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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 5512
neuester Beitrag: 16.07.19 20:51
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 137789
neuester Beitrag: 16.07.19 20:51 von: LarryKudlow Leser gesamt: 15483086
davon Heute: 2640
bewertet mit 450 Sternen

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56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    
450
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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137763 Postings ausgeblendet.

223 Postings, 90 Tage LarryKudlowInteressant

 
  
    
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12.07.19 22:54
Die Differenz ist für Anleger aus der EU oder Japan enorm - und kommt Christine erstmal in Ihr Amt und Würden, dann werden wir wahrscheinlich noch einiges an Verrücktheiten sehen.  

Ich erwarte die werden auch vor den Aktien ( ganz am Ende) keinen Halt machen. Und als Aktionär steht man streng genommen im Falle einer Pleite auf der Schuldnerseite. Nimmt natürlich keiner streng, aber das ließe sich schnell ändern.  

Insbesondere Änderungen im Insolvenzrecht sind immer genau zu prüfen.

Bei Aktien ist das Risiko ja eigentlich bei Null - wie sollen die negativ werden?

Damit die Unternehmen nicht pleite gehen, könnte man ähnlich wie die Chapter11 Pleite Unternehmen( die dann an der Nasdaq noch gehandelt werden) HIER in der EU negativ rentierende Aktienbörsen machen. Mit ähnlicher Begründung - nämlich diese Unternehmen können ja wieder auf die Beine kommen -  müssten dann die Aktionäre diese Pleitefirmen alimentieren.

Das klingt total verrückt - aber das klangen negative Zinsen vor 20 Jahren auch.  

56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingNein, der Aktionär ist (Mit-)Eigentümer

 
  
    
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13.07.19 09:52
- und keinesfalls "Schuldner" oder "auf der Schuldnerseite" (Larry in # 765).

So sieht es jedenfalls idealerweise aus. In USA läuft es bei der Chapter-11-Regelung allerdings oft so, dass Aktionäre kalt enteignet werden.

Es wird - nicht selten aus teils betrügerischen Gründen - ein Chapter-11-Konkurs "fabriziert". Dabei verlieren die Altaktionäre in der Regel ihren gesamten Einsatz. Die Firma macht jedoch unter "Gläubigerschutz" weiter, weil das Business an sich gar nicht so schlecht war.

General Motors z. B., die im Juni 2009 in Ch-11-Pleite gingen, bauen heute immer noch Autos.

"Gläubigerschutz" bedeutet faktisch, dass die Altaktionäre und ein Teil der Gläubiger (nämlich jene, die "nachrangige" Anleihen hielten) kalt enteignet werden. Außerdem verlieren GM-Mitarbeiter ihre Pensionsansprüche. Die Firma wird aus diesem Wege elegant "Altlasten" los.

Nicht enteignet werden die Halter regulärer Anleihen. Sie erhalten allerdings kein Geld ausgezahlt, sondern bekommen stattdessen neue GM-Aktien, die herausgegeben werden, sobald die Ch-11-Firma erneut an die Börse geht. Bei GM war dies Ende 2010 der Fall.

Verschleiert wird diese brutale interne Umverteilung dadurch, dass der Börsenticker sich nicht ändert. General Motors hatte bis 2009 den Ticker GM, und seit Ende 2010 ist der Ticker erneut GM. So könnten naive Ausstehende glauben, dass die Altaktionäre den Ch-11-Konkurs überlebt hätten. Das ist aber eine Fehlanzeige (siehe Artikel unten).

Ruft man den aktuellen Kurs von GM auf, reicht er nur bis Ende 2010 zurück - als GM nach der Ch-11-Schonfrist erneut an die Börse ging.

Die Aktien der Altaktionäre werden "delisted" (verschwinden von der regulären Börse) und erhalten einen neuen vierstelligen Ticker (z. B. GMXY). Diese Bankrott-Aktien werden dann noch eine Weile zu Cents-Beträgen auf "pink sheet" Bulletin Boards gehandelt werden - ehe sie irgendwann komplett wertlos werden.

