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K+S wird unterschätzt

Seite 1 von 1447
neuester Beitrag: 18.05.19 16:53
eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 36157
neuester Beitrag: 18.05.19 16:53 von: Torsten1971 Leser gesamt: 4601606
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bewertet mit 37 Sternen

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89 Postings, 3247 Tage Salim R.K+S wird unterschätzt

 
  
    
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28.01.14 12:31
Als ich im August 2013 über die Aktie K+S eine Analyse unter dem Titel ?Alle Krähen hacken auf K+S?  schrieb, lag ihr Preis zwischen 17?-18?. Es war die Zeit in der viele Analysten über K+S nur negatives geschrieben haben. Als ich die Fakten studierte, stellte ich fest, dass es eine unbegründete Angst ist, die die Aktie herunterzog. Die Spekulation um niedrigen Kalipreise war das Hauptargument. Es schien mir schon damals unlogisch, dass ein tiefer Kalipreis für alle Kaliproduzenten langfristig sinnvoll wäre. Es lag auf der Hand, dass um Kalipreis letztendlich einen vernünftigen Kompromiss geben muss.

Wie ist die Lage jetzt?
Nun seit August letzten Jahres ist eine Menge geschehen. Der Vorstandschef von Uralkali Baumgartner wurde in Ukraine verhaftet. Der Milliardär und Großaktionär von Uralkali, der den Preiskampf wollte, hat auf Druck von Putin seine Anteile verkaufen müssen. Das politische Verhältnis zwischen Russland und Ukraine verbesserte sich enorm. Es stellte sich heraus, dass Kaligeschäft für die Ukraine ein wichtiger Devisenbringer ist.  
Da der russische Präsident Putin seinen guten Verhältnis zum Nachbarland Ukraine weiter stärken und ausbauen will, fällt mir schwer zu glauben, dass er mit einem Kalipreiskampf weiter machen wird. Meine Schlussfolgerung ist: Der Kalipreis wird wieder steigen!

Wie steht es mit K+S?
Das erste, was mir sofort auffiel, war das gute Management von K+S. Ich habe den Eindruck, dass hervorragende Personen an der Leitung von K+S tätig sind. Sie haben sofort ihre Hausaufgaben gemacht. Es wurde ein Sparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren auferlegt. 150 Millionen davon werden im Jahr 2014 zu realisieren sein. Der Kauf von Kali Mine in Kanada wurde klugerweise mit Ausgabe von Anleihen finanziert und nicht Bankkrediten, da in einer problematischen Situation man mit Anleihenbesitzern besser verhandeln und gute Kompromisse schließen kann. Mit den Banken wäre das nicht ohne weiteres möglich.
Der andere Vorteil ist: Sollte, aus welchen Gründen auch immer, der Kurs der K+S-Anleihen fallen, könnte K+S ihre Schulden billiger zurück kaufen. Die Kalimine im Kanada, die 2016 in Produktion geht, wird das Produzieren von Kali viel billiger machen. Das bedeutet mehr Gewinn für K+S.  

