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K+S wird unterschätzt

Seite 1 von 1409
neuester Beitrag: 17.02.19 09:46
eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 35208
neuester Beitrag: 17.02.19 09:46 von: And123 Leser gesamt: 4334243
davon Heute: 1354
bewertet mit 37 Sternen

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89 Postings, 3156 Tage Salim R.K+S wird unterschätzt

 
  
    
37
28.01.14 12:31
Als ich im August 2013 über die Aktie K+S eine Analyse unter dem Titel ?Alle Krähen hacken auf K+S?  schrieb, lag ihr Preis zwischen 17?-18?. Es war die Zeit in der viele Analysten über K+S nur negatives geschrieben haben. Als ich die Fakten studierte, stellte ich fest, dass es eine unbegründete Angst ist, die die Aktie herunterzog. Die Spekulation um niedrigen Kalipreise war das Hauptargument. Es schien mir schon damals unlogisch, dass ein tiefer Kalipreis für alle Kaliproduzenten langfristig sinnvoll wäre. Es lag auf der Hand, dass um Kalipreis letztendlich einen vernünftigen Kompromiss geben muss.

Wie ist die Lage jetzt?
Nun seit August letzten Jahres ist eine Menge geschehen. Der Vorstandschef von Uralkali Baumgartner wurde in Ukraine verhaftet. Der Milliardär und Großaktionär von Uralkali, der den Preiskampf wollte, hat auf Druck von Putin seine Anteile verkaufen müssen. Das politische Verhältnis zwischen Russland und Ukraine verbesserte sich enorm. Es stellte sich heraus, dass Kaligeschäft für die Ukraine ein wichtiger Devisenbringer ist.  
Da der russische Präsident Putin seinen guten Verhältnis zum Nachbarland Ukraine weiter stärken und ausbauen will, fällt mir schwer zu glauben, dass er mit einem Kalipreiskampf weiter machen wird. Meine Schlussfolgerung ist: Der Kalipreis wird wieder steigen!

Wie steht es mit K+S?
Das erste, was mir sofort auffiel, war das gute Management von K+S. Ich habe den Eindruck, dass hervorragende Personen an der Leitung von K+S tätig sind. Sie haben sofort ihre Hausaufgaben gemacht. Es wurde ein Sparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren auferlegt. 150 Millionen davon werden im Jahr 2014 zu realisieren sein. Der Kauf von Kali Mine in Kanada wurde klugerweise mit Ausgabe von Anleihen finanziert und nicht Bankkrediten, da in einer problematischen Situation man mit Anleihenbesitzern besser verhandeln und gute Kompromisse schließen kann. Mit den Banken wäre das nicht ohne weiteres möglich.
Der andere Vorteil ist: Sollte, aus welchen Gründen auch immer, der Kurs der K+S-Anleihen fallen, könnte K+S ihre Schulden billiger zurück kaufen. Die Kalimine im Kanada, die 2016 in Produktion geht, wird das Produzieren von Kali viel billiger machen. Das bedeutet mehr Gewinn für K+S.  

