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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 5503
neuester Beitrag: 26.06.19 08:45
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 137560
neuester Beitrag: 26.06.19 08:45 von: Galearis Leser gesamt: 15422154
davon Heute: 1187
bewertet mit 450 Sternen

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56435 Postings, 5529 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    
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20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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137534 Postings ausgeblendet.

12114 Postings, 4353 Tage wawiduSPX vor dem Hintergrund des CMF

 
  
    
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22.06.19 22:19
CMF = Chaikin Money Flow Index

https://www.boersen-knowhow.de/lexikon/chaikin-money-flow/

Die seltsame Entwicklung dieses Index seit Monatsbeginn lässt vermuten, dass die SPX-Rallye hauptsächlich von den Futures bzw. einigen wenigen Werten (z.B. MiCROSOFT) getragen wurde, während der breite Markt stagnierte.  
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12114 Postings, 4353 Tage wawiduSPX/VIX - eine Standortbestimmung

 
  
    
23.06.19 15:31
 
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56435 Postings, 5529 Tage Anti LemmingStandortbestimmung (Details)

 
  
    
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23.06.19 21:42
 
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56435 Postings, 5529 Tage Anti LemmingDas Top ist erst erreicht

 
  
    
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23.06.19 21:49
wenn man die Bären unter der Tür durchschieben kann.

 
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56435 Postings, 5529 Tage Anti LemmingDeuba erklärt Kroko-Maul-Gap mit "Schrödinger"

 
  
    
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24.06.19 08:27
Zwischen Aktien- und Bond-Kursen klafft eine Krokodil-Maul-Gap (Chart unten):

Während Aktien (auf ATH, grün) neue Boom-Zeiten verheißen, kündet die Rendite 10jähriger US-Staatsanleihen (auf 3-Jahres-Tief, blau) von nahender Rezession.

Die "schönste" Erklärung für dieses Phänomen liefert ein Deuba-Analyst (unten). Er sagt, die US-Wirtschaft befinde sich in einer (quantenmechanischen) "Superposition" von Expansion und Rezession.

Man wisse nicht, wann "Schrödingers Katze" (bitte googeln) sterben wird.

Es werde zu folgendem Paradox kommen:

Senkt die Fed die Zinsen NICHT, öffnet sie die Tür für eine kommende Rezession.

Senkt die Fed die Zinsen, wird einer Rezession nicht die Tür geöffnet, aber wir werden im Nachhinein nicht wissen, ob die Zinssenkung dafür maßgeblich war.

Es ist das typischer Warn-Paradox. Jemand warnt vor einem Big Bad Event (Rezession). Es werden Maßnahmen zur Abhilfe ergriffen. Der Big Bad Event tritt dann nicht. ein. War die ursprüngliche Warnung dann richtig oder falsch?

Ähnliches "droht" übrigens bei der Klimapolitik...

Mein Bauchgefühl sagt, das irgendetwas grundfaul ist.

https://www.zerohedge.com/news/2019-06-23/...scenario-positive-stocks

...The problem boils down to one simple observation: on one hand stocks are telegraphing substantial market upside and, at least in theory, a booming economy, while bond yields - at 3 year lows - are screaming recession.

Some Wall Street strategists, such as Deutsche Bank's Aleksandar Kocic took on a traditionally whimsical approach to the problem and explained it in the context of Schrödinger paradox... or in his case plates:

"In the same way as Schrödinger plates, the economy at the moment is in a superposition of two states - it is both booming and it is headed for a recession. The two states of the economy are entangled. However, we cannot know which state we are in without interfering with it."

If the Fed does not cut rates (we open the door), the recession is likely.

If the Fed cuts rates, however (we do not open the door), the recession is averted, but we wouldn?t know if the cuts were needed.
 
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13579 Postings, 2315 Tage NikeJoeQuantenmechanik und die Börsen

 
  
    
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24.06.19 10:48

In der Quantenmechanik geht es um Wahrscheinlichkeiten, so wie an den Börsen auch.

Wo sich z.B. Licht-Photonen befinden kann man über die Wellengleichung feststellen (Licht verhält sich wie eine Welle!). Aber die Wellenfunktion sagt eben nur etwas über die Aufenthalts-Wahrscheinlichkeiten aus. Erst wenn die Photonen wechselwirken, müssen sie "Farbe" bekennen WO sie sich gerade befinden.

So ähnlich ist das mit den Börsenkursen auch zu sehen. Die zukünftigen Kurse besitzen eine Wahrscheinlichkeitsverteilung. Aber erst wenn sie mit Dingen der Realität wechselwirken erkennt man wo sie tatsächlich sind...