Wie ist die Bewertung der Aktie?
In meinem Beitrag von August letzten Jahres ? Alle Krähen hacken auf K+S? sah ich die faire Bewertung der Aktie bei 30?. Diese Bewertung fand in einer Zeit statt, als noch Spannungen zwischen Russland und Ukraine gab. Baumgartner posaunte täglich die Abwärtsspirale des Kalipreises aus. Das Sparprogramm von K+S war noch nicht verkündet worden.
Heute ist die Situation anders: Der Kalipreis wird wieder ansteigen. Der Gewinn von K+S wird sich erhöhen (Sparprogramm, Kalipreisanstieg, Salzgeschäft). Zukunftsvisionen des Managements im Bereich Seltene Erden werden einen positiven Wachstumsschub auf langer Sicht ermöglichen.  Ich sehe aktuell die faire Bewertung der Aktie zwischen 50-60?.
Diese Bewertung habe ich sehr konservativ und fast pessimistisch berechnet. Wenn der brutto Gewinn des Unternehmens für 2013 bei 600 Millionen Euro liegt, und das netto Gewinn ca. 280 Millionen beträgt, dann hätten wir für 2013 einen netto Gewinn von 1,46? pro Aktie.
Nehmen wir pessimistisch an, dass dieser Gewinn in den nächsten drei Jahren auf diesem Niveau bleibt. Dazu kommt durch das Sparprogramm ein brutto von 500 Millionen Euro hinzu. Netto wäre das wahrscheinlich 280 Millionen. Geteilt durch drei Jahre hätten wir pro Jahr 93 Millionen oder 0,49? pro Aktie zusätzlich. Also 1,46? + 0,49? = 1,95? pro Jahr pro Aktie. Bei den Kursen von 50? - 60? hätte die Aktie eine Gewinnrendite von 4% bzw. 3,2%.
Dieser Prozentsatz ist Momentan bei vielen Aktien gar nicht ungewöhnlich!
Und wie hoch ist der aktuelle Preis der Aktie? Nur 23?!
Meiner Meinung nach ist eine Verdopplung bzw. eine Verdreifachung des Aktienkurses nur eine Frage der Zeit und Geduld.
Alle Forum Lesern wünsche ich viel Erfolg und gute Gewinne!
Salim R.
 
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36131 Postings ausgeblendet.

1232 Postings, 2196 Tage conteMichnius

 
  
    
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17.05.19 08:56
Das ist wohl das wahrste posting hier im Forum seit langer Zeit. Ich denke, das eigentliche Problem der Gesellschaft und wohl auch vieler user der geschlossenen Forums ist, dass die zum einen völlig ausklammern, was die Gesellschaft vor Jahren versprochen hat und was letztlich davon umgesetzt worden ist. Und das ist wenig genug. Ein 12- Jahrestief in einem Umfeld steigender Kalipreise kann nun wahrlich nicht nur mit Pech, Dürre und ähnlichem erklärt werden. Es ist auch und schwerpunktmässig darin begründet, dass herzlich wenig geleistet wurde. Wie mehrfach schon geschrieben, wären die Kalipreise nicht so stark gestiegen, sondern stärker unter Druck gekommen, wäre der Laden vermutlich pleite.

Das 2018 - Ergebnis war eine Katstrophe und selbst wenn man die 110 Mio ebitda noch fiktiv draufrechnet, wäre die Aktie auf Basis des dann ermittelten Ergebnisses bei aktuellen Kursen überbewertet.

Und wenn man sieht, wo die ebitda-Erwartung 2019,, die nach dem 1. Quartal und auch auf der HV nicht angehoben wurde, liegt- obwohl die Kalipreise weiter sehr stark sind, der fragt sich, ob da tatsächlich auch nur ein Qüäntchen Verbesserung gegeben ist. Wenn man mit Verbesserung meint, dass man im Vergleich zu den peers ebenfalls- wenn auch deutlich unterproportional von gestiegenen Kalipreisen profitiert, kann man das wohl auch als selbst erarbeitete Verbesserung ansehen.
Genaugenommen müsste ks , wenn geleistet würde, eher überproportional zu den peers Verbesserungen ausweisen, da es bei bethune ja- sowohl produktionssteigerungen geben sollte wie auch wie auch immer geartete Qualitätsverbesserungen. Mithin- beste Voraussetzungen für überproportionales ebitda-Wachstum.

Nun, bei den  Erwartungen 1. Quartal lag ich ja einmal mehr gut. Gross analysieren braucht man da nicht, denn es wiederholt sich Quartal für Quartal aufs neue , ks enttäuscht und liegt liegt inzwishen bei kali regelmässig schlechter als die peers.

was xliba im übrigen leider negiert, was mir allerdings wichtig ist. Und das ist ohnehin in meinen Augen ein Skandal. Mir sind auch andere Gesellschaften gut bekannt, die völlig versagen, allen voran die Deutsche Bank. Aber eines kann man denen nicht vorwerfen. Dass sie parallel zum Versagen Jahr für Jahr Kurse und Werte der Gesellschaft vor sich hertragen, die sie hinten und vorne mit ihren Zahlen nicht erfüllen. Das ist mir so krass noch nie vorgekommen, das ist kali und salz- spezifisch.

