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Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte

Seite 1 von 18
neuester Beitrag: 19.02.19 19:22
eröffnet am: 08.01.19 13:41 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 433
neuester Beitrag: 19.02.19 19:22 von: Fillorkill Leser gesamt: 12528
davon Heute: 286
bewertet mit 12 Sternen

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54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingVerteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte

 
  
    
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08.01.19 13:41
Dieser Thread soll Leuten mit fundiertem ökonomischen Background als Plattform dienen, sich über Verteilungsfragen (u. a. im Hinblick auf die Börse) auszutauschen.

Themen-Schwerpunkte:

(1) Probleme neoliberaler Globalisierungs-Politik

(2) Kritik an geopolitischen Strategien zur Umsetzung von (1)

(3) Umverteilungs-Ungerechtigkeiten (speziell Kritik an der grassierenden Umverteilung von unten nach oben auf allen Ebenen).

(4) Kritik an der Politik der Zentralbanken und deren überstarke Einflussnahmen auf Wirtschaft und Börsen - sowie an der "kalten Enteignung" von Sparern durch Nullzinspolitik trotz Inflationsraten von über 2 %

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Unerwünscht sind rassistische und neonazistische Kommentare. Wer Ethnien oder Religionsgemeinschaften verunglimpft und/oder die Nazi-Gewaltherrschaft verherrlicht, kommt ohne Wenn und Aber auf die Ignore-Liste.

Flüchtlingspolitik kann thematisiert werden, die Diskussion sollte sich jedoch auf deren ökonomische Aspekte beschränken. Werbung für Parteien (speziell AfD) ist untersagt. Der Schwerpunkt liegt auf grundlegendem Ideenaustausch.

Da ökonomische Themen (mit Börsenbezug) im Vordergrund stehen, habe ich diesen Thread im Börsen-Forum von Ariva eröffnet (statt im Talk-Bereich).
 
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407 Postings ausgeblendet.

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingIn China droht eine Kredit-Crash

 
  
    
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14.02.19 20:11

https://www.cash.ch/news/politik/...ntien-wird-zum-kartenhaus-1279882

Konjunkturabschwächung
Chinas System aus Kreditgarantien wird zum Kartenhaus

Privatfirmen kommen in China nicht leicht an Kredite. Vielfach sind Garantien anderer Unternehmen dafür nötig, doch dieses anfällige System kann nun im Zuge der Wachstumsabkühlung eine Welle von Kreditausfällen auslösen.

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Gleichzeitig ist in USA der "Rezessionswahrscheinlichkeit-Indikator" der New Yorker Fed mit 24 % auf den höchsten Stand seit 2009 gestiegen. Wenn dieser Level erreicht wurde, gab es seit 1980 nur einen "Fehlalarm" - in 1998 (Tigerstaaten und Russland-Krise).

https://realinvestmentadvice.com/...are-likely-higher-than-you-think/

Chart:

 
Angehängte Grafik:
ny-fed-recession-index.png (verkleinert auf 33%) vergrößern
ny-fed-recession-index.png

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingGlobalisierungs-"Erpressung" auch innerhalb USA

 
  
    
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15.02.19 08:07

Normalerweise funktioniert Globalisierungs-"Erpressung" so, dass Großkonzerne bei großen Investitionen (z. B . neues Hauptquartier oder neue große Produktionsstätte) Nationalstaaten gegeneinander ausspielen. Irland bietet dann z. B. die niedrigsten Steuern, aber andere Staaten bieten höhere Subventionen, niedrigere Löhne, weniger Streikgefahr usw. (Apple hat sogar eigens Unternehmensberater beauftragt, um das für Apple "Günstigste" zu finden bzw. rauszuhandeln.)

Das Ganze funktioniert aber auch innerhalb USA, z. B. wenn Amazon entscheidet, in welchem US-Bundesstaat das neue Hauptquartier eröffnet wird.

Auf Druck der linken Demokratin "AOC" (Alexandria Ocasio-Cortez) hat Amazon sein neues Hauptquartier nun nicht, wie ursprünglich geplant, in der Nähe von New York City (in Long Island City) errichtet. AOC feiert dies als "Sieg über den reichsten Mann der Welt". Der Haken an der Sache ist, dass 70 % der New Yorker dem Amazon-Deal positiv gegenüberstanden, u. a. weil er Jobs gebracht hätte.