Gemäß unserer Wahrnehmung/Erfahrung ist alles deterministisch -- Ursache/Wirkungs-Prinzip. Und darauf müssen wir uns verlassen können! Daher sind wir felsenfest überzeugt, dass wenn der Kurs fällt, dann hat das EINE bestimmte Ursache. Diese "erklären" uns dann täglich die Finanzmedien ;-)

 

1728 Postings, 687 Tage BigBen 86das Ende von "Super Mario "

 
  
    
24.06.19 11:40

13579 Postings, 2315 Tage NikeJoeDas Problem der Planwirtschaftler

 
  
    
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24.06.19 11:47
Sie leben in einer streng deterministischen Welt. Sie denken z.B., dass Politiker Arbeitsplätze "schaffen" könnten und dass man Wirtschaft nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip steuern könnte.

Doch all das funktioniert nicht, weil es eine grundlegend falsche Vorstellung von der Welt ist. Siehe Posting oben.

Die Falle liegt darin, dass man eine Zeit lang wirklich meint (und auch sieht), dass all die planwirtschaftlichen Eingriffe "positive" Auswirkungen haben. Doch das ist was man sieht. Aber was sieht man nicht so vordergründig? Bitte nachlesen bei Bastiat: "Was man sieht und was man nicht sieht?"

Was wäre die Alternative zur Planwirtschaft?
Solide auf Logik begründete Randbedingungen für den Markt schaffen, die jeden Marktteilnehmer "zwingen" einen soliden Weg einzuschlagen. Alle die dies nicht tun, werden vom Markt regelmäßig abgestraft.

Dazu sollte man vermutlich die unbegrenzte Geldschöpfung in den privaten Geschäftsbanken beenden. Die Geldmenge könnte man dann z.B. über eine dezentrale (!) Blockchain steuern, wo Veränderungen nur dann möglich wären, wenn die Mehrheit der Miner zustimmt. Vielleicht mit einer teilweisen Deckung durch Gold ??
Die Finanzierung über Fremdkapital würde auch weiterhin funktionieren. Leute mit einer niedrigeren Zeitpräferenz würden auch weiterhin Geld gegen angemessene Zinsen verleihen. Jedenfalls sollten Zinsmanipulationen nicht zulässig sein. Aber weil das System heute eben anderes und verfahren ist, ist das leider auch keine Alternative...

Das dynamischere System mit "unsolidem" Gelddrucken wird noch eine Weile weiter gehen.



 

13579 Postings, 2315 Tage NikeJoeSuper-Mario "whatever it takes"

 
  
    
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24.06.19 12:07
Damit wurde er berühmt, wenn auch für mein Verständnis eher traurig-berühmt...

Auch hier gilt: Wir sehen, dass sich der EUR nach der Krise wieder stabilisiert hat, doch was wir nicht sehen ist was das alles "gekostet" hat, wie es die europäischen Wirtschaftsstrukturen (negativ) beeinflusst hat, wie viele Zombies heute in Europa noch immer am Leben erhalten werden müssen?

Draghi wird es nicht mehr ausbaden müssen, aber vermutlich sein Nachfolger. Ich wünsche ihm viel "Vergnügen" bei dieser Aufgabe...

Wir werden niemals erfahren wie es gewesen wäre, wenn Draghi eine solide Geldpolitik betrieben hätte. Es wären nach der EURO-Krise schwierigere Jahre geworden, keine Frage, aber wie sähe der Unterschied langfristig betrachtet aus?

Der Monetarismus/Keynesianismus ist heute wie der "Klimawandel durch menschliches CO2" zur Ersatzreligion geworden...



 

277 Postings, 371 Tage birkensaft@NikeJoe

 
  
    
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24.06.19 12:59
"Dazu sollte man vermutlich die unbegrenzte Geldschöpfung in den privaten Geschäftsbanken beenden."

