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Lohnen sich Aktien noch als Altersvorsorge?

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neuester Beitrag: 11.04.19 13:41
eröffnet am: 15.04.18 18:37 von: Val Venis Anzahl Beiträge: 9
neuester Beitrag: 11.04.19 13:41 von: Gonzoderers. Leser gesamt: 2804
davon Heute: 6
bewertet mit 1 Stern

6969 Postings, 683 Tage Val VenisLohnen sich Aktien noch als Altersvorsorge?

 
  
    
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15.04.18 18:37
Ja, die Aktienmärkte steigen seit Jahrzehnten. Die Frage dieses Threads ist irgendwo zwischen kätzerisch und kontrafaktisch anzusiedeln. Mit den Kursen sanken aber auch die Dividendenrenditen und langsam braucht man viel Phantasie um noch weitere Zuwächse zu erhoffen.

Im S&P 500 gibt es nur noch beschauliche 1,88% Dividendenrendite. Daran ist auch weder die weiterhin hohe Ausschüttungsquote (44,5%) noch eine schlechte Konjunktur schuld. Amerikanische 10Y Bonds bieten unterdessen mit 2,82% eine deutlich attraktivere Verzinsung.

Was kann man als langfristiger Anleger also noch vom Aktienmarkt erwarten? Nach Daten von Robert Shiller stiegen die Gewinne der S&P Unternehmen seit 1871 jährlich um 1,81% nach Inflation. Zwischen 1966 und 2003 gab es sogar gar kein Gewinnwachstum oberhalb der Inflation.

Aktien bleiben für mich ein interessantes Mittel zur Altersvorsorge - schon zur (globalen) Diversifikation. Historische 10% p.a. sind dennoch ein utopisches Renditeziel für eine Anlage. Wer jetzt kauft sollte eher mit der Hälfte rechnen.
 

35 Postings, 852 Tage DocRockInteressantes Thema...

 
  
    
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15.04.18 20:15
...kommt sicherlich auf den Zeithorizon an, also wie viele Jahre sind es noch bis zur Rente. Es wäre in jedem Fall hilfreich und aus meiner Sicht auch notwendig und fair, wenn Aktiengewinne und Dividenden - wie früher - nach einer gewissen Haltezeit steuerfrei gestellt würden. Das können ja meinetwegen auch 5 Jahre sein. So würde der Staat signalisieren, dass er eigenverantwortliche Vorsorge ernst nimmt und fördert.

Abgesehen davon halte ich die Versteuerung von Dividenden, die aus den versteuerten Gewinnen eines Unternehmens an die "Eigentümer ausbezahlt werden ohnehin für mindestens fragwürdig.

Letztlich geht es vermutlich auch zukünftig nicht ohne Aktien, Gold und Anleihen sollten aber ebenso im Portfolio enthalten sein...mMn.  

56022 Postings, 5497 Tage Anti LemmingNein

 
  
    
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04.06.18 20:23
Unter Trump werden Aktienanlagen zum Geldgrab.

Details hier:

https://www.ariva.de/forum/...n-thread-283343?page=5304#jumppos132623  

16 Postings, 898 Tage charlesmunger@ anti Lemming:

 
  
    
04.06.18 23:07
Wenn Aktienanlage das Geldgrab sein sollen - wo willst Du denn dann investieren?
Da kommt von Dir aber auch keine überzeugende  Alternative. Die Finanzgeschichte hat es eigentlich über Jahrzehnte gezeigt, was wirklich gut war, das waren in der Mehrheit Aktien, gepaart mit Anleihen und das wird mMn auch künftig so sein. Dein Statement ist mir zu global und entbehrt Realität. Für mich vermutest Du die Dinge, eben weil es keiner weiß.
Das soll jetzt keine grundsätzliche Kritik an Deiner Aussage sein - sie ist mir halt einfach zu schwarz gefärbt - mM
 

16 Postings, 898 Tage charlesmunger@ Doc Rock

 
  
    
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04.06.18 23:17
?Abgesehen davon halte ich die Versteuerung von Dividenden, die aus den versteuerten Gewinnen eines Unternehmens an die "Eigentümer ausbezahlt werden ohnehin für mindestens fragwürdig.?
Da bin ich 100 % bei Dir - Altersvorsorge predigen und dann aber die Beteiligten abkassieren , dass ist unsere Regierung. Für mich schon lange nicht mehr meine - wahrscheinlich nicht nur für mich.  

