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Spieltaganalyse und Kaderdiskussion

Seite 1 von 607
neuester Beitrag: 23.05.19 07:56
eröffnet am: 25.08.13 11:43 von: cyrus_own Anzahl Beiträge: 15172
neuester Beitrag: 23.05.19 07:56 von: nba1232 Leser gesamt: 1722211
davon Heute: 458
bewertet mit 20 Sternen

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619 Postings, 3112 Tage cyrus_ownSpieltaganalyse und Kaderdiskussion

 
  
    
20
25.08.13 11:43

So ihr Lieben,

um nicht nur zu speziell auf die finanziellen Dinge zu schauen, hier die Möglichkeit sich über die vergangenen/anstehenden Spieltage auszutauschen.
Eure Meinung, Eindrücke und Emotionen zu den Spielen des BVB`s sind hier gefragt.

Desweiteren soll auch der Kader, sowie die Aufstellung und zukünftige Kaderplanung im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

Ich würde mich über rege Teilnahme sehr freuen ;)
Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 23.08.14 13:50
Aktion: Forumswechsel
Kommentar: Falsches Forum

 

 
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15146 Postings ausgeblendet.

94752 Postings, 7009 Tage KatjuschaIch fand ja nicht mal Brandt gut, aber für 25 Mio

 
  
    
21.05.19 19:52
kann man das sicherlich machen. Er ist jung, kann zudem als 10er auch mal Reus ersetzen, wenn der ausfällt. Und zu dem Preis kriegt man heutzutage einfach nichts besseres, auch wenn ich nicht vollends von ihm überzeugt bin. Da ist Havertz schon ein ganz anderes Kaliber, aber den wird man auf absehbare Zeit nicht mehr unter 80 Mio kriegen. Wieso soll Brandt große Handgelder bekommen? Die AK ist ja bestätigt, und ich hab den Eindruck er will unbedingt zum BVB. Also wenn da noch 3-4 Mio extra geflossen sind, sollte das doch reichen.

Schulz ist sicherlich auch okay, aber schon komisch, dass man einen etwas besseren und etwas jüngeren "Schmelzer" nun als den großen Fortschritt betrachtet. Aber gut, gute Außenverteidiger sind halt rar gesät.

Bei Hazard mal abwarten, was er kostet. Normalerweise ist der BVB in einer guten Verhandlungsposition. Man braucht ihn nicht zwingend, und er hat nur ein Jahr Restvertrag in Gladbach. Die müssten als dem BVB eher entgegen kommen als umgekehrt. Es sei denn es gibt genug andere Interessenten. Kann ich mir für 40 Mio aber nicht vorstellen. Wenn der BVB 25-30 Mio zahlt, ist alles okay. Ansonsten wäre es aus meiner Sicht kein gutes Geschäft, zumal man eher auf anderen Positionen nachlegen sollte. Noch ein starker, etwas erfahrener Verteidiger, und dazu der etwas robustere, größere 9er in der Spitze.
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the harder we fight the higher the wall

757 Postings, 1057 Tage MisterTurtlebei Hazard würde ich

 
  
    
22.05.19 07:41
gar nicht mehr groß zum Verhandeln auf Gladbach zugehen. Ihr habt unser Angebot, überlegt euch, ob ihr es annehmen wollt oder nicht. Diesse Angebot wären bei mir eher 15 Mio ohne Bonus, ich kann auch dieses eine Jahr warten. Man kann auch über einen Tausch gegen Philipp nachdenken undein paar Taler dazu legen. Aber eben keine großen Summen, das gibt der Vertrag nicht her.

Auf der Abgebeseite fehlen bei den Aufzählungen noch Dahoud und Weigl, wenn ich die nicht überlesen habe und JBL, der braucht einfach zu viel Platz zum arbeiten, den bekommt er beim BVB nicht.

Morey ist auf jeden Fall ein Glückstreffer. Brand ist nicht verkehrt (wobei man antürlich die Zahlen beisammen haben müsste, um das komplett zu beurteilen) und bei Schulz hat auch Hoffenheim gut verdient.

Gibt die Jugend eigentlich noch was her? Einen AV dazu holen ist ja recht wenig. Andererseits hat man jetzt so viele IVs geholt, dass man auf Dreierkette spekulieren könnte. Dann wären die Avs nicht nötig, bzw. jedenfalls sehr offensive AVs aufzustellen. Das spielt Hakimi in die Karten, aber der ist ja vermutlich nur noch dieses eine Jahr da.
 

