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KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Seite 1 von 182
neuester Beitrag: 15.01.20 01:13
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 4546
neuester Beitrag: 15.01.20 01:13 von: schrmp1978 Leser gesamt: 832960
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bewertet mit 43 Sternen

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402 Postings, 5096 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

 
  
    
43
28.09.06 09:38
Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 ? 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 ?2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
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4520 Postings ausgeblendet.

143 Postings, 1532 Tage schrmp1978...

 
  
    
20.11.19 21:53
Die LS-X hat gute Handelsumsätze. Es scheinen ca 20% des Tradecenters zu sein.

 

204 Postings, 509 Tage Hermann08Leute gibts

 
  
    
22.11.19 09:57
Da gibt es Leute, die, obwohl der Kurs steigt, weil die letzten beiden Quartalsberichts sehr positiv waren, nochmal schnell ein paar Aktien billiger verkaufen müssen.

Leute gibts?!


Zum Glück für die, die dann günstig nachkaufen können!  

14 Postings, 140 Tage User_XDurschnittspreis aller Tranaktionen 21.11.

 
  
    
23.11.19 09:57
14,62, Bid und Ask verändern sich nicht gross. Die meisten warten ob entspannt oder nicht bleibt offen. Die Finanzgeschichte ist und bleibt das große Fragezeichen. Ich für meinen Teil warte auf ein Ergebnis.  

204 Postings, 509 Tage Hermann08Wirkung von ad hoc Meldung

 
  
    
25.11.19 09:03
Nach einer positiven ad hoc Meldung zur Besteuerung von  Lang und Schwarz könnte die Aktie easy 30% in der ersten Stunde und 100% in der ersten Woche zulegen.
Weil man den richtigen Moment verpassen könnte, wäre es gut, wenn man dann schon welche gekauft hätte.

Also ich hab schon und kaufe noch bei günstigen Gelegenheiten.

 

14 Postings, 140 Tage User_XSollte die kommen....

 
  
    
25.11.19 10:59
...gibts eh kein halten mehr. Ich rechne aber kurzfristig nicht damit. Die Mühlen der Staatsdiener mahlen langsam. Zumal sie Steuern wollen. Diese abet eigentlich nicht gerechtfertigt sind.  

204 Postings, 509 Tage Hermann08Da kannst Du Recht haben

 
  
    
25.11.19 15:32
Das wird wohl eine ad hoc-Meldung werden, zeitlich unabhängig von den Quartalsmeldungen. Aber wann die Meldung kommt, kann man nicht voraus sagen.
 
Ein kleiner Beamter oder Sachbearbeiter im zuständigen Finanzamt könnte mit einfacher Triangulation von Beobachtungen und Informationen über Nacht zum Millionär werden, wenn er alles geschickt einfädelt. Ich würde was geben, wenn ich solch einen Menschen kennen würde.

Welches Finanzamt ist denn dafür zuständig?    

14 Postings, 140 Tage User_XDu wieder, soweit gingen meine Gedanken

 
  
    
26.11.19 10:28
noch nicht. Dürfte aber etwas heikel werden, für denjenigen.  

404 Postings, 672 Tage börsetogoups? schon gelöst?

 
  
    
26.11.19 13:50

14 Postings, 140 Tage User_XOk 5000 auf Xetra...

 
  
    
26.11.19 13:53
War das der Finanzbeamte?  

33980 Postings, 4608 Tage börsenfurz1Was ist jetzt passiert?

 
  
    
26.11.19 14:13

204 Postings, 509 Tage Hermann08Wer wars wohl?

 
  
    
26.11.19 18:25
Der Mann im Düsseldorfer Finanzamt oder Felix Haupt, vielleicht.

Mein Kauflimit liegt immer unter dem Tagespreis. Ich kriege deshalb auch nur wenig.

 

14 Postings, 140 Tage User_XHab im Juli eingesammelt, mein EK ist dadurch

 
  
    
26.11.19 20:04
eh schon gestiegen...  

303 Postings, 1169 Tage bertelSo langsam...

 
  
    
20.12.19 10:16
geht es wieder in die Sch...Dein EK ist bald wieder erreicht.  

