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Was halten wir eigentlich vom Tod?

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neuester Beitrag: 13.11.19 09:37
eröffnet am: 09.11.19 10:08 von: clever und r. Anzahl Beiträge: 44
neuester Beitrag: 13.11.19 09:37 von: clever und r. Leser gesamt: 1004
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bewertet mit 6 Sternen

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4010 Postings, 828 Tage clever und reichWas halten wir eigentlich vom Tod?

 
  
    
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09.11.19 10:08
Ist er unser aller Ende, oder aber der Anfang von etwas neuem? Werden wir nach unserem Tod geliebte Menschen wiedersehen, oder fallen wir (wieder) in's große nichts? Was kommt nach dem Sensenmann, dem großen Gleichmacher? Mit dem Glauben an Himmel und Hölle habe ich jedenfalls so meine Probleme. Glaube ich daran, dass um Alpha Centauri 24 silberne Biedermeier Tee-Löffel kreisen? Warten im Paradies doch eher 72 Jungfrauen auf mich? Oder sitze ich stoned im Himmel auf einer lila Wolke und spiele den ganzen Tag mit meiner Harfe?Jeder kann glauben was er will, aber keiner weiß letztendlich wirklich was kommt. Von der anderen Seite kam bisher niemand zurück, lässt man diese wilde "Revolver - Geschichte" von vor zirka 2000 Jahren einmal außer acht...
Als Kind hatte ich eine Nahtoderfahrung, aber jetzt nichts wildes und nichts mit "gleißenden Licht" oder so. Ein Auto raste auf einer Straße mit hoher Geschwindigkeit auf mich zu, ich hatte in der einen Hand ein Glas mit Kaulquappen und stand wie angewurzelt. Den Fahrer konnte ich, in sicherlich nur wenigen Zehntelsekunden, genau erkennen, jedes Detail an ihn wahrnehmen. In dem Moment lief nebenher in mir ein Film über mein bisheriges Leben ab, nahe Verwandte, prägende Erlebnisse. Da war ich zirka 6 Jahre alt. Alles lief für mich glimpflich ab, meine Kaulquappen flogen im hohen Bogen über die Straße, ich erlitt einige Prellungen, Abschürfungen und einen Armbruch. Der PKW Fahrer war sehr blass und voller Schweiß und seine Hände zitterten, er sagte nicht viel. Wir hatten wohl beide sehr großes Glück.
Als Erwachsener habe ich mich über das in dem damaligen Moment ablaufende Kopfkino informiert, im Gehirn wird bei solchen "Anlässen" scheinbar ein gewisses Hormon ausgeschüttet. Wissenschaftlich ist wohl nicht ganz klar, wo diesbezüglich evolutionär der Sinn besteht. Man wird dabei relativ ruhig und der Puls geht runter, sicherlich bei schweren Verletzungen und starken Blutungen nicht unvorteilhaft. Aus meiner Sicht ist bei Vorfällen dieser Art also eine evolutionäre Komponente wahrscheinlich, eine spirituelle Komponente sehe ich hier nicht. Ich bin kerngesund und in einem guten mittleren Alter, aber wie jeder aus diesen Generationen, kenne auch ich immer mehr Menschen die es inzwischen nicht mehr gibt.

Mit der Existenz einer unvergänglichen Seele habe ich jedenfalls so meine Schwierigkeiten.
Laut der christlichen Religion hat nur der Mensch eine unsterbliche Seele. Dabei wird unterschlagen, dass wir alle, von der Bakterie bis zum Menschen über ungefähr 3,5 Milliarden langen Ahnenpfad verbunden sind. Gehen wir unsere Ahnenreihe in Gedanken zurück, so treffen Du und ich (für den einen oder anderen sicherlich erschreckend...) irgendwann auf gemeinsame Vorfahren, geht man weiter zurück trifft man die Mutter aller Homo Sapiens, davor Homo Errectus, weiter geht es dann mit einem affenähnlichen Wesen auf den Bäumen, irgendwann ein rattenähnliches Wesen unter den Dinosauriern, usw, usw.
Ausgangspunkt dürfte ein Wesen sein, genannt LUGA (letzter universelle gemeinsamer Ahn/Vorfahr, eine Art Einzeller), dass den Ausgangspunkt allen Lebens seit ca. 3,5 Milliarden Jahren bis heute darstellt.
Die Frage ist nun, ab wann wurde die Seele "eingeführt"? Hatte der Neanderthaler eine Seele, oder Homo Errectus? Oder erste säugetierähnliche Wesen? Oder gar LUGA? Alle sind mit uns verwandt. Dann müsste jedes Wesen auf dieser Erde eine Seele haben. Und was will man mit alle diesen unzählige Seelen? Glaubt man natürlich wörtlich an biblische Schöpfungsgeschichte, ist das kein Problem, aber daran glaubt wohl noch nicht einmal offiziell die katholische Kirche.