890 Postings, 6566 Tage aramedDahoud hast du überlesen

 
  
    
22.05.19 10:19
Ich wünsche mir, dass er gehen muss. Klar ist er noch jung, aber ich glaube nicht, dass er sich unter Favre durchsetzen kann. Er sollte es woanders probieren. Er kann sich noch entwickeln.
Weigl darf nicht weg. Ich bin ein Fan  seiner Spielanlage und somit nicht objektiv. ;-)

Über JBL muss man eigentlich auch nachdenken, da hast du mMn vollkommen recht.

Anbei: schon lustig, wie der kurs steigt. Bin letzte woche eingestiegen und halte bis in den frühwinter.  

113 Postings, 163 Tage uno21naja......dahoud is irre......kostet nur nerven de

 
  
    
22.05.19 11:28
r typ- weit weg..damit !

bei hazar.......naja................könnte auch schürrle 2 werden !........das war der diese saison gespielt hat zumeist war auch nicht berauschend !!!!!  

890 Postings, 6566 Tage aramedIch ahne nun, dass sancho gehen wird

 
  
    
22.05.19 11:55
Kurs dann zweistellig.  

890 Postings, 6566 Tage aramedUnd hoffe das gegenteil

 
  
    
22.05.19 11:56

94752 Postings, 7009 Tage Katjuschawieso sollte Sancho gehen?

 
  
    
22.05.19 12:32
Bisher hat man nur für Pulisic Hazard geholt. Und Brandt, der die Breite des Kaders verstärkt, insbesondere wenn Reus mal auf der 10 ausfällt. Offensiv bräuchte man jetzt noch einen größeren Mittelstürmer. Sancho gehen zu lassen, wäre schon merkwürdig, es sei denn jemand bietet über 150 Mio ?.

Defensiv mal abwarten, ob noch jemand geht, aber zumindest einen starken, erfahrenen Verteidiger zu holen, wäre vielleicht nicht schlecht. Um das zu finanzieren, müssten aber sicher noch ein paar Spieler gehen. Und das ist ja auch sehr wahrscheinlich. Im Kader stehen als mögliche Abgänge noch Rode, Schürrle, Toprak, Schmelzer, Phillip, Dahoud, Guerreiro, Weigl. Für manche davon kriegt man sicherlich kaum noch Kohle, aber lass mal entweder Weigl oder Guerreiro gehen, dazu dann Rode, Phillip und Schürrle, dann kriegt man für die 4 Spieler zusammen sicherlich 40-50 Mio ?.  
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890 Postings, 6566 Tage aramedwär schön, wenn so kommen würde wie du das vorschl

 
  
    
22.05.19 14:28
ägst, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass da schon ein sattes angebot vorliegt.

anbei: auch nicht schön, aber teilweise wahr
https://www.zeit.de/sport/2019-05/...terschaft-europapokal-vergleich/  

1318 Postings, 730 Tage HamBurchDortmund will´s wissen...

 
  
    
22.05.19 17:23
da geht ja einiges an Kohle raus:

Nico Schulz -  25,5 Mio
Hazard  -  25-26 Mio  +  4Mio (evtl. Nachzahlungen)
Paco Alcacer  -  21 Mio
Julian Brandt  - 25 Mio

Da muß auf der Abgabeseite aber noch der eine oder andere Rubel rollen.

 

986 Postings, 693 Tage H. BoschAusgezeichnete Transfers

 
  
    
22.05.19 18:01
Zumindest auf der Einkaufsseite.
25 Mio. ? für Hazard (+geschätze 5Mio.o/t)
25 Mio. für Brandt
27 Mio. für Schulz
0 Mio. für Morey

Weigl und Gueirrero müssen gehalten werden. Perfekt als Backup.
Bei Doppel-Dreifachbelastung brauchen wir auch soliden Ersatz.

Dahoud die Pfeife kann weg. Philipp ist auch zu viel.