Selbst der pensionierte Goldman-Chef Lloyd Blankfein tauchte aus der Rentner-Versenkung auf, um Abfälliges dazu zu twittern: 

"After killing Amazon's NYC HQ, not sure some progressive democrats deserve either title. This move was both anti-progress (negative for development and tech jobs) and anti-democratic (polls show 70% of NYers were in favor). Victory lap for them, not for NYC. #AmazonHQ2

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Dass Blankfein nicht besonders links ist, dürfte niemanden verwundern. Interessanter ist die Reaktion von Jeff Bezos, dem Amazon-Chef. Der hat ja z. B. die linksliberale Zeitung "Washington Post" aufgekauft, die seitdem auch weiterhin munter linksliberale, an der Politik der US-Demokraten orientierte Artikel verbreitet. Der Druck der nach Bezos Empfinden offenbar allzu linken AOC war aber stark genug, dass Besos zur - im Globalisierungs-Poker bewährten - "Verweigerungswaffe" griff (kein neues Amazon-HQ im Staat New York). Was zeigt, dass Bezos sich lediglich einen linksliberal demokratischen Anstrich gibt. Wenn es hingegen hart auf hart kommt, vertritt er knallhart rechte Konzerninteressen - wie eben auch Goldman. Bei GS ist bekannt, dass sowohl Republikaner als auch Demokraten mit üppigen Wahlkampfspenden bedacht werden. Denn "man" weiß ja schon vor der Wahl: "Einer wird gewinnen" ;-)

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AOC Celebrates "Defeat" Of World's Richest Man's "Worker Exploitation" As Amazon Abandons NY

...Offering a counter-narrative to AOC, [Gov. Andrew] Cuomo blamed Democrats in the state senate for sabotaging a deal that "poll after poll" showed was "overwhelmingly supported" by New Yorkers. These lawmakers "put their own narrow political interests above their community" and lost what would have been a great economic boon "not just for New York City, but for the entire region." They also squandered an opportunity to "diversify our economy away from real estate and Wall Street."

Cuomo: "Amazon chose to come to New York because we are the capital of the world and the best place to do business. We competed in and won the most hotly contested national economic development competition in the United States, resulting in at least 25,000-40,000 good paying jobs for our state and nearly $30 billion dollars in new revenue to fund transit improvements, new housing, schools and countless other quality of life improvements. Bringing Amazon to New York diversified our economy away from real estate and Wall Street, further cementing our status as an emerging center for tech and was an extraordinary economic win not just for Queens and New York City, but for the entire region, from Long Island to Albany's nanotech center."...

Und dann das:

"However, a small group politicians put their own narrow political interests above their community - which poll after poll showed overwhelmingly supported bringing Amazon to Long Island City - the state's economic future and the best interests of the people of this state. The New York State Senate has done tremendous damage. They should be held accountable for this lost economic opportunity."...

 

3250 Postings, 3128 Tage Murmeltierchen#410

 
  
    
15.02.19 09:53
es gibt für die top 1%eliten keine bessere regierung wie die unter d. trump. !

das verbale getwitter von trump gegen eineige dieser top eliten ist nur show in meinen augen. es ist auch ein alter trick in der politik - einen vermeintlichen widersacher insgeheim zu unterstützen und an der oberfläche ist man contra. ich hatte es ja schon vor längerer zeit geschrieben - diese eliten haben trump gezielt installiert zu ihrem nutzen !  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingBezos "Washington Post" giftet aber gegen Trump

 
  
    
15.02.19 10:37
[Von geheimer Stützung Trumps kann im Artikel unten nicht die Rede sein. Bezos unterstützt offiziell auch die Demokraten, aber eben nur wenn sie nicht "allzu links" sind - siehe # 410. Man könnte auch sagen: Wenn sich die Demokraten nicht allzu sehr von den kapitalfreundlichen Republikanern unterscheiden.]

WP von heute:

https://www.washingtonpost.com/politics/...d3-9a5b113ecd3c_story.html

After three weeks of pained negotiations to keep the federal government open, President Trump almost blew the whole thing up again on Thursday.

Headed for another defeat on his signature promise to make Mexico pay for a southern border wall, the president was frustrated after a briefing by Homeland Security Secretary Kirstjen Nielsen and others on details of the final deal to avoid a shutdown, according to officials involved in the discussions. Trump threatened not to sign the legislation...

...By midafternoon, however, Trump was back on board ? agreeing to sign the legislation with the caveat that he would also declare a national emergency in an attempt to use existing government funds to pay for wall construction...  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingAnzeichen für US-Invasion in Venezuela

 
  
    
15.02.19 10:43
https://www.heise.de/tp/features/...vention-in-Venezuela-4310235.html

Kuba hat in einer Erklärung des Außenministeriums auf eine Verlegung von US-Truppen in die Karibik hingewiesen und vor einem möglichen "militärischen Abenteuer" der USA in Venezuela gewarnt. Ein Angriff auf das südamerikanische Land könnte als humanitäre Intervention getarnt werden, hieß es aus Havanna.