-------------------------

Hier ein Artikel, der aufzeigt, wie die Altaktionäre von GM beschisssen wurden. Der Autor empfiehlt, sich mit Stop-Loss vor solchen "katastrophalen Verlusten" zu schützen. Zielführender schiene mir eine Novelle des tendenziell betrügerischen US-Chapter-11-Rechts. Die ist freilich nicht im Interesse Wall Streets.

https://eu.usatoday.com/story/money/columnist/...liquidation/2097515/

Q: Can old GM investors get money from the new GM?

A: Investors left holding shares of a company that files for bankruptcy protection are understandably bitter. And the hard feelings are especially hard to take when shares of the company that arises out of bankruptcy ends up performing relatively well.

And that's been the case for investors of the old General Motors, which filed for Chapter 11 reorganization on June 8, 2009.

Common stock holders in the old General Motors were essentially wiped out, watching their shares morph into shares of Motors Liquidation. The common stock originally traded on the Pink Sheets but was later canceled.

Meanwhile, shares of the new GM, which went public in 2010 have held up reasonably well. Shares of GM were initially priced at $33 a share, so those early investors are down, since the stock is trading for $29.10. But GM stock is up 50% from July 2012.

But, unfortunately for shareholders in the old GM, the relative safety of the new GM's stock is of no value to them. Shares of the old GM are canceled. Investors must learn from this situation and remember to never hold shares of an individual company's stock this long. Investors must bail out when shares decline 10% or more to avoid such a catastrophic loss.  
Angehängte Grafik:
dsgfsdaf.gif (verkleinert auf 88%) vergrößern
dsgfsdaf.gif

12121 Postings, 4373 Tage wawiduEine Info zur alten GM

 
  
    
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14.07.19 10:51

56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingVom globalen Handels- zum Währungskrieg

 
  
    
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14.07.19 11:36
https://www.manager-magazin.de/politik/...-trump-kommt-a-1277235.html

...[Seit den 1990er Jahren ist die westliche globale Ordnung]... in Auflösung begriffen. Zunächst schleichend, inzwischen mit zunehmendem Tempo. In den Nullerjahren konnten sich die WTO-Mitgliedstaaten nicht mehr darauf einigen, das [WTO-]Regelwerk zu überarbeiten; die "Doha-Runde" scheiterte. Parallel dazu schlossen insbesondere die EU und die USA diverse Handelsabkommen mit anderen Staaten, außerhalb des multilateralen WTO-Rahmens.

Nun eskaliert der Handelskrieg. 2018 markiert einen historischen Wendepunkt: Die Handelsbeschränkungen im internationalen Warenaustausch haben sich im Laufe des vorigen Jahres vervielfacht, so die WTO. Schuld daran ist nicht allein US-Präsident Donald Trump. Er agiert eher als eine Art Brandbeschleuniger...

...die derzeitigen Scharmützel haben das Potenzial, in ein sehr hässliches Szenario umzuschlagen... Und wie es aussieht, werden auch die Notenbanken in das Ringen hineingezogen - ein Währungskrieg als Erweiterung des Handelskriegs erscheint möglich.

Damit droht genau jene Art von wirtschaftlichem Großkonflikt, den das Bretton-Woods-System verhindern sollte...
 

12121 Postings, 4373 Tage wawiduBemerkenswerte Daten

 
  
    
14.07.19 16:23
von Freitag:
DOW plus 0,90 %
SPX plus 0,46 %
NYA (der breite Markt) plus 0,27 %

Im Chart des SPX fällt im Juli unterdurchschnittliches Volumen auf.  
Angehängte Grafik:
_spx_12m.png (verkleinert auf 60%) vergrößern
_spx_12m.png

223 Postings, 90 Tage LarryKudlowAktuell hast Du recht@Al

 
  
    
15.07.19 01:03

Der Aktionär steht nach geltendem Recht natürlich nicht auf der Schuldnerseite - und das ist auch gut so.  
Aber auf der Seite der Gläubiger steht der Aktionär auch nicht.


Was ich  generell meinte: Hier vermute ich - durch rechtliche Änderungen -  ähnliche zukünftige (Chapter11 ähnliche) Raubüberfälle.