Und wenn man halbwegs realistisch ist, nehmen wir mal die Analystenschätzung von ca 1,20 E für 2019 ( was sogar zu optimistisch sein könnte aber möglich erscheint) und dann nehmen wir dazu ein KGV von 12, das hier einige als realistisch ansehen (auch okay, ich wäre da ggf für ein etwas höheres KGV)- wo landen wir dann bei einer realistischen Bewertung- bei ??? ca 14,50 E.
Wen das zufriedenstellt, gut- mich stellt das nicht zufirieden.
Man kann nur hoffen, dass man die oberen Bereiche des bisher leider nicht angehobenen ebitda-Erwartung erreicht werden, das würde dann zumindestens die aktuellen Kurse absichern.
Persönlich bin ich noch einer Generation angehörend, bei der auf Leistung geachtet wurde. Und ich stimme Michnius zu. Wenn man den kids sagt, dass eine 4 auf Dauer eine gute Leistung ist, dann tut man Kindern nichts gutes. Wobei- hätte Lohr in den letzten Jahren eine 4 errreicht, wäre der Kurs wohl bei Mitte 20 Euro. Wäre auch keine wirkliche tolle Liestung, aber da hätte ich wohl noch entlastet.

Wirklich kurios fand ich die Aussage von Lohr, unmittelbar, nachdem er sagte, dass die aktionäre und er selbst mit dem 2018 - ergebnis unzufrieden seine, dass man aber gut auf Kurs sei. Echt spitze, das hats echt gebracht- 45 Cent Gewinn pro Aktie bei stark gestiegenen Kalipreisen- klar, da ist man echt voll auf Kurs- Realsatire pur
 

1899 Postings, 949 Tage And123#36130

 
  
    
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17.05.19 09:53
"Positives, wie der stark steigende Cashflow werden ignoriert oder negiert"

und weil alles so positiv ist und der Vorstand GELIEFERT hat stehen wir über 16. Das sollten wir feiern.

;-D

Was ein Quatsch  

383 Postings, 3464 Tage XlibaIch verstehe nicht

 
  
    
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17.05.19 11:29
warum die Unzufriedenen nicht längst ihre Aktien verkauft und der Firma den Rücken gekehrt haben. Schließlich kann der einzelne Aktionär bei der Hauptversammlung nichts ausrichten.

Wenn ich zu der Einsicht komme, dass der Vorstand nichts taugt, das Unternehmen keine Preisfestsetzungsmacht hat, die Mitarbeiter demotivert sind und die Produktqualität bescheiden ist, dann sollte ich die Konsequenzen ziehen.

Also bitte:

Aktien verkaufen und in eine bessere Anlage investieren - und gut ist es.

Ich werde mich jedenfalls an diesem Forum in Zukunft nicht mehr beteiligen.  

431 Postings, 1229 Tage michnus@ Xliba

 
  
    
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17.05.19 12:10
""""Ich werde mich jedenfalls an diesem Forum in Zukunft nicht mehr beteiligen. """"

vielen Dank! Von Totschlagargumenten ala "dann verkauf doch" haben wir tatsächlich schon genug.
 

8522 Postings, 6990 Tage SlashVielleicht, weil die Investierten die Hoffnung

 
  
    
17.05.19 12:51
haben das irgendwann einmal den Kurs positiv beeinflussende Meldungen kommen und dann die Aktie wieder klettert. Und ohne das LV-Syndikat würde der Kurs ja auch jetzt schon klettern.

Gruß
slash  

3616 Postings, 3716 Tage DiskussionskulturXliba

 
  
    
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17.05.19 13:08
"bzw. Probleme aus der Vergangenheit immer wieder aufgewärmt."

hat damit nicht sogar der lohr selber angefangen?



