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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 5490
neuester Beitrag: 21.05.19 17:32
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 137236
neuester Beitrag: 21.05.19 17:32 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 15324701
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55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    
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20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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137210 Postings ausgeblendet.

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingAus Sicht von Qualcom stellt sich die Lage

 
  
    
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21.05.19 08:32
letztlich wie folgt dar: Der wichtige China-Markt ist per Trump-Dekret weggefallen. Das ist für eine Chip-Firma ähnlich tragisch, also würde z. B. VW in China keine Autos mehr verkaufen können. Also bricht der Qualcom-Kurs ein (von 90 auf 76 $ seit Anfang Mai), wie auch der VW-Kurs einbrechen würde.

Wir lernen: Trump makes America even smaller again.

Huawei stellt schon seit Jahren eigene Handy-CPUs her (wie den "Kirin" in meinem Honor 5c), die in Taiwan (also vor Chinas Haustür) vom Weltmarktführer TSMC gefertigt werden. Vergleichen mit CPUs sind andere Computer- bzw. Handy-Chips vergleichsweise simpel aufgebaut.

Auch bei der Software traue ich Huawei zu, dass sie auf Android, das ja auf dem freien (und quelloffenen) Betriebssystem Linux basiert, auch schnell eine eigene mit Fingern bedienbare grafische Oberfläche aufsetzen können. Viel mehr hat Google auch nicht gemacht. Womöglich entsteht nun sogar bei den Handy-BS eine wichtige Konkurrenz zu Android, die Googles Macht am Ende reduziert. Denn China hat von Haus aus gleich 1,3 Mrd. Nutzer.

Qualcom-Chart  
Angehängte Grafik:
jsfsfuzu.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
jsfsfuzu.png

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingQualcom ging es eh schon nicht rosig

 
  
    
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21.05.19 08:36
https://www.focus.de/finanzen/money-magazin/...n-mal_id_10677725.html

Qualcomm hat keine guten Jahre hinter sich. Der Umsatz sank von 2015 bis 2018 von 25,3 Milliarden auf 22,7 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie kam ebenfalls ins Trudeln: Er fiel im gleichen Zeitraum von 4,66 auf 3,69 Dollar. Für die Zukunft sind die Analysten allerdings wieder optimistischer*. Schon im Geschäftsjahr 2020 soll der Umsatz erneut über 23 Milliarden Dollar steigen. Der Gewinn je Aktie, so die Erwartungen, könnte 5,16 Dollar erreichen.

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*Dieser Artikel erschien VOR den jüngsten Huawei-Querelen

Der rasante Kursanstieg Mitte April ging auf eine vorteilhafte Einigung mit Apple in einem Patentstreit zurück. Plus eine Prise Dot.com-Wahn.  

13507 Postings, 2280 Tage NikeJoeSOX?

 
  
    
21.05.19 08:44
Ja, jetzt ist es da so weit. Trump hat da mit dem Zerfall von Chimerica (vermutlich, nichts genaues weiß man!) die Korrektur ausgelöst. Weniger oder eingeschränkter Handel ist nicht gut für multinationale Konzerne, keine Frage.

Intel finde ich trotzdem wieder günstig bewertet, vorausgesetzt die Gewinne wachsen nicht für viele Jahre negativ. Darauf und auf eine kommende Rezession wird jetzt mit fallenden Kursen spekuliert.

Trump makes America isolated again.......


@AL: Huawai hat ein eigenes Betriebssystem (Kirin OS). Sie sagen nur, dass es nicht so gut ist wie Android,... noch nicht!

 

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingKirin OS

 
  
    
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21.05.19 08:56
verwende ich in meinem Huawei 5c selber. Es ist lediglich ein von Huawei programmierter "Aufsatz", der auf Android aufsattelt. Ähnlich wie Android auf Linux aufsattelt.

Es ist mMn nicht besser oder schlechter. Die Bedienung hat sich geringfügig geändert. Wer Android gewohnt ist, braucht ein paar Tage zum Umgewöhnen. Funktional läuft es genauso stabil und zuverlässig.

Ich bin aber sowieso kein Android-Fan. Mich nervt die immenes Schnüffelei von Google. Ohne Google-Account kann man gar kein Handy in Betrieb nehmen. Microsoft drängt die Kunden bei Windows 10 zwar ebenfalls dazu, eine Microsoft-Konto zu eröffnen, dies ist jedoch optional und lässt sich bei den Neuinstallation von Windows auch leicht umgehen.