Fakt ist: Nichts in diesem Universum ist unvergänglich, nicht mal das Universum selber. Warum sollte es eine Seele sein? Es wäre ein Riesenprivileg, das vom Universum dem Menschen gewährt worden wäre, oder auch nicht. Ich glaube daher nur daran, dass zwei Kilogramm Rinder/Schweinefleisch ein gutes Gulasch abgeben. Zuzüglich natürlich den verschiedensten Zutaten und Gewürzen, versteht sich. Irgendwo habe ich das nachfolgende einmal gelesen, frei nach Schopenhauer. Ich zumindest halte es derzeit so:
Wir waren nicht bevor wir geboren wurden. Es hat uns nicht gestört, denn es war ja nichts da, dass sich an etwas stören könnte.
Genauso wird es mit dem Tod sein. Wir fallen zurück in das Nichts aus dem wir gekommen sind und werden uns genauso wenig darum scheren wie vor unserer Geburt! Wie seht ihr das?  
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18 Postings ausgeblendet.

32817 Postings, 5297 Tage JutoHalte es wie nurmalso

 
  
    
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09.11.19 14:15
Es gibt nur körper.
Der geist sind nur ne art  elektrische schwingungen.
Also ein teil des körpers.
Wenn ich zersetzt bin,
Wächst , wenns gut läuft, eine blume aus mir.
Ein toller gedanke.
-----------
der dumme merkt nix, der schlaue sagt nix

8401 Postings, 262 Tage Laufpass.comaus mir soll Gemüse wachsen

 
  
    
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09.11.19 14:18

3798 Postings, 278 Tage Gonzoderersteheute Abend habe ich auch

 
  
    
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09.11.19 14:31
wieder einen Geist in mir, den Himbeergeist!
Ich will das ein Baum aus mir wächst im Friedwald :-(( neben meiner Frau  

4010 Postings, 828 Tage clever und reich#2 Vor 3,5 Milliarden Jahren wurden

 
  
    
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09.11.19 14:33
wohl die ersten organischen Verbindungen gebildet, aus denen sich dann Einzeller entwickelten. Die meisten aktuellen Quellen gehen momentan von 3,5 Milliarden Jahren aus, einige andere sehen die ersten "einfachen Bakterien" schon vor 3,8 Milliarden Jahren. 300 Millionen Jahre mehr oder weniger machen den Kohl wohl nicht fett. (-: Letztendlich war aber keiner dabei, wer weiß es daher schon genau. In jedem Fall gibt es Leben auf der Erde schon sehr lange.



https://www.planet-schule.de/mm/die-erde/...e_entstand_das_Leben.html

 

417 Postings, 6853 Tage AlterEinige Gedanken über den Tod

 
  
    
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09.11.19 14:49
o Es steht mit dem Leben wie mit einem Theaterstück: Nicht auf die Länge kommt es an, sondern auf die Güte des Spiels (Aus einem Brief von Seneca (etwa zur Zeit Jesu gelebt) an Lucilius).
o Der Tod selbst kann kein Übel sein, weil wir ihn nicht erleben (Argumentation von Epikur ? gelebt um 300 v. Chr.)
o Dem Tod wohnt eine gerechte und unerbittlich strenge Notwendigkeit bei. Wer kann sich darüber beklagen, in einer Lage zu sein, die keinem erspart bleibt? (Seneca, Briefe an Lucilius, Brief 30)
o Gleichheit ist der Grundpfeiler aller Gerechtigkeit. Wer kann sich beklagen, wenn ihn trifft, was alle trifft?" (Montaigne, Philosophieren heißt sterben lernen)
 

4010 Postings, 828 Tage clever und reich#4 Lucky

 
  