Die gibt es nicht, da es die (ziemlich niedrige) Mindestreservepflicht von 1% für die Banken gibt und ihr Fremdkapital über die Basel Abkommen reguliert sind. Das Problem ist doch, dass es von der Zentralbank gewollt ist, dass die Banken immer mehr Geld in Umlauf bringen; es muss ja Inflation geschaffen werden, weil sonst die Leute ihr Geld horten und die Wirtschaft zusammenbricht. Inflation gibt es trotzdem nicht so richtig, weil (meine Meinung) die Politik dagegen arbeitet und z.B. in Deutschland die Lohn-Preis-Spirale so gut es geht außer Kraft setzt und lange Zeit den Billiglohnsektor gestärkt hat. Das zu ändern traut man sich jedoch nicht, wegen der internationalen Konkurrenzfähigkeit im Export.
Dazu kommt, dass das System inzwischen auf Kredite angewiesen ist, d.h. Staaten, Unternehmen, Personen müssen z.T. Kredite aufnehmen/refinanzieren, wenn sie ihren normalen Alltag weiterführen wollen (z.B. Beamte/Angestellte/Lebensunterhalt der Kinder bezahlen) und dazu die Zinsen bedienen müssen. Wenn man dann auf einmal mit Vollgeld oder höheren Mindestreserven um die Ecke kommt und es auf einmal keine Kredite mehr gibt, wird das Schmerzen. Wenn man einmal in der Schuldenspirale drin ist, ist es schwer wieder herauszukommen, das lernt man schon beim SimCity spielen.

Das ist die Zwickmühle in der die EZB sitzt  

274 Postings, 118 Tage ErgebnisIhr müßt jetzt dapfer sein, ich bin bei Euch :O,

 
  
    
24.06.19 14:26

274 Postings, 118 Tage ErgebnisQuelle $ - Index

 
  
    
24.06.19 14:27

12114 Postings, 4353 Tage wawiduWieder mal ein Blick auf den Russell 2000 Index

 
  
    
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24.06.19 21:05
 
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56435 Postings, 5529 Tage Anti LemmingAriva.de wurde von Wallstreet Online übernommen

 
  
    
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25.06.19 10:40
für 7,5 Mio. Euro.

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...uehrer-auf/?newsID=1163069

Berlin, 24. Juni 2019 - Die wallstreet:online AG (ISIN DE000A2GS609), Betreiberin führender Finanzportale und der Finanz-Community Nr. 1 im deutschsprachigen Raum, hat heute eine Vereinbarung zum Erwerb der ARIVA.DE AG einschließlich deren Tochtergesellschaft ZV Zertifikate Verlag GmbH unterzeichnet. Damit setzt wallstreet:online die Akquisitionsstrategie weiter konsequent um und schließt mit einer Reichweite von rund 165 Mio. Page Impressions (PIs) pro Monat zum Marktführer im Bereich der Finanzportale im deutschsprachigen Raum auf. Inklusive ARIVA.de erreicht wallstreet:online nun monatlich ca. 3,5 Mio. Leser.


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A.L.: Jetzt short Wallstreet Online? ;=)  

56435 Postings, 5529 Tage Anti LemmingDer Chart von Wallstreet Online

 
  
    
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25.06.19 10:44
macht in meinen Augen einen "verblasenen" Eindruck. Allein schon die Verdoppelung seit Weihnachten (Echoblase?) spricht Bände.

Wawidu wird sicherlich auch noch einige teuflische Särge und Diamanten im Chart finden. ;-)

 
Angehängte Grafik:
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56435 Postings, 5529 Tage Anti LemmingMal sehen,

 
  
    
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25.06.19 11:07
wie lange die mods die beiden letzten Posts stehen lassen. Nach etwaigem Löschungantrag kann man sie hier noch eine Weile einsehen:

https://www.ariva.de/board/meldungen.m  

56435 Postings, 5529 Tage Anti LemmingBullenfallen

 
  
    
25.06.19 12:27
These:

Es gibt keine Bullenfallen mehr, sondern nur noch Zentralbanker-Bärenfallen.

Realität:

Koste es, was es wolle.  

159 Postings, 70 Tage LarryKudlowZentralbankerbärenfallen

 
  
    
25.06.19 14:23
Und heute startet schon WIEDER die nächste  - natürlich intern von der FED koordinierte -  Lawine von öffentlichen Auftritten von den Notenbankern.  

Allerdings haben sie es jetzt schon sehr weit getrieben - deshalb gibt es momentan einem enorm guten Hedge für Short Positionen - nämlich Long Gold. Ist natürlich auch langfristiges Investment sehr gut.

Momentan steigt Gold gemeinsam mit den US-Indizes.

Ist der Ton der Notenbanker einheitlich dovish - steigt natürlich erstmal der Markt. Und Gold noch viel mehr.
Sollten die Notenbanker in den nächsten Wochen überraschenderweise in Reden hawkisch sein, fällt Gold natürlich wieder. Der Aktienmarkt würde aber fallen wie ein nasser Sack.  Ins Bodenlose vermutlich. ;)

Short SXP500-Long Gold ist also momentan sehr attraktiv.
 