Am meisten nervt mich die Firefox-Variante unter Android, deren Funktionalität (z B bei den bookmarks) stark reduziert ist. Der User hat pro forma die Möglichkeit, html-Dateien mit Google Chrome oder mit Firefox zu öffnen. Unter Firefox kommen jedoch ständig Fehlermeldungen. Ich vermute, dass Google die Kunden zur eigenen Daten-Krake Chrome treiben will.

In Windows 10 heißt die Datenkrake übrigens "Edge" - es ist der Edge-Browser, den Softie auch ungefragt als PDF-Viewer einsetzt (zum Schnüffeln der Inhalte). Acrobat wird unter Windows 10 wo es geht von Softie blockiert und "spackt". Ich nutze jetzt als Ersatz den Foxit-Reader (portable).

Unter MS Edge funktionieren auch Adblocker nicht oder nur eingeschränkt. Immerhin kann man in der Pro-Version von Windows in den Adminstrativen Einstellungen Edge zumindest im Hintergrund halten.  

21 Postings, 5 Tage SEEE21Obama war im Gegensatz zu Trump

 
  
    
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21.05.19 09:35
klar, dass eine Konfrontation dieser Art auch den amerikanischen Firmen schadet.

Trump hat mit seinem Dekret den Anfang vom Ende der digitalen Vorherschaft amerikanischer Konzerne eingeläutet. Nicht nur die Chinesen haben nun begriffen, was passieren kann, wenn ein Spinner über die Technologie gebieten kann, von der wichtige Teile der eigenen Volkswirtschaft abhängen.

Weder die Chinesen, Russen oder gar Europäer haben doch ein Interesse daran in dieser Art und Weise erpressbar zu sein! Danke Trump!  

55975 Postings, 5494 Tage Anti Lemming# 215 (Nachtrag)

 
  
    
21.05.19 09:57
Das Kirin-OS, das auf Android "aufsetzt", heißt übrigens EMUI.  

3397 Postings, 3220 Tage Murmeltierchen#216

 
  
    
21.05.19 10:11
....natürlich bringt ein krieg auch immer eigene verluste, auch ein handelskrieg. die frage ist aber bei wem die verluste größer sind - DAS ist entscheidend ! ohne verluste gehts sowieso nicht.

die erpressbarkeit ist sowieso irgendwann unausweichlich je größer und mächtiger eine macht ( dies gilt auch für unternehmen), militärisch oder wirtschaftlich, wird.

den chinesen begrenzende schranken zu zuweisen kann ich nur begrüßen - was nicht heißt das mir die person d.trump sympatisiere.

 

21 Postings, 5 Tage SEEE21Ich gehe auch nicht davon aus,

 
  
    
21.05.19 10:15
dass die Chinesen unsere Freunde sind. Es wäre aber auch begrüßenswert, wenn man die amerikanischen Schnüffelkonzern in die Schranken verweist!  

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingTrump, der Markt und die Bären

 
  
    
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21.05.19 10:19

Es ist spannend, wie lange der überaus euphemistische Aktienmarkt wohl noch braucht, bis die Marktakteure begriffen haben, dass Trumps "make America great again" sich wirtschaftlich und börsentechnisch eher als "make America even smaller" entpuppen wird.

Der Schub, den der Markt durch Trumps Antritt bekommen hat, ging zunächst auf seinem sein erz-republikanisches Standardprogramm zurück, die Steuern (vor allem für Reiche) zu senken und im Gegenzug Sozialleistungen einzuschränken (Reagan lässt grüßen). Da steigen die Börsen fast automatisch, weil niedrigere Unternehmenssteuern halt höhere Gewinne (nach Steuer) ermöglichen.


Den angestammten Pfad republikanischer Tugend hat Trump aber schon allein dadurch verlassen, dass er die Steuersenkungen hauptsächlich durch staatliche Neuverschuldung finanziert. Reps aus dem Tea-Party-Lager wollen hingegen eine möglichst geringe Neuverschuldung. Denen ist Trumps "Spendthrift"-Politik somit ein Dorn im Auge.


Obendrauf kommt aber sozusagen der Vulgär-Teil von Trumps Wirtschaftsprogramm, das maßgeschneidert ist für den sozial abgehängten alternden Weißen Mann aus den Great Plains. Da werden schamlos alte Klischees strapaziert, das z. B. die Latino-Billiglöhner den "hart arbeitenden Amerikanern" aus der Unterschicht (Arbeiter etc.) die "Jobs wegnehmen". In Wahrheit rührt der Jobschwund her aus Verlagerung der teuren US-Arbeitsplätze in Billiglohnländer in Asien wie China, Vietnam usw., aber auch nach Mexiko - siehe maquiladoras.
Sowie aus der immer stärker um sich greifenden Automatisierung und Roboterisierung. Bei Tesla z. B. werden fast alle Arbeiten von Montagerobotern erledigt. (Diesen Trend gibt es auch in D.: Adidas hat eine vollautomatische Schuhfabrik in D. errichtet und im Gegenzug die Fertigung in China reduziert, weil bei 100 % Roboterisierung die teuren deutschen Löhne überhaupt keine Rolle mehr spielen.)