Clubmitglied, 1989 Postings, 627 Tage Andreas S.Update

 
  
    
11.04.19 12:41
Inzwischen haben sich die Märkte erholt. Die DAX Aktien zumindest werfen noch stabile Rendite von über 2,5% ab . Der Einstieg lohnt sich m.E. noch jedoch sollten Korrekturen genutzt werden. Die Hausse scheint immer noch nicht vorbei zu sein.  

902 Postings, 3634 Tage ParadiseBirdwo ist das Problem?

 
  
    
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11.04.19 13:27
(Val Venis, eckige Klammern ergänzt: ) "Mit den [steigenden!] Kursen sanken aber auch die Dividendenrenditen [oder blieben konstant] und langsam braucht man viel Phantasie um noch weitere Zuwächse zu erhoffen."

Hier ist ein Denkfehler. Wichtig ist eigentlich nur die Rendite bezogen auf den Einstand, ggf. korrigiert um die Inflation.

Also ich kaufe Aktien zu 1.000 ? und kriege 10 ? Dividende, macht 1 %. Dann steigen die Aktien mit der Zeit auf 2.000 ? und auch die Dividende wird erhöht, sagen wir auf 20 ?. Wieder nur Rendite bei 1 %. Aber verglichen mit dem Einstand der Aktien sind es schon 2 %. Und so geht das weiter.

Die (pessimistische) Aussage am Ende lässt sich mit einem Blick auf den Langfristchart des Dow oder meinetwegen auch DAX sofort entkräften, bisher ging es immer weiter aufwärts - natürlich unterbrochen von kleineren Korrekturen.

 
Angehängte Grafik:
chart_all_dowjonesindustrialaverage.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
chart_all_dowjonesindustrialaverage.png

1876 Postings, 80 Tage Gonzodererstehm da

 
  
    
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11.04.19 13:39
möchte ich auch mal was zu sagen wenn ich darf.

Ich bin selbst ernannter Rentner mit 55 bin ich aus der Selbstständigkeit in den Ruhestand gewechselt....

Ich denke natürlich auch das der zeitliche Horizont eine grosse Rolle spielt, wichtiger aber noch als der Anlagehorizont ist die Ausarbeitung eines Plans.....

Wer in Rente geht sollte finanziell unabhängig sein, dh. Haus oder Wohnung bezahlt, möglichst noch ständige Einnahmen wie eine Rente zb, ( ich hab die nicht) oder Mieteinnahmen aus  bezahltem Wohnungsbesitz.

Die Aktie als einzige Einnahmequelle zu verstehen halte ich für nicht möglich.

Es ist gutes Zubrot und hängt im wesentlichen davon ab wie man investiert....ETF,s klingt immer so toll vom Bankberater, Roboinvestment ebenso, verdienen tun die Banken und das Finanzamt.

Reine Aktienanlagen sind etwas wunderbares, Diversifikation ist hier das Thema,

mein Aktienplan ist 80% Depotwert in seit Jahren gut laufende Geschäftsmodelle, zb. Shell, Münchenr Rück, Mc Donalds....gute Dividende, wenig Vitalität, mindestens 3 Branchen, mindestens 3 Länder, maximal 10-12 Werte.nie verkaufen,nur im Notfall umschichten wie zb. bei meinen Autowerten, da wurde es nötig

10 % in Aktien mitlleren Risikos, Biotech, Software, Dienstleistung, gute Geschäftsmodelle mit guter Aussicht, Laufzeit 3-5 Jahre max 3-5 Werte sonst werden mir die Postionen zu klein

10% volles Risiko, egal was gerde Geld verspricht max 5 Anlagen, eine wird das Rennen schon machen, am besten täglich beobachten, als Rentner hat man ja die Zeit :-)) Denkste Puppe.....

das ist für mich in 5 Jahren eine lohnende Einahmequelle geworden, wer es sich leisten kann sollte nur in Dividende Papiere investieren, wer zocken möchte möge sich des Risikos des Komplettverlustes bewusst sein.  

1876 Postings, 80 Tage GonzoderersteAch übrigens

 
  
    
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11.04.19 13:41
die Dividenden sind im Ausland meistens höher, werden oft 2-4 mal im Jahr ausgeschüttet und selbst nach der gesamten Versteuerungskette liege ich da oft noch über 5% nur mal so  

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