404 Postings, 672 Tage börsetogostarke Umsätze heute. Leider in die

 
  
    
02.01.20 19:36
falsche Richtung. Hoffen wir, dass mit dem insgesamt guten Jahresauftakt wieder Schwung und Volumen in den Handel kommt und L&S davon profitieren kann. Dieses Jahr sollte sich die Steuerbelastung ja wieder auf normalem Niveau befinden und hoffentlich auch eine Entscheidung zu den vergangenen Jahren fallen.  

204 Postings, 509 Tage Hermann08Warum verkaufen die Leute LuS ?

 
  
    
03.01.20 16:22
Ich hab keine Ahnung warum die Leute jetzt noch LuS verkaufen.
Vielleicht weil einige "greise Aktonäre" wegsterben, und die Erben oder Nachlass-Verwalter   die Aktien dann verkaufen.

Einzig und allein die Steuerfrage belastet.

Operative Ergebnisse steigen ständig und LuS will weiterhin mehr als 70% der Erträge ausschütten. Eine "akkumulierte Dividende" wird dann vielleicht als Treueprämie fällig.

LuS ist kein langweiliger turn-arround-Kandidat sondern wird ein "Phönix aus der Asche", wenn die Steuer-Frage geklärt ist.

2020 wird ein gutes Jahr für LuS-Aktionäre!      

143 Postings, 1532 Tage schrmp1978...

 
  
    
04.01.20 00:43
Umsätze im TRadecenter und bei LSX schauen gut aus.
Hoffentlich laufen auch die Derivate etc von L&S.

Zu den Steuerrückstellungen gab es ja in 2019 leider keine Meldung mehr.  

204 Postings, 509 Tage Hermann08schon älter, aber ziemlich vollständig

 
  
    
06.01.20 12:56
Exklusiv
         ?02.09.2019§
Steuer-Hammer malträtiert den Aktienbroker Lang & Schwarz
         ?§von Christian Kirchner
2. September 2019
Von Christian Kirchner
Das Düsseldorfer Wertpapierhaus Lang & Schwarz mag nicht sonderlich bekannt sein ? umtriebig aber ist er allemal. Ein paar Beispiele: Lang & Schwarz ?

         ?§? ist Handelspartner im außerbörslichen Direkthandel bei Comdirect, Maxblue, Consors, Flatex, DWP Bank, Onvista, S-Broker und einem Dutzend weiterer Institute
         ?§? ist der exklusive Handelspartner des ?Null-Gebühren?-Brokers Trade Republic (unsere Analyse dazu lesen Sie hier). Heißt: Wer bei dem Broker-Fintech Aktien handelt, dessen Orders werden grundsätzlich über die ?Lang & Schwarz?-Plattform abgewickelt, die im Gegenzug Vergütungen an Trade Republic zahlt
         ?§? ist auch sonst ein beliebter Fintech-Partner, nämlich als Emittent der Zertifikate-Plattform Wikifolio.
Die Düsseldorfer stehen also gut im Geschäft. Haben zugleich aber akute geschäftliche Probleme ? wie sich Ende vergangene Woche auch in den veröffentlichten Halbjahreszahlen niederschlug: operativ läuft das Geschäft passabel (1,7 Mio. Euro Gewinn vor Steuern). Aber unter dem Strich steht für das erste Halbjahr ein Fehlbetrag von 1,7 Mio. Euro in den Büchern.
Kein Ausreißer: Schon 2018 ist der Konzernüberschuss von knapp 8 Mio. im Jahr zuvor auf nur noch 0,3 Mio. Euro zusammengeschnurrt. Zugleich hat sich der Aktienkurs binnen weniger Monaten von 36 Euro auf 13 Euro gedrittelt, der Börsenwert beträgt gerade mal noch 42 Mio. Euro.
Wie kann das sein?
Der Geschäftsbericht 2018 liefert die Antwort: Allein für 2018 musste Lang & Schwarz steuerliche Belastungen in Höhe von 9,4 Mio. Euro bilanzieren. Der Fiskus-Hammer (Geschäftsbericht: ?Letztendlich wird der gesamte Erfolg des Jahres 2018 durch den Steueraufwand, der in 2018 entsteht, aufgezehrt?) ergibt sich aus einer Änderung bei der Körperschaftssteuer (für die Connaisseure: Es geht um  § 8b Absatz 7 des KStG).
Konkret betreibt Lang & Schwarz Sicherungsgeschäfte für verkaufte eigene Produkte. Das heißt: Bei Lang & Schwarz fallen einerseits Gewinne und Verluste für die an Kunden verkauften Wertpapiere an, andererseits aber auch Gewinne und Verluste für die eigenen Sicherungsgeschäfte. Aus dem Preisunterschied schöpft Lang & Schwarz schließlich den Gewinn ? und steuerlich müsste das ganze eigentlich ein Nullsummenspiel sein, in dem Gewinne und Verluste miteinander verrechnet werden könnten.
Die Tücken liegen nun aber im seit 2017 geltenden Steuerrecht ? da die Lang & Schwarz AG über keine Banklizenz verfügt und darüber hinaus keine Bank Mehrheitseigentümerin der Lang & Schwarz AG ist, sind die Verrechnungsmöglichkeiten seit 2017 eingeschränkt. Das heißt: Bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bleiben insbesondere realisierte Verluste aus dem Handel mit Aktien unberücksichtigt ? es ist indes Kern des Geschäftsmodells, laufend entsprechende Sicherungsgeschäfte einzugehen. Unter dem Strich eine asynchrone Besteuerung, die den Konzern viel Geld kostet und nicht weniger als das Geschäftsmodell angreift.
Wie geht es nun weiter? Lang & Schwarz hat zum einen seine Konzernstruktur verändert und zum anderen ?eine verbindliche Auskunft? erfragt, ob die zuletzt seitens des Unternehmens getroffenen Maßnahmen ausreichen, damit der tückische Paragraph nicht länger greift.
Bis zur Klärung muss Lang & Schwarz weiterhin Geld zurückstellen. Erst Ende Juli gab der Konzern bekannt, weitere 2,8 Mio. Euro an steuerlichen Rückstellungen zu bilden, die auf der ?steuerlichen Neubeurteilung von Wertpapierbeständen? beruhen. Eine Gewinnprognose? Gibt es nur auf operativer Basis ? schwarze Zahlen.
Aber unter dem Strich? Hängt das Geschäftsmodell davon ab, ob und wie die Finanzverwaltung die Dinge sieht.
NEWSLETTER
 