159 Postings, 70 Tage LarryKudlowPowell um 19.00 Uhr (unserer Zeit)

 
  
    
25.06.19 16:47
Gestern hat der Notenbanker Kaplan einen Artikel für irgendeine Zeitung veröffentlicht,. Da stand wohl drin, dass es für Zinssenkungen noch zu früh wäre und man weiter "geduldig" sein solle.

Das hat aber den Markt nicht interessiert, denn Kaplan ist erst wieder 2021 oder so Voter im Komitee.  

Damit jedoch Jerome Powell gleich nicht auf ähnlich dumme Gedanken kommt, verkauft Wall Street schonmal etwas ab.
Powell hat ja schon öfters viel zu hawkish geäußert - das darf heute für die Wal Street auf gar keinen Fall passieren.  

Von "Geduld" will man gleich nichts hören - man will Taten sehen und wissen bis wohin die dann gehen. Gehen die Taten bis zur Nulllinie oder auch gerne weiter runter?

 

159 Postings, 70 Tage LarryKudlowPowell war so dovish wie noch nie

 
  
    
1
25.06.19 21:56

...und vor allem so klar in seinen Aussagen...der gute Mann ist ja nicht doof, der weiß auch das zu viel "Dovishness" zum Ausverkauf führen kann.



Ich frage mich wirklich, ob er das nicht vielleicht sogar extra gemacht hat - weil er die permanenten Attacken von Trump und den ständigen Druck der Wall Street bei lächerlichen 2,5 % Zinsen satt hat? 

Sogar ich war erstaunt wie klar Powell war....auch bei den Fragen zu "Normalisierung" und den Staatsschulden.

Die Antwort war, dass das vom Tisch ist und Schulden eh nur auf ganz lange Sicht problematisch sind. Momentan darf man nicht sparen. Natürlich weil alles soooo gut ist....*LOL`*


Aber meine Prognose scheint sich zu bestätigen - Ende des Jahres sind die Zinsen wieder bei null und QE ist wieder am Start. 


 

277 Postings, 371 Tage birkensaftKernaussagen (sinngemäß)

 
  
    
26.06.19 01:31
"Wir sind nicht Schuld, wenn das System zusammenbricht, Stabilität ist nicht unsere Aufgabe, sondern Preisstabilität und niedrige Arbeitslosenzahlen"

"Dieses mal ist es anders als in andern Marktzyklen (die ja eh schon lange her sind), außerdem ist das System resilienter" (so häufig wie Powell betont, dass das System resilient ist, kann man nur skeptisch werden)

"Ziel einer Zentralbank ist es früh einzugreifen. Wir werden der Situation entsprechend unsere Möglichkeiten nutzen."  

159 Postings, 70 Tage LarryKudlow@birkensaft

 
  
    
26.06.19 01:54

Ok, ich bin scheinbar nicht der einzige der das so aufgefasst hat. :D

"Normalisierung" und "BilanzsummenReduzierung" wurden zwar von dem Moderator erwähnt, Powell hat diese Begriffe - die immer in seinen Statements auftauchten - nicht einmal mehr wiederholt.



Dafür aber der geniale Satz:

"This Time is different"

Also bei dem Satz aus dem Mund des FED-Chefs sollten wirklich alle Warnsignale angehen
.



Also irgendwo im Finanzsystem  muss das Feuer schon am kräftig am lodern sein.  Sollte nicht mehr lange dauern bis jeder den Rauch sieht...und das der Flächenbrand dann wohl unvermeidbar ist,  dürfte nach dem Statement auch allen klar sein.

 

3504 Postings, 3255 Tage Murmeltierchenschaut euch

 
  
    
26.06.19 07:53
bitcoin an!  noch fragen?  

6010 Postings, 4396 Tage relaxed#137549

 
  
    
26.06.19 08:40
Ariva: 8 Mio Euro Umsatz, 90 Mitarbeiter
Kaufpreis: 7,5 Mio Euro

... ob da AL als "Ehrenamtlicher" mitgezählt wird ?

... und zu den Zahlen kann sich der Arivaner seinen Teil denken.
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Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

15871 Postings, 2032 Tage Galearisdie Rezession in den vergammelten Staaten

 
  
    
26.06.19 08:45
ist wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten.
Baby Bear begann 2018 jetzt kommt nach kurzer Rally Mama Bear und dann der Grizzly Papa Bear ab 2020. Es wird richtig grob für die da drüben.  

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  6 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: Andreas S., Drattle, iBroker, Instanz, MM41, Shenandoah