Trumps rassistische Latino-Klischees entbehren jeglicher realwirtschaftlichen Grundlage und dienen lediglich als Wahl-Bauernfang für die dumpfen alten Weißen Männer aus dem Mittleren Westen. Entfernt erinnert mich diese Politik sogar an Hitlers rassistschen Spruch "Die Juden sind unser Unglück."

In die gleiche Kerbe schlagen Trumps Schnaps-Ideen, Amerika dadurch wieder "groß" machen zu können/wollen (allein dieser "great again"-Slogan zeigt implizit, wie "klein" Amerika in Wahrheit geworden ist...), dass nationalistischer Protektionismus betrieben und Strafsteuern eingeführt werden. Das sind letztlich ökonomisch verstaubte Patentrezepte aus der Bismarck-Ära.  Tatsächlich LÄHMT Trump damit die gesamte Weltwirtschaft und schadet auch US-Firmen wie Qualcomm, die nun wegen seines Wahns keine Chips mehr nach China liefern dürfen.

 

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingNachtrag zu "Jobschwund" (1)

 
  
    
21.05.19 10:32
Die Trump-Fanboys verweisen gern auf die rekordniedrigen Arbeitslosenquote in USA, die im April bei 3,6 % lag und nahe 50-Jahrestiefs. Es scheint also alles wunderbar auszusehen auf dem US-Arbeitsmarkt.

Ähnliche niedrige AL-Quoten gab es allredings auch schon, als Obama 2016 abtrat und Trump antrat (roter Pfeil). Bereits zu dem Zeitpunkt lag die Quote unter 5 % und auf Langzeittiefs. Die niedrige AL-Quote ist daher nicht genuin Trumps Verdienst....

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Den Text setze ich im nächsten Post fort. Hier erst mal der AL-Chart:

 
Angehängte Grafik:
hc_2343.jpg (verkleinert auf 83%) vergrößern
hc_2343.jpg

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingNachtrag zu "Jobschwund" (2)

 
  
    
21.05.19 10:52
Entscheidend aber ist, dass es in USA eine gewaltige "Schattenarbeitslosigkeit" gibt, die in den BLS-Statistiken schlichtweg unter den Tisch gekehrt wird. (BLS = US-Arbeitsbehörde). Die wahre Lage zeigt der Chart der "Labor Force Participation Rate", den ich unten zeige.

Warum wohl sonst konnte Trump bei den Massenarbeitslosen im industriell brachliegenden Mittleren Westen (Detroit ist teils zu einer Geisterstadt verkommen) mit seinem Programm "make America great again" so gut punkten bzw. so viele "Bauern fangen" ? Wenn Amerika damals schon "great" gewesen wäre, gäbe es für das Programm ja überhaupt keinen Anlass. Aber eben auch 2016 lag die AL-Quote in USA bereits offiziell unter 5 % (Chart im letzten Post).

Grund: Die "alten weißen Männer", die Trumps Sprüchen ergeben lauschen, zählen zu jenem auch "Globalisierungsverlierer" genannten Bevölkerungsteil, der längst durch sämtliche Roste der BLS-Statistiken gefallen ist.

Denn wer in USA kein AL-Geld mehr bezieht, weil er die Höchstörderung  überschritten hat, gilt per BLS-Statistik automatisch als NICHT mehr arbeitlos. Ähnlich wäre es, wenn man in D. die 4 Millionen Hartzer (die kein ALG2 mehr bekommen) als nicht mehr arbeitssuchend bezeichnen würde.

Hier der augenöffnende Langzeit-Chart der Labor Force Participation Rate, der die die enorme Schattenarbeitslosigkeit in USA offenbart. Dieser Chart hatte im Jahr 2000 bei ca. 67,5 % ein ATH erreicht und notiert aktuell wieder bei rund 62 % - also auf dem Stand von 1978.

Im Klartext waren (prozentual bezogen auf den Bestand) im Jahr 2000 rund 5,5 % der US-Bevölkerung MEHR beschäftigt als heute. Hinzu kommt, dass viele hochbezahlte US-Jobs (Facharbeiter) durch schlecht bezahlte Halbtagsjobs (Burger-Brater, Altenpflege, Barkeeper) ersetzt sind, die das BLS gleichwohl als vollwertige Stellen zählt. Viele "Loser" haben sogar mehrere Billigjobs, die auch mehrfach gezählt werden, obwohl es sich nur um einen einzigen Arbeitnehmer handelt. Im Buch "Working Poor" wurde die Lage der "berufstätigen US-Loser" drastisch vor Augen geführt.