Nach Angaben des kubanischen Außenministeriums gab es Bewegungen von US-Spezialeinheiten zu Flughäfen in Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und anderen karibischen Inseln, ohne das Wissen der dortigen Regierungen. "Die Vorbereitung einer militärischen Aggression gegen Venezuela unter humanitären Vorwänden geht weiter", heißt es in der Erklärung. Kuba forderte die internationale Gemeinschaft auf, einen möglichen Angriff auf Kuba zu verhindern.  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingHintergrund der Anti-Amazon-Proteste in New York

 
  
    
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15.02.19 10:54
- ergänzend zu # 410.

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...me-verweigert-a-1253337.html

...Tatsächlich hatten viele Anwohner, Gemeindevertreter und Aktivisten dagegen protestiert, dass die Stadt [Long Island City, nahe New York] für Amazon den roten Teppich ausrollt. Sie fürchteten, dass die Ansiedlung von bis zu 25.000 Tech-Jobs in dem schnell wachsenden Stadtteil eine Turbo-Gentrifizierung zu Lasten der sozial Schwachen und den Kollaps der ohnehin überlasteten U-Bahn auslösen würde.

Den Missmut steigerte, dass die sonst verfeindeten Bürgermeister Bill de Blasio und Gouverneur Andrew Cuomo ("Wenn nötig, ändere ich meinen Namen in Amazon Cuomo"), dieses Mal gemeinsam Standortpolitik im Hauruck-Verfahren betrieben. Amazon... sollte zudem ein fettes Begrüßungsgeld erhalten: Die Finanzmetropole und der Bundesstaat haben Subventionen von insgesamt bis zu drei Milliarden Dollar zugesagt. Einen Hubschrauber-Landeplatz für Bezos gab's noch obendrauf.  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingStandort-Rivalitäten innerhalb von USA

 
  
    
15.02.19 10:58
selbe Quelle

...Bezos' Konzern ist es gewohnt, umschwärmt zu werden. 238 Städte und Gemeinden hatten sich während des 14-monatigen Bieterwettbewerbs um das HQ2 dem Unternehmen aus Seattle angedient. Sie hatten mit Steuernachlässen, preiswertem Bauland und anderen Vergünstigungen geworben. Am Ende entschied sich Amazon für die üblichen Verdächtigen: die Metropolen New York und Washington. Die ewigen Verlierer in der Provinz gingen leer aus.  

3250 Postings, 3128 Tage Murmeltierchenelitepolitik

 
  
    
15.02.19 12:27
... es reicht einfach zu sehen wer wirklich von der trump politik profitiert ! bezos gehört auf jeden fall dazu.

...und was ist besser als eine marionette zu haben die der öffentlichkeit " ich zeige der elite die stirn " politik betreibt ( dafür wird man gewählt von den massen) und dennoch bestens zu profitieren. solange das die masse nicht schnallt wird trump auch wieder gewählt und das dürfte bezos auch freuen.  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingTrittin:"Trump will Russland ökonomisch totrüsten"

 
  
    
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15.02.19 12:57
https://www.tagesspiegel.de/politik/...misch-totruesten/23966350.html

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin über russisches Erdgas, amerikanisches Fracking-Gas ? und die Möglichkeit, auf beides zu verzichten. Ein Interview.

Tagesspiegel: Paris hatte sich überraschend bei Nord Stream 2 gegen die Bundesregierung positioniert. Warum?

Trittin: Darüber kann man lange philosophieren. Im US-Senat wurde vor über einem Jahr eine Sanktions-Resolution parteiübergreifend angenommen, die die Position der USA gegenüber Russland auf den Punkt brachte: Russische Exportmöglichkeiten, was fossile Brennstoffe angeht, sollen gebremst, und eigene Exporte, in diesem Fall von Frackinggas, befördert werden. Im Rahmen dieser Strategie schreibt der US-Botschafter in Deutschland erpresserische Briefe an Unternehmen, veröffentlicht Zeitungskommentare, und es werden Unternehmen in Europa durch die USA massiv bedroht, auch durch die Androhung von Sanktionen....  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingPolitischer Widerstand gegen Kampfroboter

 
  
    
16.02.19 15:28
Den größten politischen Widerstand gegen KI-gesteuerte Kampf- bzw. Tötungsroboter, die im Krieg autonom Menschen töten und andere Ziele zerstören können, gibt es in Südkorea (74 %), Deutschland (72 %), Spanien (65 %) und Mexiko (64 %.