"Positives, wie der stark steigende Cashflow werden ignoriert oder negiert."

und nur in diesem forum der "Pessimisten, Bedenkenträger, Beleidigten, Ungehörten, Selbstdarsteller, Unzufriedenen und Sackgesichter" (#36130) sowie an der börse hats keiner gemerkt? so ein pech aber auch.  

283 Postings, 2102 Tage lafarge#36135+36136

 
  
    
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17.05.19 13:37
" ...vielen Dank! Von Totschlagargumenten ala "dann verkauf doch" haben wir tatsächlich schon genug. ..."

Wie sagte einst ein begnadeter Kollege "Als ich älter wurde, realisierte ich, das Fehler zu machen nicht so eine schlechte Sache ist, wie sie uns in der Schule gelehrt haben. Es ist eine Möglichkeit, etwas zu lernen." (Feynman).

Anscheinend ist die Lernkurve bei einigen Forenteilnehmern ziemlich flach, als dass sie trotz solcher Totschlagargumente ihrem Leiden kein Ende bereiten wollen/können.




 

1232 Postings, 2196 Tage contegutes zitat, falsche Interpretation

 
  
    
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17.05.19 13:54
-Wie sagte einst ein begnadeter Kollege "Als ich älter wurde, realisierte ich, das Fehler zu machen nicht so eine schlechte Sache ist, wie sie uns in der Schule gelehrt haben. Es ist eine Möglichkeit, etwas zu lernen." (Feynman).-

Durchaus richtig. Allerdings sind das dann das sicher nicht die Fehler, für die andere bezahlen müsssen, sprich die Aktionäre, während man selber für diese Fehler bestens bezahlt wird.

meine Meinung, aber wie oben zu lesen war, wir sind ja hier die "sackgesichter" (zitat xliba) geschenkt, hoffe dass die user des geschlossenen Forums bei soviel Herzblut, das sie in H. lohr und seine Leistung investieren, bessere Kurse gestellt bekommen, als die 16, 98 E , die ich gerade auf dem Ticker sehe. Mindestens in Höhe des fairen Preises, der vom Kopf des gesclossenen Forums seinerzeit ermittelt wurde.

Ansonsten, aber lassen wir das mal. Letztlich- und da bringen auch die eifrigen Aktionen der Jünger des geschlossenen Forums hier nicht was ein, der Markt macht die Kurse, egal was hier gepostet wird. Und aktuell haben die 17 E nicht gehalten. die genauere Betrachtung der Quartalszahlen, die Bewertung der HV haben offensichtlich dem Kurs kein bisschen geholfen.Und damit haben unsere postings hier nun rein gar nichts zu tun. Mit Lohr und der Bewertung dessen , was er an zahlen vorgelegt hat, und auf der Hv zum besten gegeben hat, gleichwohl  

777 Postings, 2288 Tage hagenversLernen aus Fehlern...

 
  
    
17.05.19 14:54
"Durchaus richtig. Allerdings sind das dann das sicher nicht die Fehler, für die andere bezahlen müsssen, sprich die Aktionäre, während man selber für diese Fehler bestens bezahlt wird."

Natürlich geht es dabei nicht um die Fehler, die jemand anderes (hier exemplarisch der Vorstand) macht, auf diese haben wir eh so gut wie keinen Einfluss, genauso wie auf den Aktienkurs, sondern um den individuellen Fehler des Anlegers, der die (neu) gewonnenen Erkenntnisse nicht in entsprechender Weise nutzt um sein Geld von demjenigen fern zu halten der es durch seine Fehlentscheidungen weiter verbrennt.
Ich weiß zwar dass einige die Fehler und Schuld für ihre schlecht laufenden Investments lieber bei anderen suchen, aber damit betrügen sie sich letztlich nur selbst, weil sie ihr verlorenes Geld nicht einmal nutzen um daraus zu lernen. Insofern war das Zitat nach meiner Meinung sehr wohl passend.  