Als Eigentümer steht man im Schuldrecht grundsätzlich schon der Seite des Schuldners. Wenn einem die eigene Firma oder die Firma an der man beteiligt ist,  pleite geht, haftet man auch mit dem anderen Vermögen für die Schulden. Natürlich nur wenn diese Firma keine Rechtsform hatte, die vor zusätzlicher Haftung schützt ( z.B. die GmbH oder die Aktiengesellschaft).

 
Aber das meine ich ja gerade - hier sollten wir in Zukunft verdammt wachsam sein, falls sich in dieser Richtung rechtlich etwas ändert (Insolvenzrecht etc.)



Mich würde es nicht wundern, wenn der Negativzins irgendwann auch nicht mehr wirkt, man sich nicht etwas ähnlich Dreistes wie Chapter11 einfallen lässt.

Ob und wie die EZB die Pleitefirmen weiter existieren lässt, ist natürlich nur ne Theorie von mir. Aber so Chapter11 findet Christine bestimmt super toll...theoretisch kann selbst der letzte Saftladen natürlich irgendwann wieder auf die Beine kommen.

Und weil der Zweck das Mittel heiligt, würde es mich auch nicht erstaunen, wenn in Europa sowas noch dreister ausfällt.  

 

56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingNein,

 
  
    
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15.07.19 10:41
ich hab IMMER recht, Larry.

Bis auf endlich oft.  

92 Postings, 370 Tage Finanz10USA NY Fed

 
  
    
15.07.19 14:32

Die US-Wirtschaft erlebt gerade den längsten Konjunkturaufschwung in der Geschichte, aber die Anzeichen für eine Trendwende mehren sich. So ist der von der New York Fed berechnete Rezessionsindikator im Juni über die wichtige Hürde von 30 Prozent gesprungen.

"Seit 1960 folgte jedes Mal eine Rezession, wenn dieser Indikator die Marke von 30 Prozent überschritt", schrieb Lisa Shalett, Vermögensverwalterin bei der US-Großbank Morgan Stanley in einer Kundennotiz. Im Juni stieg die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario auf 32,9 Prozent.  https://de.investing.com/analysis/...e-auf-dem-schirm-haben-200431062

 

16112 Postings, 2052 Tage GalearisS&P ready to drop

 
  
    
15.07.19 14:38

56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingEinstweilige Zwischenmahlzeit

 
  
    
15.07.19 19:40
 
Angehängte Grafik:
hc_2410.jpg
hc_2410.jpg

223 Postings, 90 Tage LarryKudlowShort Indizes ist gut, aber besser

 
  
    
15.07.19 22:00
...ist Facebook.  Momentan ein Sonderangebot für Leerverkäufe.

Die Kryptowährung "Libra" wird nämlich meiner Theorie nach nicht kommen. Und das wäre noch der beste Fall für Facebook.

Weder Politik noch Geldpolitik finden den Gedanken der Facebook Kryptowährung "Libra" beruhigend.  
Heute kam die Meldung, das Bundesfinanzministerium halte "Libra" für eine Gefahr für den Euro. Und was los wenn der gefährdet ist, brauche ich hier ja keinem erklären :)

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/...ZqhQKg9Zi024-ap3

US Finanzminister Mnuchin hat heute eine Sonderkonferenz gehalten - und sogar Trottel Trump hat extra (vermutlich seinen Wählern) erklärt, der Dollar sei die einzige Währung in den USA.
Die Demokraten sehen das ebenso bzw. mindestens noch strenger.
Hatte hier schon vor ein paar Tagen in einem Post auf die Möglichkeit der Zerschlagung von Facebook hingewiesen.
https://netzpolitik.org/2019/...m-facebook-zerschlagen-werden-sollte/

Die Forderungen nach Zerschlagung werden täglich lauter und mehr:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...strafe-zahlen-16284674.html

Und auch ist eine Zerschlagung "unkomplizierter" als bei z.B. Amazon,die mittlerweile der weltweit größte Arbeitgeber sind. Die Anzahl der Mitarbeiter belief sich im Jahr 2018 auf mehr als 35.500 Personen bei Facebook (laut Statista).


Ich kann es einfach nicht sein lassen, hier massiv Short zu gehen.  :)
Die Aktie ist über 80% seit dem Tief im Dezember gestiegen...und selbst wenn die noch 20% macht und sich verdoppelt (vom Dezembertief)...die Chance nach unten ist viel viel größer...  