 
Angehängte Grafik:
hipple-fig1.png (verkleinert auf 84%) vergrößern
hipple-fig1.png

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingKorrektur

 
  
    
21.05.19 10:54

Ähnlich wäre es, wenn man in D. die 4 Millionen Hartzer (die kein ALG1 mehr bekommen) als nicht mehr arbeitssuchend bezeichnen würde.

 

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingTatsächliche US-Arbeitlosenquote = ca. 9,1 %

 
  
    
1
21.05.19 11:18
Offiziell nennt das BLS eine "sensationell niedrige" AL-Quote von 3,6 % (= 50-Jahrestief).

Rechnet man darauf jedoch noch die Schattenarbeitslosigkeit von schätzungsweise 5,5 % (fett im vorletzten Post) hinzu, erhält man eine

tatsächliche US-Arbeitslosenquote von 9,1 % (= 3,6 % gemäß BLS + 5,5 % Schatten-Arbeitslosigkeit

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Anmerkung:

Der Anstieg der Labor Force Part. Rate von 1960 bis 2000 ging vor allem darauf zurück, dass immer mehr Frauen beruftstätig wurden. Das lag daran, dass es für eine Familie mit "Einzelverdiener" (nur der Mann arbeitet) immer schwieriger wurde zu überleben, da auch die Kosten in USA (Krankenversicherung, College usw.) drastisch gestiegen sind.

Auch diese Kostensteigerung wird von US-Statistikern schöngerechnet, indem die Inflation viel niedriger angegeben wird, als sie tatsächlich ist. Dies dient auch dazu, das BIP aufzublasen, das stets inflationsbereinigt angegeben wird (je weniger Inflation abgezogen werden muss, desto üppiger erscheint das BIP).

Seit 2000 hat sich an dem hohen Frauenanteil der arbeitenden US-Bevölkerung wenig geändert, weil die Zwänge dazu (steigende Lebenshaltungskosten) sogar noch größer geworden sind. Das ist eine der vielen Schattenseiten der laufenden Umverteilung von unten nach oben, welche die US-Mitteklasse immer stärker mit Abstieg bedroht.
 

2599 Postings, 634 Tage Shlomo SilbersteinMAGA bezog sich nicht alleine auf die Arbeitslosig

 
  
    
21.05.19 11:21
-keit. Hör nochmal in Trumps Antrittsrede rein, das MAGA-Programm ist wesentlich umfangreicher. Zudem waren die Arbeitslosen - meist Schwarzen - aus Detroit nie Trumps echte Zielgruppe. Die Zielgruppe waren die Weißen aus dem mittleren Westen, die die wirtschafltiche, politische und migrantische Globalisierung als Gefahr sehen. Scheint die Mehrheit der Amis zu sein, aus gutem Grund.  

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingMAGA = verordnete Magersucht

 
  
    
21.05.19 11:31

2599 Postings, 634 Tage Shlomo Silberstein"We will get the job done"

 
  
    
21.05.19 11:34
Zitat aus Trumps Antrittsrede. Würde ich als Bär in meine Spekulation einbeziehen, dieses Versprechen bzw. Drohung, je nach Perspektive.  

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingJa

 
  
    
21.05.19 11:40
wenn "Job done" übersetzt wird mit: "Der Job ist weg."
 

2599 Postings, 634 Tage Shlomo Silberstein3,6% AlQuote ist "Job weg"?

 
  
    
21.05.19 11:56
Interessanter Anspruch. Würde ich mal Merkel unterbreiten, die würde sicher ihre Oma für 3,6% verkaufen.  

2599 Postings, 634 Tage Shlomo SilbersteinDeutschland hat 4,9%

 
  
    
21.05.19 11:59
und da ist die kreative Buchführung der Bundesregierung schon voll einberechnet. Real tipp ich mal auf 10% bei zusätzlich fast 2 Mio arbeitslosen Neubürgern in den letzten 3 Jahren.  

55975 Postings, 5494 Tage Anti Lemming# 229 - Ich sag nur "Schatten", Shlomo

 
  
    
21.05.19 12:00
Jenes längliche optische Phänomen der tiefstehenden Ostfriesensonne, das du mindestens sechs Stunden pro Tag vergebens zu überspringen versuchst.

Na ja, immer noch besser als nur im Sessel zu sitzen.  