1232 Postings, 2196 Tage contehagenvers

 
  
    
17.05.19 15:29
mal abgesehen davon , dass ich finde, dass Du Dich zuletzt durchaus positiv abgehoben hast von einigen anderen aus Deiner Gruppe.
Aber so tun , dass jeder letztlich für die Verluste mit ks selber verantwortlich ist,  das mag ja die vorherrschende Meinung derjenigen sein, die auch einem User blind vertraut haben, der faire Kurse von 61 e zum besten gab und der Deutsche Bank Analystin Peinlichkeit vorwarf, weil sie partout nicht an kurse von über 50 E glauben wollte und sie in Mutterschaft schicken wollten.
Also wenn Du für die sprechen willst, soll es mir recht sein. Kannst Du gerne machen.
Geht ja alles deutlich auf TT zurück. Allerdings- auch wenn das natürlich sein mehr als legitimes Recht ist- aber jemanden , der ja quasi  berufsmässig ks tradet, ist sicher der typische private Aktionär, der rund um die Uhr Zeit hat, zusehen, ob man die Aktie mal kauft, mal vekauft.
Ein Aktionär, der arbeitet, sich um seine Familie kümmern muss und nicht gerade aus der Finanzwelt stammt, muss letztllich darauf vertrauen, dass ein Vorstand ihn halbwegs realistisch unterrichtet. Und bei Kurs 17 E mehr als 4 Jahre nach potash ist wohl klar, dass zwischen Darstellung vorstand und Realtiät Welten liegen.

Aktionäre dafür verantworlich zu machen, dass sie den Aussagen des Vorstands geglaubt haben, dass diese Aussagen wenigstens ansatzweise richtig sind, das Kannst Du für Dich gerne machen, chacun a son gout, aber bitte glaube nicht, dass Du Dur da besonders viel Lob von Aktionären einhandelst, die von Vorständen ein Mindestmass an Ehrlichkeit erwarten.
andererseits haben die unzufriedenen Aktionäre- Zitat Lohr- ja mit 98 Porzent entlastet, insoweit - in dem punkt hast du partiell recht- sind  diese 98 Prozent unzufriednen gleichwohl der Entlastung zustimmenden Aktionäre tatsächlich verantworlich dafür, dass es vermutlch kaum sehr viel besser weitergehen wird. Da hätten wir dann einen gewissen Konsens

Persönlich kann ich auch Fehler des Vorstandsakzeptieren, macht jeder. Und bei unternehmerischen Aktivitäten ist es fast unvermeidbar. Aber dann muss man sie auch schnell korrigieren, und vor allem man muss auch dazu stehen und diese Fehler dann auch richtig einordnen. Bei lohr wird es wohl noch so sein, dass irgendwann in seinem Nachruf stehen wird- sein letztes Wort war 41 E plus.

übrigens und vemutlich wirst du mir da insgeheim zustimmen- wenn ich mal zurückblicke, wie sich die Aussagen derjenigen verändert haben, die hier vor Jahren ausschliesslich auf Wolke 7 wandelten, dann wid das vermutlich auch damit zu tun haben, dass die Leute , die jetzt alles selber verantworten sollen, tatsächlich wenigstens insoweit Verantwortung übernommen haben, als sie sich um realiische Bewertung bemüht haben.

Im übrigen, da wir " Sackgeischter-Zitat xliba" ja immer den Rat bekommen, zu vekraufen. Habe ich schon zigmal gemacht. Mal abgesehen davon, dass ich ohnehin einer der wenigen bin, der auch schreibt, was er macht. zb Aktuell SP Juni 18.

Es gibt definitiv mehr als eine Aktie kaufen und dann ewig hoffen, das sie irgendwann bei fairprice 61 E landet.

Was aber trotzdem nihts daran ändert, dass ein Vorstand die verdammte Pflicht hat, wenn er schon managementmässig versagt, wenigstens ehrlich zu kommunizieren. Meine Meinung- wie gesagt, wer sich selbst meint geisseln zu müssen für das Unvermögen des Vorstands, kann es gerne tun.  