Am niedrigen sind die Bedenken in Japan (48 %) und Brasilien (46 %).

https://www.zerohedge.com/news/2019-02-15/...ave-low-support-globally
 
Angehängte Grafik:
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54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingSterbewelle des klass. US-Einzelhandels

 
  
    
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17.02.19 08:49
"Payless Shoes", gemessen an der der Filialzahl (rund 2300) der größte Einzelhändler in USA, meldet nächste Woche zum zweiten Mal innerhalb von 18 Monaten Konkurs gemäß US-Recht an. Diesmal "muss alles raus", da die Filialen endgültig geschlossen werden. Nur in Lateinamerika und Kanada bleibt die Kette weiter aktiv.

Wie viele andere US-Einzelhändler ist Payless Shoes das Opfer einer skrupellosen Private-Equity-(PE)-Übernahme. PE-Investoren werden nicht ohne Grund von hiesigen Sozialpolitikern als "Heuschrecken" bezeichnet. PE-Übernahmen sind Ausgeburten einer auf die Spitze getriebenen "Finanzialisierung" auf allen Ebenen. Diese macht einige Wall-Street-Magnaten superreich und die Rationalisierungopfer (z. b. die im Zuge der "Verschlankung" entlassenen Angestellten) arm bis obdachlos.

Gemäß dem Wolfstreet-Artikel unten haben die neuen Privateigentümer von Payless Shoes - Golden Gate Capital und Blum Capital Partners - nach der 2012 erfolgten PE-Übernahme, deren Kosten bei PE ja stets der Firma selbst aufgebürdet werden (meist durch Bondemissionen, die die Fremdkapitalquote prekär erhöhen), die Firma regelrecht "ausgenommen" (gutted). Sie haben sich viele der gehaltenen Assets unter den Nagel gerissen, die Belegschaft auf das nötigste zusammengestrichen und die Gewinne abgeschöpft. Das ist Raubtier-Kapitalismus pur.

U. a. wegen der resultierenden Überschuldung aus der PE-Übernahme musste  Payless Shoes bereits vor 18 Monaten zum ersten Mal Pleite gemäß Chapter 11 anmelden. Außerdem fehlte Payless Shoes wegen er internen Kapitalabflüsse (Raffmentalität der PE-Investoren) das Geld für weitere (lebenswichtige) Investitionen - z. B. den Einstieg in das boomende Online-Schuh-Business.

Versuche, die überschuldete Kette an Interessenten zu verkaufen, sind gescheitert. So blieb als Alternative nur der übliche "Brick & Mortar"-Tod. Er führt dazu, dass die Bond-Investoren, die die für die PE-Übernahme herausgegeben Anleihen gekauft hatten, höchstwahrscheinlich um einen Großteil ihres Einsatz gebracht (betrogen?) werden. Die Kohle hatten die PE-Investoren in besseren Zeiten rausgezogen, und was bereits vor Jahren "abgegriffen" wurde, wird auch nicht mehr in die Konkursbilanz einfließen.

https://wolfstreet.com/2019/02/15/...stores-in-the-us-2nd-bankruptcy/

By store count, this is likely the largest retailer liquidation in the US: Payless ShoeSource is planning to file for bankruptcy again later in this month ? just 18 months after having emerged from its first bankruptcy. And this time, it will shutter all its remaining 2,300 or so stores in the US and Puerto Rico, let everyone go at those stores, and be done with it in the US.

Its stores in Canada and Latin America will be unaffected by the bankruptcy filing and liquidation, according to people familiar with the situation, cited by Reuters and the Wall Street Journal.

The specialty shoe retailer has been trying to sell itself in recent months, with the help of financial advisory firm PJ Solomon. But there have been no takers, the people said. And so now, the company moved on to Plan B, a second bankruptcy filing in the US and liquidation. The sources said the going-out-of-business sales would start early next week.

And so this would be it for another huge US retailer that had been bought by private equity firms, had then been gutted and stripped off assets, which left the debt-burdened retailer no means to invest in and build a vibrant online business and a functional fulfillment infrastructure, and so it totally missed the transition of shoe sales to e-commerce.  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingZur "Fledder"-Mentalität

 
  
    
17.02.19 09:00
der PE-Investoren schreibt Wolf Street:

"Payless bankruptcy proceedings revealed just how easy it is for PE firms to strip out assets even shortly before a bankruptcy filing."  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingUnd wer machte am Ende die Kohle?

 
  
    
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17.02.19 09:50
Die Private-Equity-Investoren, und zwar TROTZ der zwei Pleiten. Ihr Gewinn besteht aus den Assets, die sie zu besseren Zeiten aus der Kette rausgezogen haben.