Wie ist die Bewertung der Aktie?
In meinem Beitrag von August letzten Jahres ? Alle Krähen hacken auf K+S? sah ich die faire Bewertung der Aktie bei 30?. Diese Bewertung fand in einer Zeit statt, als noch Spannungen zwischen Russland und Ukraine gab. Baumgartner posaunte täglich die Abwärtsspirale des Kalipreises aus. Das Sparprogramm von K+S war noch nicht verkündet worden.
Heute ist die Situation anders: Der Kalipreis wird wieder ansteigen. Der Gewinn von K+S wird sich erhöhen (Sparprogramm, Kalipreisanstieg, Salzgeschäft). Zukunftsvisionen des Managements im Bereich Seltene Erden werden einen positiven Wachstumsschub auf langer Sicht ermöglichen.  Ich sehe aktuell die faire Bewertung der Aktie zwischen 50-60?.
Diese Bewertung habe ich sehr konservativ und fast pessimistisch berechnet. Wenn der brutto Gewinn des Unternehmens für 2013 bei 600 Millionen Euro liegt, und das netto Gewinn ca. 280 Millionen beträgt, dann hätten wir für 2013 einen netto Gewinn von 1,46? pro Aktie.
Nehmen wir pessimistisch an, dass dieser Gewinn in den nächsten drei Jahren auf diesem Niveau bleibt. Dazu kommt durch das Sparprogramm ein brutto von 500 Millionen Euro hinzu. Netto wäre das wahrscheinlich 280 Millionen. Geteilt durch drei Jahre hätten wir pro Jahr 93 Millionen oder 0,49? pro Aktie zusätzlich. Also 1,46? + 0,49? = 1,95? pro Jahr pro Aktie. Bei den Kursen von 50? - 60? hätte die Aktie eine Gewinnrendite von 4% bzw. 3,2%.
Dieser Prozentsatz ist Momentan bei vielen Aktien gar nicht ungewöhnlich!
Und wie hoch ist der aktuelle Preis der Aktie? Nur 23?!
Meiner Meinung nach ist eine Verdopplung bzw. eine Verdreifachung des Aktienkurses nur eine Frage der Zeit und Geduld.
Alle Forum Lesern wünsche ich viel Erfolg und gute Gewinne!
Salim R.
 
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35182 Postings ausgeblendet.

2661 Postings, 3124 Tage TTMichaelInterview

 
  
    
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15.02.19 15:17
15.02.2019 - 14:32 Uhr - THORSTEN KÜFNER - Redakteur
K+S-Chef im Exklusiv-Interview: "Ich blicke positiv auf 2019"