1899 Postings, 949 Tage And12317 EURO

 
  
    
17.05.19 15:40
Wir haben geliefert  

283 Postings, 2102 Tage lafarge#36140

 
  
    
17.05.19 16:31
"... Durchaus richtig. Allerdings sind das dann das sicher nicht die Fehler, für die andere bezahlen müsssen, sprich die Aktionäre, während man selber für diese Fehler bestens bezahlt wird..."

Alles hat zwei Seiten (mindestens). Wenn diese Leute einen guten Job machen, würdest du dich als Aktionär aber gerne dafür bezahlen lassen, oder? Und würdest es wahrscheinlich deinem Verstand zuschreiben, auf solch ein gutes Investment gestzt zu haben. Nur bei Verlusten sieht es anders aus. ... Ich denke, du solltest noch einmal die Grundregeln des Spiels, auf das du dich an der Börse einläßt, überdenken.  

777 Postings, 2288 Tage hagenversConte

 
  
    
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17.05.19 16:53
"Was aber trotzdem nichts daran ändert, dass ein Vorstand die verdammte Pflicht hat, wenn er schon managementmässig versagt, wenigstens ehrlich zu kommunizieren."

genau dieses ehrliche Kommunizieren ist ein Punkt an dem ich mich im Bezug auf die längerfristigen Zielsetzungen sehr störe. Die Zielsetzungen sind nicht ein einziges Mal auch nur ansatzweise erreicht worden. Die 1,6 Mrd € EBITDA die Steiner damals vollmundig propagierte (und die inzwischen von Lohr als unrealistisch kassiert worden waren) sind auch bei den damals unterstellten Preisen nicht näherungsweise erreichbar.
Statt daraus zu lernen und zumindest nach außen "kleine Brötchen" zu backen, wird Shaping 2030 ausgerufen, was ich kommunikationstechnisch imer noch als Desaster empfinde.

Ein langfristiges Ziel zu haben ist wichtig, gerade im Bergbau. Aber Zahlen so weit in der Zukunft auszurufen ist albern, besonders wenn man bedenkt dass die Prognosen der letzten Jahre reihenweise gerissen wurden.
Ich finde es daher auch besonders wichtig, dass das Unternehmen endlich wieder "ehrlich" kommuniziert und keine Luftschlösser mehr in die Welt setzt.

Im Bezug "aus Fehlern lernen": natürlich ist der Anleger, insbesondere der private mit meist geringem Wissensumfang, nicht an der schlechten Performance einer Aktie schuld. Das ist die Unternehmensführung - ggf. gepaart mit sich ändernden Rahmenbedingungen, die - wie man ehrlicherweise festhalten muss - K+S den Weg zurück in die Erfolgsspur zuletzt erschwert haben.

Ich will hier für niemanden sprechen oder jemandem die Schuld für Misserfolg geben, denke nur dass es mehr Nutzen bringt zu versuchen aus Fehlern zu lernen und Konsequenzen zu ziehen - egal ob es eigene Fehler waren oder die anderer.

Ich war auf der Hauptversammlung und war etwas überrascht über den friedlichen Umgang. Weder Aktionärsvertreter, noch Instis oder Umweltvertreter haben übermäßig harte Kritik geäußert. Nur ein einziger Redner hat richtig heftig abgelassen und zur Nichtentlastung aufgerufen. Im Grunde war mir schon nach kurzer Zeit klar, dass es dort und an diesem Tag keinen Aufstand geben würde. Tatsächlich hatte ich den Eindruck dass die Institutionellen Investoren mit der jüngsten Entwicklung sogar einigermaßen zufrieden waren. Ob sich dies in den nächsten Monaten auch beim Aktienkurs zeigt muss man sehen, ich hätte mir eine Anhebung der Prognose gewünscht, und war damit bei Weitem nicht der einzige. Eine gewisse "Vorsicht" bei dem Thema kann ich seitens K+S jedoch sogar nachvollziehen, wie es mir scheint will man diesmal auf jeden Fall verhindern dass man erneut die Prognose verfehlt.
Hoffentlich wird das in spätestens 3 Monaten nachgeholt, im Mittel 775 Mio EBITDA wären bei den Marktverhältnissen einfach nicht genug, solange es keine ernsthaften Probleme gibt  

8522 Postings, 6990 Tage SlashHoffentlich hast du nicht soviel Currywurst

 
  
    
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17.05.19 17:14
Gegessen und nicht den Geschäftsbericht mitgenommen, Sonst könnte es sein das sie deswegen wieder das EBITDA  drücken.