 

94752 Postings, 7009 Tage Katjuschaich glaub, entweder Weigl oder Guerreiro geht

 
  
    
22.05.19 18:11
Sonst hätte man auf der Kaufseite nicht so zugeschlagen. Wahrscheinlich kennt man schon den ein oder anderen Abgang, aber zögert noch, je nachdem wie die Sache steuerlich aussieht. Manchmal wartet man ja deshalb bis zum 1.Juli zur Verkündung. Gab ja um beide auch immer mal wieder Gerüchte.

Na mal sehen. Dahoud wird vermutlich nur dann gehen, wenn Weigl bleibt. Geht Weigl, wird man Dahoud noch als Backup hinter Witsel und Delaney sehen, zumal Dahoud ja so ein kleiner Liebling von Favre ist. Davor ist ja jetzt Brandt offensiver dabei. Da Pulisic gegangen ist, wird man glaub ich keinen der Offensivspieler abgeben, es sei denn Brun-Larsen sieht für sich keine Perspektive in dem Kader und wird deshalb verliehen.

Ich bin ja vor allem gespannt was aus Gomez wird. Ich halte viel von ihm, aber Favre scheint bisher nicht mit ich zu planen. An sich ist der Kader in Offensive und Mittelfeld stark besetzt, auch in der Breite (abgesehen von dem anderen Typus Stoßstürmer). Man muss jetzt nur mal Qualität und Konstanz in die Defensive bekommen. Die ganzen Gegentore nach individuellen Fehlern in der Rückrunde haben letztlich den Titel gekostet. So oft wie man geführt hat und dann nach 2:0 oder gar 3:0 noch den Sieg verspielt hat, weil es hinten bei hohen Bällen oder Schnittstellenpässen lichterloh gebrannt hat, das geht auf keine Kuhhaut. Ein Teil davon lag sicher daran, dass sich keine Abwehrkette mal einspielen konnte, da immer Leute verletzt gefehlt haben. Teilweise fehlte da aber auch individuelle Qualität.
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8289 Postings, 3034 Tage halbgotttaramed

 
  
    
22.05.19 18:13
verstehe worauf Du hinauswillst. Nämlich woher man das viele Geld für die Transferausgaben nimmt, die Pulisic Kohle ist längst verbraucht und die Einnahmen aus dem 4. Quartal sind bedingt durch das frühe Ausscheiden in beiden KO Wettbewerben bescheiden, auch weil die Kaderkosten sehr hoch sind, operativ ohne Transfereinnahmen ist man nicht profitabel, da müssten ganz andere sportl. Erfolge herhalten.

Aber ein Sancho Transfer wird definitiv nicht stattfinden. Das macht weder sportl. noch finanziell irgendeinen Sinn. Geht auch gar nicht darum, was wir nun gut oder schlecht finden, oder sinnvoll oder wahrscheinlich. Du kannst Dir einfach die Wettquoten für einen Sancho Wechsel anschauen, diese findest Du bei betfair:

Jadon Sancho wechselt zu Man.Utd. die Quote liegt bei 7.
Also sehr unwahrscheinlich. Nur mal zum Vergleich, die Quote für einen Dembele Wechsel lag damals bei 1,3 teilweise sogar besser, manchmal schlechter, aber eben DEUTLICH geringer, als die jetzige Quote für Sancho. Milinkovic-Savic wechselt zu Juventus, die Quote dafür liegt bei 1,12. Ist nach zahlreichen Quellen sehr wahrscheinlich, genau umgekehrt bei Sancho, die Aussagen der BVB Verantwortlichen waren sehr eindeutig.

So einen phantastischen Spieler sollte BVB so lange wie irgend möglich halten. Wenn BVB eine höhere faire Bewertung verdienen sollte, dann nur, weil sie zu den Top 10 in Europa gehören, das gelingt am besten, wenn man die besten Spieler behält.
 

8289 Postings, 3034 Tage halbgotttTransfereinnahmen

 
  
    
22.05.19 18:20
durch Einnahmen für  Weigl und einige andere, können die hohen Ausgaben kaum finanziert werden.

Was für die zu kaufenden Spieler auf den Tisch gelegt werden muss, ist netto. Bei Verkäufen hingegen muss man berücksichtigen, daß es sich um Bruttobeträge handelt, bleibt nur gut die Hälfte oder zwei Drittel übrig (laut Watzke).