Blickt man auf die Prognosen der Analysten, so gibt es im MDAX nur wenige Unternehmen, die im laufenden Jahr die Gewinne so derart deutlich steigern dürften wie der Düngemittel- und Salzproduzent K+S. DER AKTIONÄR hat deshalb mit dem Konzernchef Dr. Burkhard Lohr über die Perspektiven für seinen Konzern gesprochen.
Sehr geehrter Herr Dr. Lohr, welche drei Punkte ? abgesehen von einem hoffentlich weniger trockenen Sommer stimmen Sie persönlich zuversichtlich, dass K+S im Jahr 2019 den Gewinn wieder deutlich steigern kann?
Dr. Burkhard Lohr: Ich blicke positiv auf 2019. Die Umsetzung unserer Strategie Shaping 2030 schreitet voran. Wir wollen in diesem Jahr einen positiven Freien Cash Flow erzielen und weitere Synergien heben. Damit schaffen wir die Grundlagen für zukünftiges Wachstum. Die Kaliproduktion an unserem wichtigen Werk Werra ist im ersten Quartal gesichert und auch im weiteren Jahresverlauf erwarten wir keine wetterbedingten Produktionsunterbrechungen, wenn der Sommer in diesem Jahr normal verläuft. Hinzu kommt das derzeit recht ordentliche Preisniveau sowie die gute Nachfrage auf den Kalimärkten. Und nicht zuletzt werden wir die Produktion in unserem neuen Kaliwerk Bethune in Kanada weiter steigern. Unsere Ergebnisprognose für das Jahr 2019 werden wir am 14. März auf unserer Bilanzpressekonferenz vorstellen.
Wie zufrieden sind Sie mit den bisherigen Fortschritten in Kanada und wo liegt das Produktionsziel der Bethune-Mine für 2019?
Mit Bethune kommen wir gut voran. Das Team vor Ort macht einen hervorragenden Job. Im vergangenen Jahr haben wir die erwarteten 1,4 Mio. Tonnen Kali auch produziert und in 2019 sollten es mindestens 1,7 Mio. Tonnen werden. Wie geplant hat Bethune letztes Jahr ein positives EBITDA erzielt. Dennoch ist das Werk weiterhin in der Anfahrtsphase (Ramp-up), das heißt, wir können Überraschungen nicht ausschließen. Es gilt, die Qualität unserer Produkte weiter zu steigern. Mit dem neuen Werk sind wir in eine neue Liga aufgestiegen. Wir produzieren Kali nun auf zwei Kontinenten und können damit noch besser auf die Bedürfnisse unserer weltweiten Kunden reagieren.
Wo liegen etwa die Produktionskosten bei Bethune im Vergleich zu den deutschen Werken?
Wenn der Ramp-up im Jahre 2023 abgeschlossen sein wird, können wir in Bethune knapp 3 Mio. Tonnen Kali herstellen. Auf dieser Basis liegen die Kosten pro Tonne dort um rund ein Drittel unter denen in unseren deutschen Werken. Dazu kommt, dass der größte Teil der Kosten variabel ist. Insgesamt können wir also mit Bethune die durchschnittlichen Produktionskosten deutlich senken, werden flexibler und können damit unsere Wettbewerbsposition signifikant verbessern.
In diesem Jahr erhoffen Sie sich auch Fortschritte bei Shaping 2030. Können Sie unseren Lesern Beispiele geben, inwiefern diese Umstrukturierungen in bestimmten Bereichen konkret zu niedrigeren Kosten führen?
In der Produktion wollen wir konzernweit über 50 Mio. Euro an Synergien erzielen. Zum Beispiel hatten Mitarbeiter an einem Kalistandort eine exzellente Idee, wie durch eine Veränderung im Personaleinsatz die benötigte Zeit für die tägliche Überprüfung des Förderschachts erheblich verkürzt werden kann. Dadurch können wir nun mehr produzieren als vorher. Dies wollen wir nun auch an anderen Standorten umsetzen.
Auch im Bereich Supply Chain/Logistik sollen über 20 Mio. Euro eingespart werden. Zum Beispiel haben bislang unsere Kali- und Salzgesellschaften jeweils eigene Logistikbereiche gehabt, die unabhängig voneinander operiert haben. Im Zuge der Neuorganisation zu ?One K+S? werden diese nun zusammengelegt. Dadurch werden wir effizienter und können viel Geld sparen.
Durch alle Maßnahmen wollen wir ab Ende 2020 insgesamt über 150 Mio. Euro jährlich an Synergien erzielen.
Ein Ziel von Shaping 2030 wäre auch ?neue, angrenzende Wachstumsfelder zu entwickeln?. Welche möglichen Bereiche schweben Ihnen diesbezüglich jetzt schon vor?
Wir haben uns intensiv mit den Megatrends, die unser Geschäft berühren, beschäftigt. Daraus haben wir eine ganze Reihe von Wachstumsfeldern abgeleitet. Großes Wachstumspotential sehen wir zum Beispiel im Segment der Fertigation (Flüssigdüngung). Hier wollen wir in Zukunft unser Geschäft deutlich ausbauen. Ein weiteres Thema ist der Aufbau einer digitalen Handelsplattform in Afrika. Damit sollen Kleinbauern in Zukunft einerseits unsere Kalidüngemittel kaufen, aber auch ihre eigene Ernte anbieten können. Hinzu kommen Möglichkeiten für Wachstum bei pharmazeutischen und chemischen Anwendungen. Optionen in all diesen Bereichen werden wir verstärkt nach 2020 realisieren, wenn unsere Transformationsphase abgeschlossen ist.
Ein Punkt, der Anleger etwas nervös machen könnte, ist die hohe Nettoverschuldung. Haben Sie konkrete Ziele, auf welche Beträge diese Kennzahl bis Ende 2019 oder Ende 2020 sinken soll?
Mit unseren Investitionen in das neue Kaliwerk in Kanada stieg auch die Nettoverschuldung an. Nachdem Bethune nun in Betrieb ist, haben wir unsere Investitionen wieder auf ein normales Niveau zurückgefahren. Die Hebung der genannten Synergien, die Steigerung unserer operativen Ergebnisse und unsere permanent hohe Ausgabendisziplin hilft uns, bei der angestrebten Halbierung des Verschuldungsgrades bis Ende 2020 voranzukommen. Im Jahr 2023 wollen wir dann auch die Voraussetzungen schaffen, wieder ein Investment-Grade-Rating erreichen zu können.
Noch ein Blick auf den Gesamtmarkt: Gehen Sie davon aus, dass die Kalipreise 2019 zulegen werden? Und was macht Ihnen aktuell bei der Angebots- und Nachfrageentwicklung Hoffnung?
Derzeit beobachten wir eine anhaltend starke Nachfrage in allen wichtigen Regionen. Wir sehen derzeit keinen Grund, warum sich die positive Gesamtsituation in diesem Jahr eintrüben sollte.
Viele unserer Leser interessieren sich für die K+S-Aktie vor allem seit der Kursrallye 2008 als der Kalipreis bis auf über 900 Dollar nach oben schnellte. Halten Sie annähernd hohe Kalipreise für die kommenden fünf Jahre oder das kommende Jahrzehnt für realistisch?
Ich bin zwar von Natur aus ein positiv denkender Mensch, aber Kalipreise in dieser Größenordnung sind in den nächsten Jahren eher nicht zu erwarten. Das war damals eine extreme Phase, die dann eine heftige Korrektur nach unten auslöste. Ich glaube der Markt hat daraus gelernt.