Leidtragende und Opfer sind nicht nur die vielen bei der Verschlankung entlassenen Angestellten, sondern auch andere Finanz-Haie aus dem Wall-Street-Becken.

Denn PE-Übernahmen kosten viel Geld. Dabei werden die Firmen überteuert "von der Börse weggekauft": Die bisherigen Aktionäre erhalten von den neuen PE-Eigentümern in spe ein lukratives Übernahmeangebot. Sie erhalten für ihre Aktien z. B. 25 % mehr, als es der letzten Börsennotiz (vor dem Angebot) entspricht. Dieses Angebot nehmen die meisten Aktionäre gern an, der Rest wird rausgesqueezt.

25 % über dem letzten Börsenkurs ist die übernommene Firma allerdings im Prinzip nicht wert, denn sonst hätte der Börsenkurs ja auch schon vorher entsprechend höher notiert. Die "Hoffnung" der neuen PE-Eigentümer ist, diesen Wert nachträglich durch eine rigorose Sparpolitik zu schöpfen. Sie versuchen u. a., die Firmen bis auf das Mark zu verschlanken (Schließung unrentabler Filialen, Reduzierung der Belegschaften auf das Allernötigste, Verkauf von eigenen Geschäftsimmobilien, die danach von der Firma wieder gemietet werden, während die Verkaufserlöse in den Taschen der neuen Eigentümer verschwinden usw.).

Zunächst aber müssen die hohen Übernahme-Kosten aufgebracht werden. 25 % mehr als der letzte Börsenkurs verlangen nach Milliardensummen. Die neuen PE-Eigentümer selber bringen aber nur einen kleinen Bruchteil davon aus eigener Tasche auf (deshalb heißen die PE-Übernahmen auch "leveraged buyouts"). Den Löwenanteil der Übernahme bezahlt die übernommene Firma paradoxerweise selbst. Dazu geben die neuen PE-Eigentümer im Namen der Firma massenhaft neue Anleihen (oft Junkbonds) heraus. Mit diesen Emissionserlösen zahlen sie die Altaktionäre aus und werden dadurch erst faktisch zu den neuen Besitzern.

Abnehmer für solche Bonds gab und gibt es genug, weil wegen der Tiefzinspolitik der Zentralbanken allenthalben "Anlagenotstand" herrscht; für eine ansehnliche Rendite gehen NIRP-geplagte Investoren auch gern mal in Risiko.

Der Haken ist, dass durch diese Bondemission die Fremdkapitalquote der übernommenen Firma oft drastisch ansteigt. Eine ohnehin wackelige Firma hat dann wenig Kapital-Puffer, um in schlechteren Zeiten über die Runden zu kommen. Brechen z. B. in einer Rezession die Einnahmen weg, verschlechtert sich EBIT/Schulden - und die Ratingagenturen stufen die Bonität der Firma (weiter) runter. Neue Bonds müssen dann noch höhere Coupons aufweisen, und immer mehr Geld fließt in den Schuldendienst ab, bis die Firma im Konkurs endet.

Dies ist bei Payless Shoes vor 18 Monaten zum ersten Mal geschehen. Wie bei Chapter-11-Pleiten üblich, wurden die bisherigen Bondhalter zu den neuen Aktionären. (Insofern kann man Ch-11-Pleiten auch zynisch als "Rückkehr zur Börsennotierung" bezeichnen, eine Form des sonst oft schwierigen PE-Exits).

Natürlich wurde die "Umstrukturierung" als vielversprechender Neuanfang hingestellt (siehe Artikel unten). Doch an der schlechten Geschäftslage hatte sich nicht wirklich viel geändert.

Die zweite Chapter-11-Pleite von Payless Shoes, die nächste Woche erfolgen soll, wird nun die neuen Aktionäre (d.h. die früheren Bondhalter) größtenteils bis total enteignen. Es ist nun eine Pleite wie bei einer gewöhnlichen US-Aktiengesellschaft. Damit ist der "Exit" für die PE-Investoren nun komplett. Gelackmeierte sind die Bondkäufer aus der PE-Übernahme, die letztlich (nach der zweiten Pleite) ihren gesamten Einsatz verlieren.

Bereits bei der ersten Chapter-11-Pleite vor 18 Monaten hatten die gelackmeierten Bond-Investoren - die nun "Aktionäre wider Willen" wurden - Klage beim Konkursgericht eingereicht. Denn die neuen PE-Eigentümer - obige Hedgefonds - hatten sich nicht allzu lange vor dem Konkurs eine üppige "Sonderdividende" in Höhe von 400 Mio. Dollar genehmigt. Diese Kohle wurde frech aus der Firma rausgezogen. Und ohne diesen hohen Mittelabfluss wäre die erste Pleite vermutlich vermeidbar gewesen. Die PE-Eigentümer einigten sich mit den Bond-Klägern schließlich in einem Vergleich, d.h. sie zahlten einen Teil der Sonderdividende zurück. Den letzten großen Griff machten sie denn mit der zweiten Pleite, die die neuen Wider-Willen-Aktionäre um ihren verbliebenen Einsatz prellte.