Zudem ist die Nachrichtenlage bei möglichen Transferverläufen viel zu dünn. Paris St. Germain wurde oft genannt, aber für Weigl wollten sie nur 25 Mio zahlen, danach sogar noch nicht mal das, weil es wg. financial fairplay nicht möglich wäre, sie wollten ihn leihen, BVB hatte abgelehnt.  

94752 Postings, 7009 Tage Katjuschamir ist weiterhin nicht klar wieso der BVB sich

 
  
    
22.05.19 18:24
das angeblich nicht leisten kann.

Dafür braucht es doch keinen Sancho-Wechsel.

Geht entweder Weigl oder Guerreiro für 30 Mio ?, dazu noch 3-4 "kleinere" Abgänge (Kader ist eh zu breit) für zusammen 15 Mio ?, hat man 45 Mio plus den noch vorhandenen Cash, um sich sogar noch einen weitere Qualitätsspieler für 20-30 Mio  zu kaufen. Der BVB muss doch nicht ständig Cash in der Bilanz mit sich rumschleppen.
Und was die Kaderkosten angeht, muss man halt 3-4 Spieler von der Liste bekommen. Mit Götze führt man zudem ja bereits Gespräche hinsichtlich Gehaltkürzung. Und der umgestaltete Sportfive-Deal bringt ab 2020 dann ja auch nochmal zusätzlichen Polster pro Jahr. In Q1 fließen ja zudem auch wichtige Einnahmen innerhalb des Geschäftsjahres. Da kann man also auch mal etwas 1-2 Monate vorfinanzieren.

Ich glaub jedenfalls, Watzke wird bei seinem grundsätzlichen Credo "keine neuen Schulden für sportlichen Erfolg" bleiben, aber übergangsweise sieht das sicherlich für einzelne Quartale/Halbjahre anders aus.  
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890 Postings, 6566 Tage aramed@halbgottt

 
  
    
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22.05.19 18:59
ich habe mir gerade deine analyse zum BVB aus dem anderen thread durchgelesen. wirklich teilweise sehr interessant. wenn man die ersten absätze so liest, könnte man sich wünschen, dass du die letzten jahre manager beim BVB hättest sein sollen. allerdings wäre es dann auch nicht so gekommen, wie du das lieber gesehen hättest. Das Leben ist kein Wunschkonzert, man kann nicht alles steuern ....

der Punkt mit der KE klingt plausibel (für einen Finanzlaien wie mich). Dann bräuchtes es fix keinen Sancho-Wechsel.  Der BVB muss in Zukunft wirklich öfter Qualität halten. Die Transferpolitik zerfranzt sich sonst immer mehr. Es werden langsam zu viele Käufe/Verkäufe/Leihen. Das tut auf Dauer keiner Mannschaft gut. Ein wenig Konstanz ist von nöten.

Und ja, bei Favre gehe ich mit dir. Anfangs der Saison wusste ich relativ wenig über seine Spielphilosophie und habe hier gefragt, worauf ich einige Artikel (11Freunde, usw.) von euch bekam.
Über den Saisonverlauf wurde trotz der Erfolge meine Stimmung zu Favre immer schlechter, da ich seine inhaltlosen Aussagen und seine gespielte, kindische Unwissenheit vor dem Mikro kaum mehr ertragen konnte. Teile der Mannschaft muss es genau so gehen, seine Art nervt.

Genau wie Kovac einige Bayern-Spieler nervt.

Favre macht Spieler auch nicht besser als andere Trainer das könnten. In der Rückrunde sahen fast alle schlechter aus.
Trotzdem wird Favre natürlich bleiben. Der 2.Platz ist das Ziel, der Gegner wird Leipzig sein. Meister wird die nächsten Jahre der FCB, außer es geschieht ein Wunder in Leipzig.

Letzte Frage: Wenn eine KE ausgerufen wird, geht dann der Kurs gewöhnlich schnell oder langsam zurück?
 