http://www.deraktionaer.de/aktie/...ht-der-chef---443250.htm?ref=koop  

1793 Postings, 858 Tage And123Lohr Interview

 
  
    
4
15.02.19 16:30
Mind 2 Knackpunkte

1) Produktion Werra gesichert WENN DER SOMMER NORMAL VERLÄUFT!!!
2) Kosten pro Tonne Bethune NUR 1/3 niedriger als in Deutschland ->> ich dachte Solution Mining und was weiß ich noch wäre so günstig !! Da hab ich mich wohl getäuscht. Außerdem sollte man sich gegen den Kostenführer der Branche vergleichen und nicht nur gegen die eigenen teuren Minen


Ein Fragezeichen ->> was bedeutet das RECHT ORDENTLICHE PREISNIVEAU?? Da bin ich ja mal gespannt. Die nächste Luftnummer? Weil man vllt 5?/t mehr verlangen kann?? Hoffe das ist mehr...

 

22 Postings, 1970 Tage Zenanfi@And123

 
  
    
1
15.02.19 17:09
Auch ich finde deine Beiträge sehr interessant.

Auch ich habe einen Schreck bekommen, als ich las, dass die Kosten pro Tonne in Bethune NUR 1/3 niedriger sind als in Deutschland.
Ich erinnere mich an der Zahl von ca. 100 Euro/Tonne für die Herstellungskosten in Bethune. Da die Kosten in Deutschland um 200 Euro/Tonne liegen (Siehe Kompendium Januar 2019), ist das Verhältnis ca. 50 %, nicht 33 %!!!!!!
Da man nicht davon ausgehen kann, dass die Produktionskosten in Deutschland über Nacht gesunken sind, liegt der Schluss nahe, dass die Kosten in Kanada entweder unterschätzt worden oder explodiert sind.
Das ist keine gute Nachricht.
Es bestätigt meinen Eindruck, dass man den Gewinn bei stabilen Verkaufspreisen nur durch Produktionssteigerungen (Mengen) erhöhen kann.  

2689 Postings, 3951 Tage tommi12Das war aber

 
  
    
15.02.19 17:24
wirklich keine Absicht des Managements... die haben halt nur Schwächen in der Prozentrechnung. Kann doch passieren....  

1935 Postings, 4099 Tage DerLaieDie Geschichte wiederholt sich halt...

 
  
    
15.02.19 17:35

Es ist ja schon Tradition vor den gut 4 Wochen vor den Zahlen die Leistung von K+S als Top-Performance hinzustellen, den Kurs damit ein wenig in Richtung Norden treibt, damit er nach der dann folgenden Berichterstattung, welche stets die Ernüchterung gebracht hat, gefedert  abzustürzen kann.