(Weiter aus dem obigen Link bei Wolf Street):

PE firms Golden Gate Capital and Blum Capital Partners acquired Payless in 2012 in a leveraged buyout when publicly traded Collective Brands was broken up. After Payless filed for bankruptcy in April 2017, aggrieved creditors filed a claim in bankruptcy court, alleging that Golden Gate Capital and Blum Capital Partners had siphoned over $400 million out of the company via a special dividend before the bankruptcy filing. The PE firms were concerned enough about this claim that they agreed to settle it in July 2017.

At the time of the bankruptcy filing in April 2017, Payless had 22,000 employees and over 4,400 stores in 30 countries.

When Payless emerged from bankruptcy in August 2017, it had shuttered about 700 of its US stores; Landlords of the remaining stores had agreed to cut their rents by an average of 30% to 50%; vendors had agreed to lengthen their trade credit by 60 to 75 days; and it had shed about half of its $838 million in debts, with senior creditors, who were owed $506 million, receiving 91% of the equity of the reorganized company. Junior lenders who were owed $145 million received the remaining 9% stake. These new stockholders included (dies sind die "Geprellten" aus dem Kapitalsektor, A.L.):

   Alden Global Capital
   Blackstone Group ?s GSO Capital Partners
   Axar Capital Management
   Credit Suisse Asset Management
   Octagon Credit Investors.

So now they?ve got another bankruptcy on their hands, this time as shareholders at the bottom of the capital structure....  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingTrumps Zoll-Desaster: EU droht mit Konter

 
  
    
18.02.19 08:04
www.spiegel.de/wirtschaft/...n-donald-trump-uebergeben-a-1253721.html

Das US-Handelsministerium hat seinen Prüfbericht über die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch Autoimporte (LOL, A.L.) an US-Präsident Donald Trump übergeben. Eine Ministeriumssprecherin sagte am Sonntagabend, Details des Berichts würden nicht veröffentlicht. Trump hat nun 90 Tage Zeit, um auf dieser Basis zu entscheiden, ob er Zölle von bis zu 25 Prozent auf Autoeinfuhren verhängt. Allerdings ist unklar, ob es tatsächlich zu diesem Schritt kommt.

Die US-Autobranche sprach sich gegen solche Zölle aus. Die Zölle dürften die Autopreise um mehrere Tausend Dollar nach oben treiben und Hunderttausende Stellen in den USA kosten. Der Branchenverband erklärte, die Zölle könnten die Investitionen in den USA drosseln. "Kein einziges Unternehmen in der heimischen Autobranche hat diese Untersuchung verlangt."

Auch bei US-Abgeordneten stoßen die Pläne auf scharfe Kritik. In der US-Regierung gebe es ebenfalls erhebliche Widerstände gegen eine Eskalation im Autosektor, heißt es in deutschen Regierungskreisen. Zuletzt wurden Sonderzölle in Höhe von 25 Prozent ins Gespräch gebracht. Hintergrund solcher Überlegungen Trumps ist, dadurch das US-Handelsdefizit abzubauen und Jobs in den USA zu schaffen. Die EU hat im Falle von Strafzöllen bereits mit Gegenmaßnahmen gedroht....  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingAnti-Assad-Propaganda läuft auf Hochtouren

 
  
    
18.02.19 08:30
https://www.heise.de/tp/features/...-verantwortlich-sein-4311280.html

"Assad-Regime" soll für fast alle von 336 angeblichen Chemiewaffenangriffen verantwortlich sein

Eine vom deutschen Außenministerium und von der Robert Bosch Stiftung geförderter Bericht des Global Public Policy Institute (Berlin) über den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien kommt zu dem Ergebnis, dass es im Verlauf des Krieges, den man wegen der Vielzahl der ausländischen Truppen, Milizen und Kämpfer nicht Bürgerkrieg nennen kann, ... nachweisbar 336 Angriffe mit Chemiewaffen gegeben habe, 162 hätten nicht bestätigt werden können. Davon müsse man fast alle, nämlich 98 Prozent, dem "Assad Regime" zurechnen, nur zwei Prozent seien vom IS ausgeführt worden, die übrigen Dschihadisten- und Rebellengruppen wie HTS oder Ahrar al-Sham werden hingegen von jedem Verdacht freigesprochen.