94752 Postings, 7009 Tage Katjuschawenn eine KE ausgerufen wird

 
  
    
22.05.19 19:10
"gewöhnlich" ist so ne Sache, da es beim BVB nicht allzu häufig KEs gibt, sie aber seit Jahren ständig in der Diskussion sind, weil der BVB sie angeblich dringend braucht.

aber mal ab davon was ich davon halte, ist deine Frage schwer zu beantworten, weil es kaum eine Vergleichsmöglichkeit gibt. Bei der einzigen KE in den letzten 10-15 Jahren hat man die ja vorgenommen, weil auch seitens der Zeichner ein großes Interesse bei damals 2014 Kursen von 5 ? bestand. Wie also der Kurs reagiert, und ob es überhaupt eine größere KE gibt, hängt also auch von der Nachfrage der Zeichner ab. Damals hing die KE ja mit dem Einstieg von Sponsoren zusammen, weshalb die KE erstmal auch nicht negativ aufgenommen wurde. Einige Wochen später gings dann runter,, aber man kann schlecht sagen, ob das angehalten hätte, wenn nicht der sportliche Absturz Ende 2014 dazu gekommen wäre. Daher kann dir kein Mensch sagen, ob eine KE zu Kursverlusten führen würde. Hängt vom Preis ab, davon ob der Einstieg wieder an einen Sponsorendeal gekoppelt ist, davon wie die sportliche Lage in der kommenden Saison aussieht, etc... Nicht voraussehbar.  
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94752 Postings, 7009 Tage Katjuschahalbottt, auch unter Berücksichtigung der Steuern

 
  
    
22.05.19 19:18
ist keine KE oder ein Sancho-Verkauf zwingend notwendig. Zumal man Steuern auch vermeiden kann, wie du selbst oft genug festgestellt hast als du noch dick investiert warst. Jetzt rätst du seit knapp 18 Monaten vom Einstieg ab, sogar als der Kurs bei 5 ? stand. Mir echt unklar. Kann natürlich trotzdem sein, dass es eine KE geben wird. Bei Kursen von rund 10 ? wäre das sogar ziemlich clever vom Vorstand.

Ich kann mich nur wiederholen. Die Bewertung des BVB und anderer Fußballvereine hängt nicht allein an ihrer fundamentalen Bewertung. Du bewertest das Thema (vor allem die Kaderkosten) völlig über. Solange der BVB keine riesigen Verluste macht, die dazu führen, dass man hohe Schulden aufnehmen muss, wird sich der Markt eher auf das grundsätzliche Wachstum und den sportlichen Erfolg konzentrieren, vielleicht noch auf Substanzwerte, die du ja ebenso jahrelang auf 10-11 ? pro Aktie geschätzt hast.

Ich bin ja aktuell nicht mehr beim BVB investiert, weil mir bei leicht zweistelligen Kursen das Potenzial ausgereizt erscheint. Aber dennoch seh ich die sportliche Markstellung des BVB. Die ist schlicht hervorragend, auch wegen Fans und Stadion, und natürlich wegen Spielern wie Sancho und Reus. All das bringt Aufmerksamkeit und Anerkennung. Für mich die wichtigste "Währung" bei einer Fußballaktie.
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3451 Postings, 1078 Tage nba1232Katjusch

 
  
    
22.05.19 19:39
Wow exakt meine Meinung

Wenn der BVB nächstes Jahr auch um den Titel mitspielt in der Cl sich gut verkauft .... Ist es egal ob man eine negativen Transfersommer hatte  

8289 Postings, 3034 Tage halbgottt@katjuscha

 
  
    
22.05.19 19:46

Ich habe hier bei diesen postings nirgends von einem Kauf abgeraten, das ist völlig frei von Dir phantasiert. Auch damals bei 5 Euro habe ich nicht vom Kauf abgeraten, ich hielt andere Aktien für aussichtsreicher. Lazio ging direkt und sehr schnell +60% hoch, dann runter, dann wieder +50% hoch und nun kommt der Milinkovic Transfer mit 100 Mio Einnahmen und richtig genialen Wettquoten dafür.
Was ich bei dem Ganzen gut oder nicht gut getradet hatte, ist eine völlig andere Sache, hat damit nichts zu tun. Bei anderen Aktien gibt es eine viel höhere Volatilität, nicht nur bei Lazio, auch bei Juve. Die sind seit Jahresbeginn +35% gestiegen, bzw seit dem CL Aus gegen Ajax  +22% und seit 12 Monaten +135%

Ajax hat auch ein  sehr sehr gute Performance. Langfristig finde ich einige andere Fussballaktien eben interessanter, das ist alles.