Scheinbar läuft in Canada doch nicht so alles rund wie man uns noch jüngst verkaufen wollte.


Noch etwas zu dem vom CEO nicht bestätigten Eingangsstatement der Analysten:

JÜ Q1/2017 = 102 Mio
JÜ Q1/2018 =   76 Mio
JÜ Q/1 2019 =  ???  

JÜ 2017 = 175 Mio
JÜ 2018 = 185 Mio
JÜ 2018 = < 0 Mio (?)

Tja, wenn es denn so kommt, ist jede Gewinnsteigerung prozentual deutlich besser, besonders als die der Peer-Group, denn die haben schon 2018 geliefert!

 

2661 Postings, 3124 Tage TTMichaelKosten Bethune

 
  
    
15.02.19 17:39
sind absolut nichts Neues. Auch der Vergleich zum Wettbewerb wurde explizit dargestellt und 2023 ist noch weit weg.

Siehe slide 15 vom 21.1.19

http://www.k-plus-s.com/de/pdf/2019/2019_01_21_Kepler.pdf

Range von 15-19 für 2019 ist weiterhin voll intakt. Alles bestens, wenn man realistische Erwartungen hat...  

1793 Postings, 858 Tage And123Lohr Interview

 
  
    
15.02.19 17:53
Und was ist das für ein Hinweis zu Bethune ?neue Mine? ?neues Verfahren? ... kann noch viel passieren ...
Hat er damit die Tür für neue negative Überraschungen aufgemacht?

Bzgl Kosten pro Tonne... wie gesagt ...Im Interview hätte man sich schon auch gegen die Kostenführer vergleichen können.... naja....  

730 Postings, 2197 Tage hagenversKapazitätsausbau nach 2023

 
  
    
15.02.19 18:07

der Ausbau ist bis 2023 doch gar nicht abgeschlossen. Die kommunizierten Kosten wurden für 2023 genannt, ist doch alles wie gehabt...

Die Mine hat eine maximale Kapazität von 4 Mio tonnen. Mit Abschluss des Ramp up sollen 2,86 Mio tonnen erreicht werden. Danach geht jedoch der Ausbau des secondary minings weiter (Phase 3), wodurch die Kosten auch nach 2023 auch weiterhin sinken werden. (siehe Kompendium auf Seite 35)

http://www.k-plus-s.com/de/pdf/2019/Kompendium_Januar.pdf

 

1793 Postings, 858 Tage And123Knackpunkte

 
  
    
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15.02.19 18:22
Da nix zu meinem Knackpunkt Nr1 kommt gehe ich davon aus dass es ein wirkliches Problem ist. ICC Leine bisher wurde kommuniziert dass die nun viel besser gerüstet sind und das jeißt für mich nicht nur ein NORMALER Sommer  

1793 Postings, 858 Tage And123Zzgl der offenen Tür für Bethune Probleme

 
  
    
15.02.19 18:23
;-)  

2661 Postings, 3124 Tage TTMichaelHagenvers

 
  
    
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15.02.19 18:35
"Die Mine hat eine maximale Kapazität von 4 Mio tonnen."

Die sollen laut Schaubild aber auch erst 2035 erreicht werden. Habe den Eindruck, dass die Erwartungen von vielen hier noch etwas zu hoch sind für die nähere Zukunft. Übrigens, wenn die Analystenschätzungen zutreffen, hat man den Plan für "Salz 2020" mit 400 Mio EBITDA (Normalwinter) für 2020 auch nicht erreicht:

2019E: EBITDA 310,0 Mio EUR
2020E: EBITDA 323,2 MIo EUR

https://vara-services.com/k-plus-s/consensus-estimates/?cluster=2

Long way to go.... Positiv ist auf jeden Fall mal, dass man am 14.3. einen Ausblick mit Zahlen liefern will. So verstehe ich die Ankündigung:

"Unsere Ergebnisprognose für das Jahr 2019 werden wir am 14. März auf unserer Bilanzpressekonferenz vorstellen." siehe Interview

Dann sieht man klarer für 2019. Bisher gabs die ja erst im August. Mein Tipp bleibt bei 800-900 Mio EBITDA als Prognose, d.h. Mittelwert von 850 Mio als Basisziel.  