    
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09.11.19 15:02
Jedes Verhalten bleibt nie folgenlos. Ist z.B. jemand Egoist und blind gegenüber anderen, bezahlt er sicher schon während der Lebenszeit in dieser und jener Form dafür. Achtet man nicht auf seine Gesundheit und verhält sich rücksichtslos gegenüber anderen, dann wird das Leben und die Weitergabe der eigenen Gene ein Stück schwieriger u.s.w. Die Evolution sortiert permanent aus.
Jede Hoffnung auf eine übersinnliche Ordnung halte ich persönlich daher für abwegig. So etwas wie eine übergeordnete Ordnung ist bereits in der Natur "kodiert", wir müssen nur lernen diese zu lesen. Das ist wahrer Glaube, wie ich zumindest diesen verstehe. Die Welt verstehen wollen. Wissenschaft, Kunst, Sport, Liebe, Haltung und Selbstachtung sind aus meiner Sicht der wahre Glaube, ein tiefer, richtiger, von Mythen befreiter Glaube. Das Leben verstehen, andere verstehen, immer weiter diesen Weg gehen, verstehen das Leben auf diese und jene Weise zu genießen, Leid nicht als Strafe eines Ex Machina Gottes zu empfinden, sondern als Antwort des Ganzen interpretieren und sich fragen wie kann ich es ändern, etc. Nur meine Meinung.  

21613 Postings, 6985 Tage modNeue Studie

 
  
    
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09.11.19 15:18

"So lange müssen sie joggen, um ihre Lebenserwartung zu erhöhen."


https://www.msn.com/de-de/lifestyle/topstories/...amp;ocid=spartandhp

Ich jogge jeden 2. oder 3. Tag und bin schon uralt.

-----------
Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit !

4010 Postings, 828 Tage clever und reichmod Ja diese Studie kenne ich.

 
  
    
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09.11.19 15:25
Es gibt aber andere Studien, da geht aus auch um die Geschwindigkeit beim joggen. Läuft man schneller und länger, dann verringert sich die Lebenserwartung.

Ich selber jogge dreimal in der Woche, aber immer schön entspannt.
https://www.meine-gesundheit.de/service/news/...hoeht-lebenserwartung  

21613 Postings, 6985 Tage modIch, lieber c+r, halte es beim

 
  
    
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09.11.19 15:34
Joggen inzwischen mit dem Neuseeländer "Arthur Lydiard", der als Trainer
in aller Welt viele Olympia-Sieger gemacht hat, leicht und locker.


Früher lief ich nach der Emil Zatopek-Methode
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Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit !

7628 Postings, 3518 Tage mannilueUnterstellt,

 
  
    
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09.11.19 15:34
das der Mensch eine Seele hat..... dann muß es ja irgendwo eine Seelenproduktionsstätte geben...
denn... das die Anzahl der Menschen hier auf diesem kleinen völlig unbedeutenden Stein,der durch das Universum sich bewegt... ständig mehr wird.....ist wohl Fakt.

Denke deshalb... das mit der Seele iss nicht.

Dafür ist dieses Trümmerteil.. das wir Erde nennen, doch einfach zu winzig
und der Mensch....so was von nebensächlich.
Universal gesehen!

Man könnte sich mal den Spaß machen und den prozentualen Anteil der Erde
a) an unserem Sonnensystem
b) an unserer Galaxis
c) an cpl Universum
ausrechnen.
Denke, das wird eine gaaaanz lange Zahl mit vielen vielen Nullen... nach dem Komma sein.
Das ist die Erde..... und..um wieviel kleiner ist dann der Mensch.
Eine Winzigkeit mehr als nix !

Von daher: Gott gibt es nicht und der Mensch hat demnach auch keine Seele die ihn..eingehaucht worden sein soll.

Wenn die Show vorbei ist..ist sie halt vorbei.



 

8401 Postings, 262 Tage Laufpass.comich ess massenhaft Knoblauch

 
  
    
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09.11.19 15:35

21613 Postings, 6985 Tage modÜber den Tod

 
  
    
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09.11.19 15:39
mache ich mir keine Gedanken, zumal ich seit meinem 14.Lebensjahr
zu viele Menschen beim Sterben erleben konnte.
... aus, Schluss, vorbei !
Im Alphazustand (Meditation) kann man es gut simulieren.
... aber bitte wieder aufwachen!!!
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Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit !

7628 Postings, 3518 Tage mannilueGedanken über den Tod

 
  
    
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09.11.19 15:56
also...früher.. als meine Mutter(83) noch lebte...und sich mit ihren Bekannten unterhielt.... ging die Rede immer wieder um bzw über den Tod.
Konnte ich seinerzeit überhaupt nicht fassen.Es gibt doch sooo vieles anderes
..na ja.. da war ich so ca 50.

DAS ändert sich irgendwie...auch wenn man(ni) das im Grunde nicht will.
Jetzt..mit 63... kommen irgendwie automatisch derartige Gedanke....über..wann ist Schluß?
70-----80 wäre schon schön....
Wie wird das...DAVOR?
Noch geht es... das klein zu halten....( ein Tag mit den Enkeln....reicht da schon)

Plötzlich erschrecken doch Filme über Menschen, die es im Alter nicht mehr körperlich so drauf haben.
Weil.... mit 30 ist DAS doch noch soooo weit weg.
Auch mit 50.....
und mit 60 meldet sich der Körper doch: ejj Alter.. das machte aber besser nicht mehr so oft !