1327 Postings, 2728 Tage Armer Student86Danke Hermann 08 für den Beitrag

 
  
    
06.01.20 17:44
Kurze Frage hierzu:

Ist es nicht möglich, sich eine Banklizenz zu beantragen?
Oder stellt das ein Unternehmen vor ungeahnte Hindernisse?

 

6 Postings, 918 Tage VerlustExperteMeine Theorie

 
  
    
1
06.01.20 19:42
eine Lizenz als Wertpapierhandelsbank ist möglich, kommt aber mit "unangenehmen" Hindernissen, denn sie verpflichtet zur Mitgliedschaft im Entschädigungsfonds (EDW) und kostet Geld...
ausserdem hat der langjährige Vorstand (jetzt nur noch einer...) in früheren Jahren lange um den Austritt aus dem EDW gerungen, weshalb LUS insgesamt diese Holding Struktur hat...

gleichwohl wurde auf der letzten Hauptversammlung ein Beschluss gefasst, die Satzung dahingehend zu ändern, sich wieder umzuklassifizieren... hierzu kann Hermann ggf. mehr sagen, denn er war persönlich auf der HV - ich reime mir alles nur aus der Distanz zusammen...

die Umsetzung dieses Beschlusses setzt wiederum die Erlaubniserteilung des BaFin voraus... da ich die Lang & Schwarz AG bis dato allerdings nicht in der Datenbank der zugelassenen Unternehmen finden kann, schliesse ich daraus, dass der Beschluss (noch) nicht umgesetzt wurde...

das nicht zu tun, kann wiederum nur bedeuten, dass
a) das sog. "SWAP" Modell vom FA abgesegnet wurde, und die vorherigen Transaktionen in Kassageschäften ersetzt, so dass sich eine Verrechenbarkeit der Gewinne und Verluste ergibt, oder
b) der Geschäftsverlauf im Jahr 2019 mit tendenziell steigenden Aktienkursen (analog zu 2017 und Q1 2018) die Steuerbelastung unter das Niveau der Alt-Regelung absenken würde

eine Variante c) nach der LUS mit der nächsten Quartalsmeldung erneut die Steuerrückstellungen erhöhen muss, mag ich mir nicht vorstellen, denn dann kann zuversichtlich auch der zweite Vorstand seinen Ruhestand früher geniessen als geplant... ;)
 

1327 Postings, 2728 Tage Armer Student86In wie vielen Jahren wird denn

 
  
    
11.01.20 11:01
voraussichltich erwartet, dass die Entscheidung des Finanzamtes feststehen wird?
Bzw. gibt es dann für die "zurückgestellten" Jahre eine Auszahlung?