Es ging JETZT bei der BVB Aktie gar nicht um Kauf/Verkauf. Ich habe auch nirgends ständig eine Kapitalerhöhung für notwendig gehalten, das war auch bei anderen fast nie irgendein Thema. sehr sehr sehr wenige Ausnahmen. Die mögliche Kapitalerhöhung ist genau in der jetzigen Saison ein Thema und eben auch nur da.

Deine völlige Fehlinterpretation darüber, was ich angeblich jahrelang geschrieben hätte, geht auch auf keine Kuhhaut. Nirgends wurde von mir jahrelang ein Kursziel von 10-11 Euro ausgerufen, völlig frei erfunden von Dir. Das Kursziel 10-11 Euro könnte hier demnächst zum Thema werden, aber natürlich nicht vor Jahren.

Deine immer gleiche These, Fundamentalbewertung wäre gar nicht vonnöten, hast Du hier wahrhaft oft genug vorgetragen, wenn Dir meine Thesen nicht gefallen, stell mich doch einfach auf ignore, das würde uns weitere 1000 postings zum Thema ersparen? Der Punkt ist, daß Du im gleichen Atemzug ständig selber fundamental argumentierst, dabei aber völlig hanebüchen.

Erst behauptest Du 100 mal man könne sich von den Pulisic Millionen alles mögliche kaufen, obwohl längst klar ist, daß diese längst weg sind. Und jetzt machst Du mit diesen "Fundamental" Betrachtungen einfach weiter. Man könne für 45 Mio Spieler verkaufen und hätte zusammen mit den 15 Mio Cash daher genügend Geld, es ist abenteuerlicher Unsinn. Von den 15 Mio Cash wird einiges verbraucht, weil man im operativem Geschäft nicht mehr profitabel wirtschaftet, bei 45 Mio Transfereinnahmen bliebe höchstens zwei Drittel übrig. Egal wie man es hochrechnet, die Frage ist völlig berechtigt, woher das Geld für die Käufe kommen soll.
 

8289 Postings, 3034 Tage halbgottt@nba1232

 
  
    
22.05.19 19:51
ist eben nicht egal. BVB könnte sich theoretisch verschulden, es wäre überhaupt kein Problem, machen etliche Fussballvereine und macht bei sehr großem Wachstum auch Sinn. BVB wird sich aber nicht verschulden, das haben sie selber eine Million mal kommuniziert. Folglich ist die Frage, woher das Geld kommt. Vielleicht bekommen sie ganz viel Geld durch einen neuen Puma Vertrag, oder durch eine Kapitalerhöhung, oder durch super tolle Transfereinnahmen und dann wäre das alles zu finanzieren.

Aber eine Diskussion im Keim zu ersticken, es wäre ja sowieso genügend Geld da, Brutto Transfereinnahmen ständig mit Netto Einnahmen verwechseln und dann auch noch behaupten, Fundamentalanalysen würden nichts bringen, das ist halt törrichter Unsinn.  

8289 Postings, 3034 Tage halbgottt@aramed

 
  
    
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22.05.19 20:44

Eine Kapitalerhöhung könnte durchaus für steigende Kurse sorgen. Das reflexartige Kontern von Katjuscha auf Dinge, die ich gar nicht geschrieben hatte, sorgt für Verwirrung. Fakt ist, bei der letzten fetten 50% Kapitalerhöhung stieg der Aktienkurs mitten in der Sommerpause von 3,80 bis 5,199 macht fette +37% in der Sommerpause ohne ein einziges Spiel. Ich hatte das damals eher beführwortet und bin auch jetzt kein Gegner davon. Eine leicht deutlichere Kursentwicklung in der Sommerpause gab es einzig bei den Shorteindeckungen von BlackRock.

Etliche institutionelle Anleger sind bei der damaligen Kapitalerhöhung genau deswegen eingestiegen und in der heutigen Situation kann  man teilweise ähnliches bestaunen, Goldman Sachs z.B. kaufte  im März 700.000 Stück

Wer jetzt gerade kauft wissen wir natürlich nicht, das wird einem immer erst Monate später mitgeteilt. Könnte aber eine ähnliche Situation vorliegen wie damals.