730 Postings, 2197 Tage hagenversand123

 
  
    
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15.02.19 19:00

"Da nix zu meinem Knackpunkt Nr1 kommt gehe ich davon aus dass es ein wirkliches Problem ist."

ich denke zum ersten Punkt war in der Vergangenheit schon oft genug was gesagt worden, die Ankündigungen und Rahmenbedingungen sind bekannt. Ob sich durch diesen Satz von Lohr daran was ändert muss jeder für sich selber deuten.

 

22 Postings, 1970 Tage Zenanfi#35189 @TTMichael

 
  
    
15.02.19 20:01
"Kosten Bethune sind absolut nichts Neues. Auch der Vergleich zum Wettbewerb wurde explizit dargestellt und 2023 ist noch weit weg. Siehe slide 15 vom 21.1.19"

Meinst du etwa die angehängte Slide, Site costs (FOB) in comparison (2020)?
1. Wie man unten links wurde diese Diapo 2016 erstellt. Wie ist es genau jetzt, 2019?
2. Da gibt es gar keine Preisangaben, nur einen sehr vagen "Vergleich" mit den besten Wettbewerbern. Was kostet die Tonne Kali aus Bethune 2019, 2020, 2021, 2022 und 2023? Da bin ich gespannt!
Es handelt sich also nicht um eine Information, sondern um ein Ziel: Man strebt danach, Klassenbester zu werden. Mehr auch nicht.

Hat auch jemand anderes irgendwo gelesen, dass man in Bethune für ca. 100 Euro/Tonne MOP produzieren wollte oder habe ich es geträumt?
 
Angehängte Grafik:
site_costs_in_comparison.png (verkleinert auf 26%) vergrößern
site_costs_in_comparison.png

2661 Postings, 3124 Tage TTMichaelKosten Bethune

 
  
    
1
15.02.19 20:23
"Hat auch jemand anderes irgendwo gelesen, dass man in Bethune für ca. 100 Euro/Tonne MOP produzieren wollte oder habe ich es geträumt?"

Ja, in der Präsentation von Q1 2013 Seite 16

http://www.k-plus-s.com/en/pdf/2013/conference_call_q1.pdf

Ist die Kostenangabe von Q1 2013 für Kosten in 2023 denn nicht auch nur ein Ziel? Du versteifst Dich auf eine Berechnung von 2013 für 2023. Dann bleib halt dabei. Wenn man sich alle Verlautbarungen und Berechnungen der Vergangenheit ansieht und das mit der heutigen Realität abgleicht, kann man enttäuscht sein, aber dann hat man die letzten Jahre auch nicht richtig hingeschaut. Die K+S Welt hat sich verändert und dementsprechend sollte man auch seine Erwartungen anpassen. Was interessieren heute Zahlen und Aussagen aus der Vergangenheit? Mich zumindest nicht und solange man seine Kosten nicht nachhaltig senken kann, sind da auch keine grossen Sprünge drin in der Zukunft. Nimm die Realität an und handele sie oder warte auf 2030.  

3402 Postings, 3625 Tage DiskussionskulturMein Satz des Tages

 
  
    
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15.02.19 20:40
Zaus dem in #35184 wiedergegebenen Interview: Bethune: "Es gilt, die Qualität unserer Produkte weiter zu steigern. "

d.h. für mich auf deutsch: sie ist noch nicht so wie sein soll  

2661 Postings, 3124 Tage TTMichaelund an den prognostizierten

 
  
    
15.02.19 20:43
Kosten, die Anfang 2013 für 2023 errechnet wurden, hält man heute noch fest. Siehe letzter Conference call:

"Dr. Burkhard Lohr, Chief Executive Officer
Yeah we still stick to the indicated number years ago of 90 Canadian dollars fully ramped up, only production costs. So you cannot compare this with the 200 because it?s not a setup, but you can find the entire setup in our compendium as well."

http://www.k-plus-s.com/en/pdf/2018/transcript_q3.pdf

Wer's glaubt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so was 10 Jahre vorher berechnen kann. Die damals berechnete Abschreibung von 40 CAD/t, wird sich nach meinen Berechnungen in 2023 auf ca. 78 CAD/t belaufen. Beim Rest erwarte ich auch höhere Werte. We will see.  