Die Liste am Ende des Berichts ist freilich ein Witz. Es werden angebliche Angriffe aufgelistet, ohne die Quellen zu nennen, die unabhängig oder hoch zuverlässig sind und bestätigen würden, dass es sich um Chemiewaffenengriffe - auch mit unbekannten Substanzen - handelte und dass das Assad-Regime dafür verantwortlich ist. Wer will, glaubt also den Behauptungen der Autoren des GPPI.

Tobias Schneider, wohl der Hauptautor neben Theresa Lütkefend, ist Mitarbeiter am GPPI und kommt aus transatlantischen Kreisen. Er hat bei Center for European Policy Analysis gearbeitet, war Berater der Weltbank für Jemen und Syrien...  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingAuch US-Autolobby stellt sich gegen Trump

 
  
    
18.02.19 08:39
Trump ist ein unbelehrbarer Dogmatiker, der mit verstaubten Patentrezepten aus dem letzten Jahrhundert aufwartet. Weder die Auto-Industrie in Europa noch die in USA ist mit Trumps Zollplänen einverstanden. Sogar Republikaner winken ab.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...ch-in-amerika-16046259.html

FAZ
Mögliche Autozölle:
Jetzt stellt sich auch die amerikanische Auto-Lobby gegen Trump

Nicht nur Deutschland wehrt sich gegen die drohenden Autozölle. Auch in Amerika wächst die Sorge vor Trumps Politik. Denn das größte BMW-Werk steht nicht in Bayern (...sondern in USA, A.L.).

Die amerikanische Autoindustrie und Autohändler warnen Präsident Donald Trump davor, höhere Importzölle auf Autos und Autoteile aus dem Ausland zu erheben. Die Zölle könnten die Preise der in Amerika produzierten Fahrzeuge um bis zu 1800 Dollar erhöhen. Für im Ausland gefertigte Autos könnte der Preisaufschlag sogar im Schnitt 5000 Dollar betragen. Deutsche Autos der Marken Porsche und Audi, die keine Produktionsstandorte in den Vereinigten Staaten haben, wären besonders betroffen. Dies geht aus einer Berechnung des Marktforschungsinstituts IHS Markit hervor...

...[Auch] aus der Republikanische Partei kommt Druck, die Zölle nicht zu verhängen...  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingEigentlich sollte man den Amis dankbar sind

 
  
    
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18.02.19 08:57
Unter Trump kommt die Absurdität der US-Vorstellungen zur angestrebten Weltordnung brutal, ungeschminkt und in voller Maßlosigkeit zum Vorschein. Was vorher nur in Hinterzimmern getuschelt wurde, steht nun - auch via Twitter - prall und drall im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit.

Nur so kann sich ein schlagkräftige globale Opposition gegen die US-Hegemonieansprüche formieren. In China und Russland klingeln bereits sämtliche Alarmglocken. Nur die EU zuckt als US-Vasall noch mit den Schultern; zudem ist sie entzweit, weil die Amis die Eurozonenstaaten geschickt gegeneinander ausspielen, z. B. bei Nord Stream 2 (Frankreich ist neuerdings dageben).

Danke, Donald. Ich stifte eine Schoko-Goldmünze für deinen Geldspeicher.  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingTelepolis sieht das ähnlich

 
  
    
18.02.19 09:03
https://www.heise.de/tp/features/Weltordnung-in-Scherben-4311197.html

Weltordnung in Scherben

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist ein Spiegelbild der Konflikte der kapitalistischen Welt - Kommentar

In den Erklärungen rund um die Konferenz finden sich ständig Formulierungen von der alten multinationalen Welt, die in Scherben liege, von einer Welt im Umbruch und voller Konflikte. Exemplarisch ist eine Einschätzung aus dem Auswärtigen Amt:

Die Kriege in Jemen und Syrien, der Rückzug Russlands und der USA aus dem Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag), die Lage in Venezuela: Die Liste der internationalen Krisenherde ist lang. In diesem Jahr stehen aber nicht nur einzelne internationale Herausforderungen im Mittelpunkt der 55. Münchner Sicherheitskonferenz. Die multilaterale Ordnung insgesamt steckt in ihrer vielleicht tiefsten Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
                                           
In diesen Zeilen spiegeln sich gut die Ängste und Befürchtungen der deutschen Eliten. Die Zeit, in der sie enge Verbündete der USA waren und in Front zum nominalsozialistischen Lager standen, sind lange vorbei. Letzteres ist längst zerfallen und die Interessengegensätze zwischen der USA und der von Deutschland dominierten EU sind nicht erst unter Trump massiv gewachsen...  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingHonda schließt Autofabrik in GB wegen Brexit