13630 Postings, 2335 Tage NikeJoeWürde ich meine EUR für Libra eintauschen?

 
  
    
15.07.19 22:13
Das kommt darauf an?

Womit ist Libra gedeckt? Mit nix, so wie Bitcoin? Dann erwartet ich eine ähnliche Vola. und werde es (außer für high-risk Spekulationen) nicht angreifen. Wird es an den USD gebunden (FB garantiert das dann ??), dann kann ich doch gleich den USD kaufen...



 

223 Postings, 90 Tage LarryKudlow@Nike Joe

 
  
    
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15.07.19 22:31
Interessante Frage.
Du und ich können schnell in Fremdwährung tauschen - und natürlich viele andere hier im Forum die (mehr oder weniger)aktiv am Kapitalmarkt sind, können das auch.

Für die meisten Bürger ist das jedoch eine "komplexere" Angelegenheit.
Allerdings sind die meisten Bürger bei Facebook. Stellen wir uns vor, Libra wäre an den Dollar gekoppelt und durch entsprechende USD stets gedeckt:
Per App am Smartphone lässt sich ganz einfach per  EUR in LIBRA wechseln...UND weg sind schon mal die Negativzinsen. Wäre es ein echter "Currency-Peg" würde Libra dann sogar aktuell noch Zinsen zahlen...;)

Der Dollar würde in dem Fall massiv aufwerten. Und zwar so massiv, dass das keinem mehr gefällt.  

223 Postings, 90 Tage LarryKudlowIst aber nicht der Fall@nike Joe

 
  
    
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15.07.19 22:56
Gerade nachgeguckt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Libra_(Internetw%C3%A4hrung)

" Ähnlich wie die Sonderziehungsrechte basiert die Wertsicherung des Libra auf einem Währungskorb. "

Das macht das ganze sogar weniger volatil. Der Singapurdollar (SGD) ist auch durch einen ständig wechselnden Währungskorb gedeckt. Das ist meiner Meinung nach eine sehr sichere Methode zur Deckung. Und ein Garant für Stabilität - was da bei wikipedia zu Risiken davon noch steht, ist Unsinn. Bzw. es ist bei jeder Währung die Gefahr. Singapur und der SGD sind ein gutes Beispiel für die Korbdeckung.  

"Die Zinskosten von Yen und Euro werden kompensiert. Libra kann dem Nutzer kostenlose Transaktionen bieten, weil der Reservestock Zinseinkommen zur Kostendeckung abwerfen soll"

Das wird der EZB besonders gefallen ;)

 

56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingIch war so scharf auf Libra,

 
  
    
1
16.07.19 10:44
aber dann gab sie mir einen Währungskorb.  

16112 Postings, 2052 Tage GalearisS&P ready to stall

 
  
    
16.07.19 10:49

2707 Postings, 2212 Tage Wolfsbldas heißt, Gold wird verteufelt

 
  
    
16.07.19 10:56
weil dahinter kein Währungskorb steht?  

56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingHinter Gold steht ein Picknick-Korb

 
  
    
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16.07.19 11:26
 
Angehängte Grafik:
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13630 Postings, 2335 Tage NikeJoeLibra eine Kampfansage gegen die EZB?

 
  
    
16.07.19 11:41

Also es ist durchaus eine Kampfansage gegen einzelne Zentralbanken wie die europäische, die besonders unsolide wirtschaftet.

Also gegen einen "vernünftigen" Währungskorb würde ich meine EUR jederzeit eintauschen. Was bleibt ist die Frage des Gegenpartei-Risikos. Die Libra-Blockchain ist anscheinend doch ein verteiltes System mit Smart-Contract Funktion, so wie bei Ethereum. Aber es wird zentral von Libra Association (Tochter von FB ??) betrieben. Hier wären auch strenge staatliche Regulierungen durchsetzbar.