22 Postings, 1970 Tage Zenanfi@TTmichael

 
  
    
15.02.19 20:57
"Wenn man sich alle Verlautbarungen und Berechnungen der Vergangenheit ansieht und das mit der heutigen Realität abgleicht, kann man enttäuscht sein, aber dann hat man die letzten Jahre auch nicht richtig hingeschaut."
Richtig! Ich gebe zu, ich habe mich nicht ununterbrochen mit K + S beschäftigt. Es rächt sich jetzt.
Danke für den Hinweis!


 

2661 Postings, 3124 Tage TTMichaelBethune

 
  
    
15.02.19 21:01
"d.h. für mich auf deutsch: sie ist noch nicht so wie sein soll"

Das vermutet auch ICL:

"It is assumed that problems with K+S' granulation stage production process in the Bethune mine in Saskatchewan led it to deliver standard MOP to China."

iclgroupv2.s3.amazonaws.com/corporate/...L-Q4-2018-Results.pdf

K+S berichtet das auch und will es bis Ende 2019 behoben haben:

Seite 5:
"Caking issues: fine-tuning additives on track; temporary grinder pump to be installed in Q4 (final grinder pump beg. of 2019); cooling equipment (end of 2019)"

http://www.k-plus-s.com/en/pdf/2018/conference_call_q3.pdf

Auch nichts Neues.  

2689 Postings, 3951 Tage tommi12Genau !

 
  
    
15.02.19 21:35
das Management hat damit aber auch gar nichts zu tun....

Never...  

1793 Postings, 858 Tage And123Lohr Interview

 
  
    
15.02.19 22:53
>?Dennoch ist das Werk weiterhin in der Anfahrtsphase (Ramp-up), das heißt, wir können Überraschungen nicht ausschließen.?<

http://www.deraktionaer.de/aktie/...ht-der-chef---443250.htm?ref=koop


>>> wir hatten schon sooo viele Überraschungen in 2016/17/18... jeder von uns hier  

1793 Postings, 858 Tage And123Lohr Interview

 
  
    
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16.02.19 09:40
Eigentlich hätte ich mich als Ankeraktionär über das Interview freuen müssen. Aber aufgrund der Erfahrungen mit der K+S Kommuniktaion ... kann ich nur die negativpunkte sehen oder spekulieren wofür da evtl die Tür aufgemacht wurde  

1793 Postings, 858 Tage And123And even K+S

 
  
    
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16.02.19 20:19
Potash availability strong as demand picks up in southeast Asia, Brazil 2019/02/15 - News Article

LONDON (ICIS)--Demand momentum continues to build in the global muriate of potash (MOP) fertilizer market ? notably in southeast Asia, where buyers have enquired after......Availability is good, with material from Russia?s Uralkali, Belarus Potash Company (BPC), Germany?s K+S, and even...
Read


https://www.icis.com/explore/?s=Potash  

3402 Postings, 3625 Tage Diskussionskultur#35204

 
  
    
17.02.19 00:18
das fängt doch schon an mit: "Ich blicke positiv auf 2019": d.h. für 2018 ?  

189 Postings, 3141 Tage fitchiAND123

 
  
    
17.02.19 09:13
Sag mal, da steht aber nicht „and even K+S“.  

1793 Postings, 858 Tage And123Fitchi

 
  
    
17.02.19 09:46
Du Fuchs!!

Für mich war das ?and even?!

Ich war überrascht, dass da sogar KS genannt wurde  

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