 
  
    
19.02.19 10:58

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingHSBC mit schlechten Zahlen - "wegen Brexit"

 
  
    
19.02.19 11:07
Die Zahlen der britischen Großbank HSBC fielen schlechter als erwartet aus. Die Aktie gab in London 2 % nach. Als Ursache für die schwachen Geschäfte führt HSBC den Brexit an.

https://www.marketwatch.com/story/...brexit-trade-tensions-2019-02-19

Es gab und gibt Leute, die glauben, der Brexit würde für GB ökonomische Vorteile bringen. Sieht man sich diese News an und die im letzten Posting, darf dies (zumindest auf kurze Sicht) bezweifelt werden.  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingRusslands Hacker sind die schnellsten

 
  
    
19.02.19 11:10
Und da heißt es immer, Russland sei rückständig. Aus Russland kommen auch auffallend viele Schachweltmeister. An Kompetenz und Intelligenz mangelt es offenbar nicht.

www.spiegel.de/netzwelt/web/...er-sind-die-schnellsten-a-1253958.html

Nur 18 Minuten brauchen die fähigeren unter Russlands Hackern im Schnitt, um sich nach der ersten Infektion eines Computers innerhalb eines Netzwerks auszubreiten. Schneller ist niemand. So jedenfalls steht es im Global Threat Report der IT-Sicherheitsfirma CrowdStrike, der heute veröffentlich wurde.  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingObama hilft bei Suche nach Trump-Nachfolger

 
  
    
19.02.19 11:14
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...ekaempft-16048723.html

Das Feld der Kandidaten, die 2020 für die Demokraten gegen Donald Trump antreten wollen, ist groß ? und für die Bewerber geht nichts ohne den letzten echten Star ihrer Partei: Barack Obama. Trotz aller Kritik an den politischen Einzelheiten seiner Amtszeit, alle wollen Obamas Rat. In erster Linie geht es natürlich darum, Donald Trump abzulösen. Doch für den Amtsvorgänger steht auch das eigene politische Erbe auf dem Spiel. Trump bekämpft, was als Erfolg Obamas gilt ? vom Pariser Klimaschutzabkommen bis zur Krankenversicherung ?Obamacare?. Die Demokraten wiederum sind seit der Wahl 2016 nach links gerückt. Vielen von ihnen ging die Gesundheitsreform längst nicht weit genug, sie wollen eine gesetzliche Krankenversicherung für alle....

 

3250 Postings, 3128 Tage Murmeltierchenbrexit

 
  
    
19.02.19 12:12
ist jetzt natürlich der sündenbock nr.1!!
ich bezweifle allerdings das der brexit nur nachteile hat wie alle meinwn. in der regel liegt die mehrheit falsch. die sollen das endlich durchziehen,  dann werden wir sehen wer verliert und wer gewinnt.  

54753 Postings, 5402 Tage Anti LemmingBrexit als Sündenbock

 
  
    
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19.02.19 14:42
bietet sich ja an, wenn was bei den Gewinnen nicht klappt (HSBC, # 428). Wenn allerdings Honda ein Werk mit 3500 Mitarbeitern schließt (# 427), scheinen schon ernstere Befürchtungen eine Rolle zu spielen.

Honda scheint das Werk aus Steuergründen nach Kern-Europa verlegen zu wollen:

SZ (Quelle oben): "Die Entscheidung [Hondas] kommt wenige Tage nachdem das Freihandelsabkommen zwischen Japan und der Europäischen Union in Kraft getreten ist. Japanische Konzerne wie Honda werden davon profitieren, da die EU-Zölle von zehn Prozent auf Autos aus Japan Schritt für Schritt gesenkt werden und von 2027 an ganz entfallen."
 

37479 Postings, 3909 Tage Fillorkilldas der brexit nur nachteile hat wie alle meinwn

 
  
    
19.02.19 19:22
Um mal politisch korrekt dazwischen zu funken:  Der Brexit zählt zwar eine Reihe erwartbarer ernster Nachteile auf der makrookönomischen Achse, nur stiften die genau die herausfordernde Umgebung, die ein um seine Identität ringender britischer Kleinbürger braucht, um sich der äusseren Welt wieder sinnvoll zuordnen zu können. Das Leben ist ein Lebenskampf und kein Ponyhof, dieses Sinnkonzept benötigt periodisch eben ein wenig Starthilfe. Nicht dass noch Fett ansetzt. Im Saldo insofern ein völlig bilanzneutraler Vorgang.  
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