Eine Kapitalerhöhung heute wäre natürlich wesentlich kleiner, 50% sind gar nicht genehmigt, es könnte also sein, daß Puma unter Ausschluss der Bezugsrechte für Altaktionäre den jetzigen 5% Anteil anlässlich einer Vertragsverlängerung erhöht, z.B. auf 10% oder 15%. Es wäre eine feine Sache, so oder so.

Die Frage, inwieweit es langfristig dem Aktienkurs nützen würde, ist eine ganz andere Sache. In der jetzigen Situation kann man  das aber einfach laufen lassen.

Was Du zum ggü liegendem posting schreibst, ein guter Manager wäre ich mit Sicherheit nicht. Eine Sache zu analysieren oder eine Sache zu machen, sind zwei paar verschiedene Schuhe. Ich vergleiche jetzt mal sehr grob vier verschiedene Modelle

BVB

Phase 1: Sanierung, sparen, schuldenfrei, die Grundbedingung für nachhaltigen sportl. Erfolg. Ansonsten müsste man Spieler notverkaufen, wenn es mal sportl. nicht läuft und eine überraschende Meisterschaft mit limitierten Spielern wie Großkreutz und Schmelzer wäre ein One Hit Wonder gewesen, meinetwegen  auch für zwei Jahre, also ähnliches Schicksal wie die vielen anderen Meister neben Bayern. Natürlich war die niedrige Personalkostenquote und alles was dazu gehört enorm wichtig, definitiv. Man kann sich ja anschauen wo die Ex-Meister Kaiserslautern, Stuttgart, Bremen jetzt rumturnen, aber auch Schalke, die jahrelang immer wieder CL spielten, aber wg der hohen Schulden und zu hohen Personalkostenquote Spieler verkaufen mussten, dazu wurden sie von den Banken gezwungen.

Phase 2: nach erfolgter Sanierung Erhöhung des Risikos um sportlich besser angreifen zu können. Also Erhöhung der Personalkostenquote, Abschreibungsquote usw. was zur unmittelbaren Folge hat, daß man bei sportl. eher durchwachsenem Abschneiden nicht mehr profitabel ist, was Transfereinnahmen zur Folge haben muss. An dem Punkt hätte man sich auch anders verhalten können, man hätte die Phase 1 länger laufen lassen können. Das Management war bei Käufen von saubilligen Spielern sehr erfolgreich, bei den Käufen von deutlich teureren aber nur noch bedingt. Sind zwei verschiedene Dinge, ob man sehr junge und billige Spieler aus dem Ausland holt, oder aber auf etablierte Spieler aus der Bundesliga setzen will.

In jedem Fall wurde diese Form des Wachstums nur durch die 50% Kapitalerhöhung möglich.

Lazio

Die befinden sich weiterhin in der Phase 1, also Sanierungsphase. 100 Mio Steuerschulden wurden abgebaut und der Kaderwert von 75 Mio auf 300 Mio erhöht. Aber das Risiko wurde nie erhöht, rein sportl dürfte es also auch weiterhin sehr lange dauern und wo man mit so einem Verhalten letztlich landet, ist die Frage. Fakt ist aber, daß das oben beschriebene Wachstum gänzlich ohne Kapitalerhöhung oder Investitionen von außen zustande kam. Fakt ist weiterhin, daß man letzten Sommer einige hochkarätige Transferanfragen einfach kategorisch ausschloss, bzw. mit utopischen Forderungen konterte. Also ein winziger Verein, der am langen Ende darauf aus ist, sich leisten zu können auf jegliche Verkäufe seiner besten Spieler zu verzichten? Wird das langfristig klappen? Man wird sehen, es ist aber auf jeden Fall ein anderes Konzept

Juve

Man ist der ital. Branchenführer und hat eine überragende Marktstellung. Man kann es sich leisten bei Höchstschulden das Risiko zu erhöhen, bedingt durch die sportl. Dominanz ist das Risiko aber nicht sonderlich hoch. Ziel ist es, die CL zu gewinnen. Ein Top 5 Verein in Europa, dürfte locker 2 Mrd wert  sein, BVB ist ein Top 15 Verein. BVB Ziel sollte es sein, zu den Top 10 zu gehören, aber der Vorsprung von Juve im europäischen Abschneiden ist erst mal gewaltig. Durch irrsinnige Investitionen setzt Juve alles dran, diesen zu halten oder gar auszubauen. Für den Aktienkurs ist es definitiv sehr spannend, er lief lange seitwärts bei 0,20 und konnte sich zwischenzeitlich verneunfachen. Damit die weitaus  beste Performance aller Fussballaktien.