Den Währungseffekt sehe ich persönlich nicht als Risiko. Eher im Gegenteil. Als EUR-Halter habe ich hier wegen der irren EZB Politik ein beträchtliches Risiko, dass der EUR gegenüber anderen wichtigen Währungen abwertet. Klar, bis heute besitzt er weltweites Vertrauen! Aber die Steuer (Negativzinsen) auf Konten und selbst auf Bargeld soll ja angeblich kommen,... abwarten!

Sonstige Risiken wird es bei Einzelwährungen genauso geben. Auch hier gibt es durch die Staatsdeckung eigentlich keine Sicherheiten mehr. Wie so oft wird man auch versuchen das Risiko zu streuen und nicht in Libra All-In zu gehen, logisch...

Libra könnte für viele aus Staaten mit Mickey-Mouse Währung interessant sein. Also auch für EUR-Raum Bürger!

 

56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingPrivatfirmen sollten keine Währungen rausgeben

 
  
    
16.07.19 11:45
dürfen, es reicht schon, dass sie (z. B. Banken) die Währungskurse kriminell manipulieren.  

16112 Postings, 2052 Tage Galearishinter Gold steht

 
  
    
16.07.19 11:46
Gold
hinter dem $ steht nichts
hinter dem ? steht nichts und niemand
das habe ich irgendwo gelesen, weiss  nicht mehr wo.  

304 Postings, 391 Tage birkensaftWas bringt ein Währungskorb,

 
  
    
16.07.19 12:35
wenn die dazugehörigen Notenbanken kollektiv um die Wette Geld drucken? Aus zwei Einbeinigen wird kein Sprinter. Dazu finde ich es bedenklich die Kontrolle über eine Währung in die Hände von (Groß-)Unternehmen zu legen. Einen Nutzen kann ich da auch maximal für Bewohner aus Entwicklungsländern sehen (in denen schon heute allerdings häufig Dollar als eine Parallelwährung genutzt wird)  

223 Postings, 90 Tage LarryKudlowDie Frage ob Libra kommt...

 
  
    
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16.07.19 15:47

ist eine fundamentale Frage: Geben die Staaten das Geldmonopol aus der Hand?

Man sehe und staune wer da u.a. so alles beteiligt ist:


Zahlungsdienstleistungen: Mastercard, Mercado Pago, PayPal, PayU (Naspers? fintech arm), Stripe, Visa


deutsche Seite von libra: https://libra.org/de-DE/

Sogar Thomas Mayer, von Flossbach von Storch, erklärt sich in der FAZ zum Libra-Fan

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...en-kritisiert-16271905.html

Das würde keine volatile Kryptowährung. Das Konzept ist gut durchdacht.

Wer glaubt, die Staaten und Notenbabken geben das Geldmonopol an den privaten Sektor ab, sollte Facebook (und die anderen Beteiligten) long gehen. Wer hingegen glaubt, dass die Staaten sich das nicht nehmen lassen werden, für den ist Facebook ein Short Geschenk. 

Facebook ist das Bindeglied in der Reihe. Zerschlägt die US-Regierung Facebook, ist das ganze Projekt gar nicht möglich. Hier liegen nämlich die meisten Accounts.  

 

56690 Postings, 5549 Tage Anti LemmingDOW heute auf ATH

 
  
    
16.07.19 19:40
(intraday) - wenn auch nur "schwaches Doji".

 
Angehängte Grafik:
uiejzstf.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
uiejzstf.png

223 Postings, 90 Tage LarryKudlowWo bleibt der Meltup? :)

 
  
    
16.07.19 20:51
Bestimmt wegen Boeing - keine Ahnung warum Boeing heute so steigt.  Spekulativer Wahn vermutlich - zumindest bis jetzt keine News von heute zu gefunden.   @AL

Der SPX500 kriecht mir aber bedrohlich nah an der 3000er Marke rum - so hat mir der Finke den "Meltup" aber nicht versprochen.

Die Berichte der Firmen, die bis jetzt kamen, waren nach gestrigem Stand wohl absolut katastrophal. Das war wohl im Durchschnitt  minus 25 Prozent. ABER: Das waren gestern auch erst 9 aus dem SPX500 - also noch nicht aussagekräftig.
Gleich mal um 23.00 Uhr gucken was so dazu gekommen ist. Oder besser gesagt was "nicht dazu gekommen" ist...hahahaha
 

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