber mehrere Kunden bedienen. Im Zuge der Betreuung mehrerer Kunden erhalten wir Informationen aus verschiedenen Quellen."

"Diese Richtlinie und der Auszug aus dem Trainingshandbuch spiegeln einfach die Tatsache wider, dass wir einen vielfältigen Kundenstamm haben und unseren Vertriebsmitarbeitern und Händlern eine angemessene Beratung bieten", fügte er hinzu.

SCHÖPFERISCHE ZERSTÖRUNG

Einen Markt fördern und ihn dann aufgeben

Selbst jetzt, zwei Jahre nach einem Streit mit Goldman, wird C. Talbot Heppenstall Jr. sauer, wenn er über die Firma spricht.

Als Schatzmeister am University of Pittsburgh Medical Center, einer führenden gemeinnützigen Gesundheitseinrichtung, war Herr Heppenstall einmal mit Goldmans Arbeit im Namen des Unternehmens zufrieden gewesen.

Ab 2002 hatte Goldman Beamten der U.P.M.C. geraten, durch die Ausgabe von Auktionswertpapieren Gelder aufzubringen. Auktionswertpapiere sind Aktien- oder Schuldtitel mit Zinssätzen, die regelmäßig (in der Regel wöchentlich) in Auktionen zurückgesetzt werden, die von den Maklerfirmen, die sie verkaufen, überwacht werden. Kommunen, Studentenwerksgesellschaften, Investmentfonds, Krankenhäuser und Museen nutzten die Wertpapiere zur Beschaffung von Betriebsmitteln.

Goldman hatte an der Entwicklung des Auktionskursmarktes mitgewirkt und vielen Kunden geraten, diese auszugeben, indem er eine jährliche Gebühr für das Sponsoring der Auktionen erhielt. Zwischen 2002 und 2008 gab U.P.M.C. 400 Millionen Dollar aus; Goldman übernahm 160 Millionen Dollar, während Morgan Stanley und UBS den Rest verkauften.

Aber im Herbst 2007, als sich die Kreditkrise verschärfte, begannen die Anleger, den 330-Milliarden-Dollar-Markt zu verlassen, was dazu führte, dass die Zinsen für die Wertpapiere nach oben tendierten. Mitte Januar 2008 war U.P.M.C. besorgt über die Lebensfähigkeit des Marktes und fragte Goldman, ob das Krankenhaus herauskommen sollte. Bleiben Sie auf Kurs, riet Goldman U.P.M.C. in einem Brief, dessen Kopie Herr Heppenstall einem Reporter vorlas.

Am 12. Februar, weniger als einen Monat nach diesem Brief, zog sich Goldman vom Markt zurück - die erste Wall Street Firma, die dies tat, so ein Bericht der Federal Reserve. Andere Unternehmen folgten schnell.

Mit dem in Unordnung geratenen Markt stiegen die Zinssätze, die U.P.M.C. und andere Emittenten den Anlegern zahlen mussten, in die Höhe. Anstatt die Zinsen zu zahlen, beschloss U.P.M.C., die Wertpapiere zurückzukaufen.

Obwohl Goldman vom Markt geflohen war, weigerte es sich, eine Rückzahlung zuzulassen, sagte Herr Heppenstall und warnte, dass sein Vertrag mit dem Krankenhaus U.P.M.C. davon abhielt, die Wertpapiere für mindestens einen weiteren Monat zurückzukaufen."
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Zitatende

MfG.L:)
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Alles nur meine pers. Meinung, kein Kauf- oder Verkaufs-Empfehlung!

8719 Postings, 3110 Tage ranger100lander:

 
  
    
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19.05.19 09:42
Das Ganze kann mich leider auch nicht beruhigen, denn es beruht auf zwei Annahmen die natuerlich zutreffen koennen, aber leider nicht muessen.

Zum einen das sich die Beteiligten genau so in Zukunft verhalten, wie wir es fuer die Vergangenheit zu erkennen glauben.

Zum anderen, das es nicht noch weitere Faktoren gibt, die uns unbekannt sind. So kann Dir jeder Kaufmann sicherlich erklaeren dass es manchmal durchaus Sinn macht bei einer Investition Verluste einzufahren, wenn dadurch an anderer Stelle ein groesserer Gewinn eingefahren werden kann. (eine Form der Mischkalkulation). Ich sage nicht, dass es hier so ist, aber ausschliessen kann ich in diesem System der verdeckten Absprachen leider auch nichts.

Sich auf die Aussage: Vergangenes Verhalten = zukuenftiges Verhalten = alles ok zu verlassen erscheint mir zu ungewiss.  

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