Da wird dann aus..ganz weit weg...mittendrin  anstatt nur .. dabei.  

14076 Postings, 4861 Tage Nurmalso#25 "So etwas wie eine übergeordnete Ordnung

 
  
    
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09.11.19 16:44
ist bereits in der Natur "kodiert", wir müssen nur lernen diese zu lesen"

Da bin ich mir nicht so sicher. Bin aber auch nicht fit in solchen Dingen. Das geht ja schon in Philosophie über. Auf jeden Fall ist es aber im Interesse von uns Menschen, uns selbst eine gewisse Ordnung und Regeln zu geben. Sonst wäre das Leben einfach zu anstrengend. Und ein Grundprinzip der Natur scheint ja zu sein, dass iedes Lebewesen und auch jede Teileinheit zur Ereichung seiner Ziele bzw. entsprechend ihrer Funktion möglichst wenig Energie aufwenden möchte.

Ansonsten kann ich einen allgemeien Sinn des Lebens nicht erkennen. Aber mein Leben hat natürlich für mich einen Sinn. Deshalb stimme ich auch dem zweiten Teil deines Postings hinsichtlich des "wahren Glaubens" inhaltlich zu. Und so sieht das meine Katze vielleicht auch, wenn auch ihr Interesse an Erkenntnis über die Welt und an Kultur und Kunst etwas begrenzter ist.  

96135 Postings, 7349 Tage seltsamzu #1 - wir halten ihn hin, bis er von allein geht

 
  
    
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09.11.19 17:07

152 Postings, 207 Tage Graf RotzIn jedem Lebewesen

 
  
    
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09.11.19 19:34
nehmen wir etwas wahr, das man als Lebendigkeit bezeichnen könnte. Auch bei uns selbst etwa beim Blick in den Spiegel oder auch nur bei Selbstgesprächen.

Mit dem Tod verschwindet diese Lebendigkeit schlagartig, der Körper jeden Lebewesens wirkt dann nur noch wie eine hohle Wachsfigur, quasi wie eine Puppe.

Zeitlebens ist die Lebendigkeit indes in der Lage, zu reflektieren, sich an uns zu wenden. Es ist eine Stimme in uns vernehmbar, die sich an uns adressieren kann. ?Etwa?  ruft in uns.

Während man indes Jahr für Jahr registriert, dass der Körper altert, scheint diese innere Stimme keiner Alterung oder Abnutzung zu unterliegen. Sie fühlt sich immer gleich an, scheint keinem Wandel durch Zeit zu unterliegen.

Aus allem folgerte ich, dass diese zeitlose innere Stimme, dieses zeitlose lebendige Etwas, mit dem Sterben der Körperhülle sozusagen übrig bleibt und ins Meer der Lebendigkeit zurückkehrt, woher es einst auch kam.  

4010 Postings, 828 Tage clever und reichJede Zelle im Körper

 
  
    
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09.11.19 19:39
erneuert sich im Lauf des Lebens mehrmals. Das heißt zigfacher Gesamtaustausch der Hardware im Leben. Wir alle sind also (theoretisch) schon mehrfach gestorben, nur das die alte Software immer wieder auf neue Teile überspielt wird. Nur beim finalen Tod wird die Hardware wohl komplett zerstört.
Keine Ahnung ob da was dran ist, aber ich habe irgendwo gelesen, dass das Licht am Ende des Tunnels, welches viele während des Sterbens sehen, wohl die Fotorezeptoren(Zapfen)der Netzhaut sind, die von "außen nach innen" nach und nach den Dienst einstellen. Gleichzeitig werden die übrig gebliebenen Rezeptoren für eine kurze Zeit extrem lichtsensitiv.  

152 Postings, 207 Tage Graf RotzDie Gedanken und

 
  
    
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09.11.19 19:56
Ansätze des Quantenphysikers Hans-Peter Dürr zum Thema haben mich noch am meisten überzeugt, vieles davon zusammengestellt im nachfolgenden Video ?Das Geistige ist die treibende Kraft?:

https://www.youtube.com/watch?v=lrgQakHPRP8&feature=share  

419 Postings, 977 Tage Bones62Der, der mit den Toten spricht...

 
  
    
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10.11.19 17:00
war für mich immer alles quatsch, aber dieses Jahr hatten wir einen Suizid in der Familie und ich habe angefangen mich mit dieser Materie zu beschäftigen. Lese gerade "Der Matrix Code" habe davor ein Buch gelesen "Kinder der Geistigen Welt", irgendwie hat es mir geholfen, der Gedanke daran, dass die Seele weiter lebt, eigentlich alles nur aus  Energie besteht. Es ist ein schwieriges Thema, aber mir hat es etwas geholfen und man glaubt ja auch sonst manchen Blödsinn und wirklich beweisen wird man es nicht können.  