Ajax

Wiederum völlig anderes Konzept. Hier muss nichts mehr saniert werden, der Verein ist gesund und hat keine Nettoschulden. Sie bilden den Großteil der Spieler selber aus, es fallen keine Ablösesummen an. Seit 1983 (!!!) spielt in jeder Startaufstellung immer mindestens ein Spieler aus der Ajax Jugendakademie. Im CL Halbfinale standen auf beiden Seiten (natürlich auch Tottenham) insgesamt 8 Spieler (!!!) die in der Ajax Jugendakademie waren. Probleme gibt es natürlich auch, nicht nur, daß ständiges Verkaufen von zu erfolgreichen Spielern durch hohe Gebote quasi erzwungen wurden, durch das ständig Nachwachsen von neuen Talenten ist es teilweise sogar erwünscht, weil sonst die eigenen neuen Spieler nicht zum Zuge kommen, dafür wurden sie aber ausgebildet.

Wenn man aber nachhaltigen Erfolg haben will, sollten Spieler länger zusammen bleiben können. Dazu die Probleme der winzigen TV Einnahmen in der Liga, unter 10 Mio bekommt Ajax, BVB bekommt 65 Mio, Tottenham 200 Mio.

Aber aus Sicht der Aktionäre hat das alles auch gewisse Vorteile, Ajax gehört zu den 9 renditestärksten Vereinen in Europa und das dürfte sich jetzt sogar  deutlich verbessern. Probleme durch die Ligazugehörigkeit werden durch die CL und EL Reformen deutlich kleiner, am langen Ende werden die Topvereine das meiste Geld nur noch international verdienen und Ajax würde nach derzeitiger Quellenlage auf jeden Fall dazu gehören.




 

986 Postings, 693 Tage H. BoschSehr gute Analysen

 
  
    
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22.05.19 22:34
von aramed, halbgott und Katjuscha.
Gute Argumente von euch. Sehr informativ.

Es ist durchaus zu hinterfragen wie alles ohne Verkäufe u. ?Schulden?  zu finanzieren ist.
Von den Gehältern ganz zu schweigen. Handgelder ebenfalls.

Sancho Verkauf wäre momentan  einfach unlogisch.
Oder was eine Möglichkeit wäre, Verkauf jetzt mit anschließender Leihe, wie bei Pulisic.
100-150 Mio. müssten ohne weiteres drin sein.

Das Team an sich, auch wenn es wieder mal die Neuzugänge integrieren muss, hat mit
diesen Transfers absolut eine Chance gegen Bayern mitzuhalten u. international die Großen
zu ärgern. Hazard wird in diesem Team besser werden und seine Qualität abrufen.
Schulz u. Brandt zwei deutsche Nationalspieler mit riesigem Potential. Wichtig ist auch, dass
mal wieder mehr auf die Nationalität geachtet wurde, bei einem deutschen Verein.

Die einzige Sorge bzw. Unbekannte in der Gleichung ist Favre.
Wird er das Team führen, lenken, verbessern, einstellen können um das ganze Potential
abzurufen?! Ich denke, er hat es nicht mehr in der Hand. Die Fehler im Abwehrverhalten und
Einstellung bei Titelspielen zeigte, dass Favre es nicht mehr schafft das Team in den richtigen
Rhythmus zu bringen. Das sind eklatante Trainingsversäumnisse.

Sieht man im ersten Spiel der neuen Saison keine Verbesserung, ist er im Winter weg.
Die nächsten Millionen sollten für Adi Hütter, dem Trainer des Jahres, ausgegeben werden. :)



 

453 Postings, 2804 Tage primärsonhazard

 
  
    
23.05.19 07:29
kostet laut kicker 25 mio.
geht ja noch !  

3451 Postings, 1078 Tage nba1232Favre

 
  
    
23.05.19 07:56
Völlig unumstritten
Er hat es geschafft aus einer wilden Truppe ein Titelaspiranten zu kreieren.

Wenn die Abwehr nun auch durch Schulz verbessert wird ist das eine tolle Sache.

Ich glaube an BVB Meister 2020  

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