55975 Postings, 5494 Tage Anti Lemming# 230

 
  
    
21.05.19 12:01
Da hast du ausnahmsweise mal recht. In D. werden z. B. Hartzer, die älter sind als 58 Jahre, nicht mehr zu den Arbeitslosen gezählt. Dies dient ebenfalls dazu, die Statistik zu schönen, mit der sich Politiker so gern schmücken.  

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingOpen-Source-Software erhält neue Bedeutung

 
  
    
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21.05.19 14:00
da sie im Gegensatz zu proprietärer Software (wie Googles Android) nicht der Kontrolle einzelner Firmen oder Staaten unterliegt.

Der Kern von Android basiert ohnehin auf dem freien Betriebssystem Linux - der verbreitetsten Open-Source-Software.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/...re-16198584.html

...Nur freie beziehungsweise Open-Source-Software ...  ermöglicht die von wirtschaftlichen und politischen Großinteressen unabhängige Kontrolle über Technologie. Der aktuelle Fall [Google ./. Huawai, A.L.] hingegen zeigt abermals, dass gerade die EU trotz ihrer grundsätzlich erheblichen Wirtschaftskraft keinen Einfluss auf externe Technologieanbieter hat. Anstatt auf den Eintritt eines zukünftigen europäischen IT-Monopolisten zu warten ? oder diesen gar durch fehlgeleitete Industriepolitik herbeisubventionieren zu wollen, sollte daher Open-Source-Software erheblich stärker ins Blickfeld rücken. Aber auch Unternehmen können etwas tun, indem sie so viel freie Software wie möglich in ihren Wertschöpfungsketten einsetzen...

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Leider ist letzteres nicht der Fall. In München haben die Behörden viele Jahre lang auf 15.000 Arbeitsplatzrechnern das kostenlose Betriebssystem Linux und Open-Source Software wie "Open Office" (kostenlose Alternative zu MS-Office) benutzt. 2017 hat Münchens Stadrat jedoch beschlossen, ab 2020 wieder auf Windows (teure proprietäre Software ohne offenen Quellcode) zu wechseln.

Für mich eine Entscheidung, die unter dem Eindruck der aktuellen Geschehnisse um Google dringend rückgängig gemacht werden sollte. Noch ist Zeit dazu, denn das "Limux"-Projekt soll ja erst 2020 enden.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/...-vor-die-Tuer-3900439.html

Endgültiges Aus für LiMux: Münchener Stadtrat setzt den Pinguin vor die Tür

Microsoft kann nach 14 Jahren Auszeit in München wieder voll "fensterln". Mit der Mehrheit der großen Koalition hat der Stadtrat endgültig beschlossen, bis 2020 wieder auf Windows umzustellen und den Ausflug in die Linux-Welt zu beenden.  

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingHeute melden sich vier Fed-Speaker

 
  
    
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21.05.19 14:07
aus der zweiten Reihe zu Wort. Im Zweifel steht das für steigende Kurse.

 
Angehängte Grafik:
hc_2345.jpg (verkleinert auf 89%) vergrößern
hc_2345.jpg

2599 Postings, 634 Tage Shlomo SilbersteinTesla

 
  
    
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21.05.19 16:48
würde ich derzeit nicht empfehlen. Hab gerade in Aurich einen gesehen, das ist ein schlechtes Zeichen.  

55975 Postings, 5494 Tage Anti LemmingSelten Erden - Trump schießt sich ins Knie

 
  
    
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21.05.19 17:32
https://www.onvista.de/news/...-volksrepublik-die-karte-aus-230881909

....Wer die (Strafsteuer-)Liste der USA genau durcharbeitet, findet zwei Ausnahmen. Seltene Erden und Medikamente. Bei allen lauten Worten möchte sich Donald Trump nämlich nicht selber ins Knie schießen. Wir schauen kurz mal auf das Verhältnis zwischen den USA und China bei seltenen Erden, die vor allen Dingen von den amerikanischen Hightech-Konzernen benötigt werden, zum Beispeil für die Produktion von Waffen, Handys, Hybridfahrzeugen, Laptops und Katalysatoren in Fahrzeugen.

Gut 70 Prozent der Förderung von Seltenen Erden kommt aus China. Die USA ist mit 80 Prozent einer der größten Importeure von Seltenen Erden aus dem Reich der Mitte. Sollte China dem Export von Seltenen Erden einen Riegel vorschieben, dann könnte dies die US-Wirtschaft erheblich treffen, da Engpässe entstehen würden. Das wiederum dürfte die Preise in die Höhe schießen lassen, da die USA gezwungen wären, sich nach anderen Quellen umzuschauen.  

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