Gruß
Slash  

1899 Postings, 949 Tage And123Kampf um die 17 Euro

 
  
    
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17.05.19 19:29
#GELIEFERT  

2712 Postings, 4042 Tage tommi12So ist es

 
  
    
17.05.19 19:42
.... und das bedeutet, dass man Angst haben muss...  

1899 Postings, 949 Tage And123Kompendium Mai

 
  
    
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17.05.19 22:17
Folie 51 -> ?Wir schaffen Wert für unsere Aktionäre? ;-))))

Folie 56 -> ?Aktienrückkäufe? ;-)))

http://www.k-plus-s.com/de/pdf/2019/Kompendium_Mai.pdf  

1899 Postings, 949 Tage And123Kompendium

 
  
    
17.05.19 22:26
Ach ja... die Pappe ist gut gelungen ... wenn man den realitätsfremden Quatsch hier und da übersieht (Value... Aktienrückkäufe ... net Financial debt anstatt net debt... usw usw usw)

Der Kapitalmarkt scheint nun professionell mit vielen Roadshows usw bearbeitet zu werden. Läuft ja wie wir sehen (Kampf um 17)

Ach ja... mal sehen wann das K+S mgmt mal Glück hat... ;-))))  

135 Postings, 198 Tage hugo1973Produktmix

 
  
    
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17.05.19 22:53
Bei eurer Beurteilung der Kalipreise dürft ihr nicht vergessen, dass K+S in Deutschland ein großer Teil seines Geldes mit MgO-Produkten verdient. Bei EpsoTop, Kainit, Kieserit und Patentkali handelt es sich um sehr margenstarke Produkte, die nahezu konkurrenzlos sind. Diese Produkte halten auch die deutschen Werke seit 10 Jahren finanziell über Wasser  

1899 Postings, 949 Tage And123Divi ist drauf

 
  
    
18.05.19 13:42

3616 Postings, 3716 Tage Diskussionskulturfragen

 
  
    
18.05.19 13:56
zum wert des salzgeschäfts gab es auf der HV an lohr und seine kollegen keine?

die 17 euro, habe ich in erinnerung, sollten doch alleine für das salz reserviert sein.

 

3616 Postings, 3716 Tage Diskussionskulturund was war mit afrika?

 
  
    
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18.05.19 14:11
2018 nahm die subsahara (explizit uganda) und ihr enormes potential verhältnismäßig großen raum in lohrs rede ein (ca. 15 % des redemanuskriptes (http://www.k-plus-s.com/de/pdf/2018/hv_rede_dr_lohr.pdf )

in diesem jahr kam sie mit keinem einzigen wort vor

 

3616 Postings, 3716 Tage DiskussionskulturEBIT salz 250 mio

 
  
    
18.05.19 14:20

1899 Postings, 949 Tage And123Die Matrix

 
  
    
18.05.19 15:12
Hat für Lohr schon mal funktioniert

-> Erreichen Vollmundiger Ziele nicht mehr nachvollziehbar  

2286 Postings, 1252 Tage Torsten1971Hagen

 
  
    
18.05.19 16:53
<<Weder Aktionärsvertreter, noch Instis oder Umweltvertreter haben übermäßig harte Kritik geäußert.

Bestimmt alles fanboys :))

<<dass die Institutionellen Investoren mit der jüngsten Entwicklung sogar einigermaßen zufrieden waren

Bestimmt noch größere Fanboys :))  

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