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Indexzertifikate sind die wahren Schnäppchen

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neuester Beitrag: 02.08.01 15:45
eröffnet am: 01.08.01 14:27 von: index Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 02.08.01 15:45 von: Seth Gecko Leser gesamt: 2697
davon Heute: 1
bewertet mit 2 Sternen

1125 Postings, 6934 Tage indexIndexzertifikate sind die wahren Schnäppchen

 
  
    
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01.08.01 14:27
Indexzertifikate sind die wahren Schnäppchen
Von Rüdiger Spann

Kein Ausgabeaufschlag, keine Verwaltungsgebühr: Banken sprechen nur ungern über diese Alternative zu Indexfonds.

Besser abschneiden als der Dax? Kein Problem: In den letzten anderthalb Jahren hat das jeder Sparbuchinhaber geschafft. Die meisten der hoch bezahlten Fondsmanager hingegen haben nicht mal die Benchmark geschlagen, an der sie sich messen lassen. Wenn es schon so schwer ist, einen Index zu überholen, liegt es nahe, ihn wenigstens nicht enteilen zu lassen: durch Indexfonds. Die werden zwar nie besser abschneiden als der Index, aber auch nur marginal schlechter (zum Beispiel wegen der Gebühren, die anfallen, wenn sich die Zusammenstellung des Index ändert und deshalb Aktienpositionen ausgetauscht werden müssen).


Vernunft-Investment


Seit elf Jahren gibt es in Deutschland noch ein weiteres Anlagemedium für Investoren, die den Kräften der Märkte mehr vertrauen als dem Geschick eines Fondsmanagers. Mit Indexzertifikaten setzt man auf die Performance eines Gesamtmarktes, der durch einen Index repräsentiert wird. Diese Papiere vollziehen die Entwicklung des Dax, des S&P 500, des EuroStoxx 50 oder eines anderen Börsenbarometers punktgenau nach. Die meisten Zertifikate repräsentieren ein Zehntel oder ein Hundertstel des jeweiligen Index. Steht der Dax zum Beispiel bei 5800 Punkten, dann kostet ein solches Papier 580 beziehungsweise 58 Euro. Steigt er auf 6000 Punkte, so klettern die Kurse der Zertifikate auf 600 und 60 Euro. Es handelt sich also um ein vernünftiges Produkt für Anleger, die in Aktien investieren wollen, ohne sich selbst um die Auswahl kümmern oder jemand anderen für diese Arbeit bezahlen zu müssen.


Bis vor kurzem gab es allerdings den Nachteil, dass es sich formal um Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten handelte, die eine begrenzte Laufzeit aufwiesen. Der Anleger konnte also nicht sicher sein, nach Ablauf dieser Laufzeit wieder in ein analoges Finanzprodukt investieren zu können, und er musste damit rechnen, dass bei der Wiederanlage erneut Gebühren anfallen.



Breites Angebot


Im September 2000 kamen erstmals Indexzertifikate mit unbegrenzter Laufzeit auf den Markt. Vorreiter war die niederländische Großbank ABN Amro. Viele andere Emittenten haben inzwischen nachgezogen. Überhaupt ist das Angebot breiter geworden: Gab es früher nur Zertifikate auf die meistbeachteten Indizes, so stehen heute auch zahlreiche Themenzertifikate zur Auswahl. Sie eignen sich für Anleger, die nicht auf den Gesamtmarkt, sondern auf die Entwicklung bestimmter Branchen setzen möchten. Zudem gibt es seit dem vergangenen Jahr in Deutschland auch Index-aktien. Im Gegensatz zu Index-zertifikaten sind diese Titel, auch "Exchange Traded Funds" (ETF) genannt, von der Konstruktion her Aktienfonds mit unbegrenzter Laufzeit. Die Auswahl ist noch nicht sehr groß: nur etwa 20 Indexaktien werden derzeit in Deutschland gehandelt.



Wenig Publicity


Trotz ihrer Vorteile spielen Indextitel im Bewusstsein hiesiger Anleger kaum eine Rolle. Noch immer wissen erstaunlich viele Investoren gar nicht, dass es solche Papiere gibt und was es damit auf sich hat. Das kommt nicht von ungefähr, denn diese Titel genießen wenig Publicity. Nach wie vor verkaufen die Banken lieber Fonds - vorzugsweise hauseigene - als Indexzertifikate oder ETFs. Schließlich lassen sich beim Vertrieb von Fondsanteilen lukrative Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren erwirtschaften. Kein Wunder also, dass der Privatanleger nicht damit rechnen darf, der Banker seines Vertrauens werde ihm ausgerechnet Indextitel zum Kauf empfehlen.


Eine allgemeine Empfehlung ist hier auch schlecht möglich, denn die Attraktivität von Indextiteln für den Einzelanleger hängt von dessen individuellen Eigenschaften ab. Wer eine weit überdurchschnittliche Performance anstrebt, wird diese Papiere links liegen lassen. Für den typischen Fondsanleger sind Indexzertifikate und ETFs aber in der Tat eine interessante Alternative - wenn er sich damit abfindet, niemals besser abschneiden zu können als der Index. Aber diese ernüchternde Einsicht teilt man mit gut 80 Prozent der Fondsmanager.



© 2001 Financial Times Deutschland  

512 Postings, 7285 Tage drakisetzt jemand von Euch

 
  
    
02.08.01 10:07
auf Indexzertifikate?
Sind die wirklich besser als Fond?  

7863 Postings, 6698 Tage maxperformancesehr gute Erfahrungen habe ich bisher mit dem

 
  
    
02.08.01 10:19
DaxEX Zertifikat gemacht - handelbar wie eine Aktie.

die gesamte Produktpalette der Indexexchange AG ist für risikoscheue Anleger
interessant


www.ind-ex-change.com/fs_default.asp?http%3A//...m/cp_1.asp%3Fpid%3D2  

Clubmitglied, 41103 Postings, 6796 Tage vega2000@index:Da hatten wir zwei den gleichen Gedanken...

 
  
    
02.08.01 10:25

1125 Postings, 6934 Tage index@Vega2000

 
  
    
02.08.01 11:33
:-) ja tatsächlich, auf die Minute genau  

Clubmitglied, 41103 Postings, 6796 Tage vega2000@Index nicht ganz, geh mal auf den "link" o.T.

 
  
    
02.08.01 11:36

1125 Postings, 6934 Tage indexyep, habe ich

 
  
    
02.08.01 11:50
und was sehen meine erstaunten Augen zur Postingzeit:
Vega2000  01.08.01 14:27    
index  01.08.01 14:27    

:-)


 

Clubmitglied, 41103 Postings, 6796 Tage vega2000@index

 
  
    
02.08.01 13:45
..ich war aber fünf Sekunden früher, gggrins!!!!  

1125 Postings, 6934 Tage indexgrummel

 
  
    
02.08.01 15:36

1564 Postings, 6837 Tage Seth Gecko@draki

 
  
    
02.08.01 15:45
von 5 Fonds verlieren 4 gegen den Index.
weitere Nachteile der Fonds:
Mangelnde Transparenz (Abweichung zwischen offizieller Anlagestrategie und tatsächlicher Anlage)
Ausgabeaufschläge bis zu 6%
Jährliche Verwaltungsgebühren
Fondsmanager sind auch nur durchschnittliche Anleger. Sie mögen dem Durchschnittaktionär zwar mehr volkswirtschaftliche Bildung voraushaben, aber wie hoch ist den der Anteil an VWLern, die an der Börse gut verdienen?

cu, seth  

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