@ VerlustExperte: Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung.  

6 Postings, 918 Tage VerlustExperteGedämpfte Erwartungen

 
  
    
1
11.01.20 20:43
Ich kann nicht abschätzen, wie lange es dauern wird bis die Finanzbehörden, oder die Gerichte endgültig entschieden haben, ob die Lang & Schwarz AG der geänderten Besteuerung zu unterwerfen ist oder nicht.

Sollte es jedoch zu einer Auflösung der zuletzt mit 15.638 TEUR bezifferten Rückstellungen kommen, ergibt sich m.E. überschlägig folgendes Szenario:

ca. 3.400 TEUR werden fällig für Steuern aus 2017
ca. 3.000 TEUR werden fällig für Steuern aus 2018

verbleiben 9.238 TEUR, von denen ich einfach mal 1.738 TEUR abziehe für die erhöhten Mehrkosten durch Rechts- u. Steuerberatung und Bonuszahlungen an den Vorstand und/oder verdiente Mitarbeiter

dann haben wir noch 7.500 TEUR zu verteilen
durch die Dividendenzahlung für 2018 in Höhe von 3.146 TEUR sind ja entsprechend die Eigenmittel gefallen, die zuletzt mit TEUR 26.200 angegeben wurden - die füllen wir wieder auf 30 Mio auf, dann haben wir noch TEUR 3.700 oder ca. EUR 1,17 pro Aktie, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden könnten

machen wir einmal die "Gegenprobe", und nehmen an, Lang & Schwarz hätte für 2017 und für 2018 die angestrebte Quote von 75% des Gewinns ausgeschüttet, dann sind das zusammen (1,93 + 1,64) 3,57 EUR - tatsächlich erhielten die Aktionäre (1,70 + 1) 2,70 EUR, mithin eine "Unterdeckung" von 0,87 EUR pro Aktie

ich komme also zu dem Schluß, dass bei Auflösung der Rückstellungen mit einer "Sonderdividende" zwischen 0,80 und 1,10 EUR zu rechnen sein dürfte



 

4978 Postings, 3631 Tage mikkkiDachte

 
  
    
13.01.20 17:32
eigtl. trade republik mit lang und Schwarz als Partner wäre als Broker ne Option.

Kann es sein das lang und Schwarz Kursstellung immer mehr von tradegate abweicht.
Kam mir früher immer relativ identisch vor und bei large caps wie wirecard  ist es auch jetzt noch so.


Glaube sie haben die spreads besonders bei small und midcaps verschlechtert um sich bei dem neuen Broker nen Zusatzbrot zu verdienen?!  

1259 Postings, 3582 Tage Thebat-FanErnsthaft

 
  
    
14.01.20 08:54

Glaubt hier wirklich jemand, dass die ganzen kostenlosen Broker was zu verschenken haben?

Bei einer ähnlichen Kostenstruktur werden sich alle am Markt beteiligten Unternehmen irgendwo ihre Gewinne hereinholen. Entweder über feste Gebühren oder über höhere Preise für die Dienstleistungen oder versteckt über den Produktpreis.
 

319 Postings, 3473 Tage HollidaySchau Dir einfach das Regelwerk der LS Echange an

 
  
    
14.01.20 17:54
Die Kooperation mit dem von der Börse Hamburg regulierten Handelsplatz LS Exchange garantiert hohe Qualität. Die Kursqualität wird börslich überwacht. Die Spreads sind an den Referenzmarkt XETRA, soweit dort handelbar, gebunden.
Alle börslichen Handelsplätze haben für Deutsche Aktien Xetra als Referenzmarkt und die Preise können und sind an keinem anderen börslichen Handelsplatz schlechter als auf Xetra (sofern das Volumen auf Xetra stimmt).  

143 Postings, 1532 Tage schrmp1978...

 
  
    
15.01.20 01:13
Der Start in das JAhr 2020 scheint geglückt zu sein. Die Umsätze im Tradecenter und bei LSX sind recht hoch.

Wird nur Zeit, dass es in der Steuerfrage endlich eine Entscheidung gibt ...  

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