8401 Postings, 262 Tage Laufpass.comich will nicht sterben

 
  
    
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10.11.19 17:54

4010 Postings, 828 Tage clever und reich#38 Ja es wäre schön, wenn danach noch

 
  
    
10.11.19 19:40
etwas kommen würde. Mir persönlich fehlt leider der Glaube daran.  

152 Postings, 207 Tage Graf RotzSchon Dr. Faust

 
  
    
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10.11.19 19:42
studierte Medizin, Theologie, das Recht und die Philosophie, um zu erfahren, ?was die Welt im Innersten zusammenhält?.
Mit Dürr würde ich meinen, dass wir dies abschließend auch künftig nicht erforschen werden, weil uns dafür schlicht die Sinnesinstrumente fehlen. Uns fehlt auch der Wortschatz dafür, um es zu beschreiben und auszudrücken; denn wir besitzen insoweit nur die für unser tägliches Leben und Überleben erforderliche sog. Apfelpflück-Sprache. Was wir und wohl praktisch alle Kulturen haben, ist eine gewisse Ahnung davon.  

152 Postings, 207 Tage Graf RotzIch frage mich:

 
  
    
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12.11.19 09:02
Wie konnte aus ehemals toter Materie Lebendigkeit entstehen, und sei es auch nur in Gestalt winziger einzelliger Wesen, die sich bewegen, nach links, nach rechts, im Kreis, fortbewegen ...?  

3798 Postings, 278 Tage Gonzodererstedie Matrix

 
  
    
12.11.19 09:16
lassen wir den ganzen Amidreck und geballere mal raus, was ist so abwegig an der Theorie?  

4010 Postings, 828 Tage clever und reichIn einem Experiment hat Stanley Miller

 
  
    
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13.11.19 09:37
bereits 1953  experimentell nachgewiesen, wie die Entstehung von Leben möglich war. Voraussetzung dafür war ein "abgeschlossenes System". Strom wurde dabei in einen mit Ammoniak, Wasserstoff und Methan befüllten Glaskolben geleitet und fertig waren die Aminosäuren. Mit elektrischen Entladungen wurden Blitze simuliert und es entstand eine biologische "Ursuppe", leider ganz ohne Gott und Seele.

Was ist denn "Leben"? Alles was weiterentwickelte Kopien von sich selbst anfertigt und zur Reproduktion Energie benötigt? Ich bin mir daher nicht sicher, ob es "tote" Materie überhaupt gibt. Das würde ja ebenfalls unterstellen, dass es auch eine "lebendige Materie" gibt. Lebewesen besitzen einen Stoffwechsel. Lebewesen besorgen sich Energie durch verwertbare Materie, dass Elektron z.B. fängt sich Energiepakete um seinen Energieerhalt zu sichern. Ist der Unterschied letztendlich so groß? Irgendwo habe ich bereits vor Jahren gelesen, dass Forscher eine künstliche Intelligenz entwickelt haben. Dieses "Programm" erkennt sich selbst und entwickelt sich unabhängig weiter. Ich glaube das die Entstehung von Leben auf vielen Ebenen möglich ist.


"Im Labor des Nobelpreisträgers Harold Urey hatte der junge Doktorand in ein paar Glaskolben die Substanzen zusammengemischt, aus denen die Uratmosphäre und die Urozeane der frühen Erde bestanden haben könnten. Mit elektrischen Entladungen simulierten die Forscher Blitze, und nach nur wenigen Versuchen bildeten sich organische Verbindungen in dem Gebräu, darunter auch verschiedene Aminosäuren, die Grundbausteine des Lebens. Das Experiment von Miller und Urey wurde schnell berühmt und ihr Konzept von der Ursuppe, aus der sich vor etwa vier Milliarden Jahren erste primitive Lebensformen entwickelt haben sollen, erlangte weltweite Popularität. Jetzt zeigt sich, dass die Brühe, aus der wir vermutlich alle entstanden sind, womöglich noch nahrhafter war als Miller zu Lebzeiten selbst entdeckte. Schließlich hat der 2007 gestorbene Forscher gar nicht alle seine Versuche ausgewertet".


https://www.sueddeutsche.de/wissen/...erze-fuer-die-ursuppe-1.1075388
 

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